AIB Aktie: Mega-Ausschüttung
04.03.2026 - 12:18:18 | boerse-global.deDie AIB Group präsentierte am 4. März ihre Bilanz für 2025 – und liefert ab. Gewinn nach Steuern: 2,1 Milliarden Euro. Eigenkapitalrendite: 25 Prozent. Trotz sinkender Zinsen bleibt die größte irische Bank profitabel. Jetzt folgt die nächste Ansage: Ein Aktienrückkaufprogramm über eine Milliarde Euro startet heute.
Starke Zahlen trotz Gegenwind
Das Nettozinsergebnis rutschte um neun Prozent auf 3,75 Milliarden Euro ab – die Folge niedrigerer Leitzinsen in der Eurozone. Die Zinsmarge schrumpfte von 3,16 auf 2,73 Prozent. Doch AIB konterte geschickt: Das strukturelle Absicherungsprogramm brachte 569 Millionen Euro zusätzlich ein, als negative Carry-Effekte ausliefen. Die Kosten blieben mit 1,99 Milliarden Euro nahezu stabil – nur ein Prozent Plus. Das Ergebnis übertraf die Erwartungen.
Die Bilanz zeigt Stärke: Kundeneinlagen sprangen um sieben Prozent auf 117,2 Milliarden Euro. Kredite wuchsen moderater um zwei Prozent auf 72,3 Milliarden Euro. Die Kernkapitalquote kletterte auf 16,2 Prozent – deutlich über den Anforderungen. Die Kreditqualität bleibt solide: Notleidende Kredite liegen bei nur 2,2 Prozent.
2,25 Milliarden für Aktionäre
AIB schüttet für 2025 insgesamt 2,25 Milliarden Euro aus – eine Ausschüttungsquote von 105 Prozent. Neben 1,25 Milliarden Euro Bardividende folgt nun das angekündigte Rückkaufprogramm über eine Milliarde Euro. Der Rückkauf läuft bis Ende 2026 und könnte maximal 232,8 Millionen Aktien vernichten. Goodbody Stockbrokers und Morgan Stanley führen die Käufe über Euronext Dublin aus.
Die Bank kehrte im Juni 2025 vollständig in Privatbesitz zurück. Insgesamt flossen etwa 21 Milliarden Euro an den irischen Staat zurück – ein historischer Meilenstein nach der Finanzkrise.
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Ausblick: Wachstum voraus
Für 2026 peilt AIB ein Nettozinsergebnis von rund 3,8 Milliarden Euro an – eine leichte Erholung. Das Kreditwachstum soll fünf Prozent erreichen, Einlagen um zwei bis drei Prozent zulegen. Die Eigenkapitalrendite wird weiterhin über 20 Prozent erwartet. CEO Colin Kelleher gibt sich ambitioniert: AIB will bis 2030 die beste Bank Europas werden.
Die Investitionen steigen kräftig: von durchschnittlich 300 Millionen Euro auf nun 400 Millionen Euro jährlich. Schwerpunkt ist die digitale Transformation. Die KI-Assistentin Abby betreut bereits 1,3 Millionen Kunden über 66 verschiedene Anliegen. Eine neue Mobile App startet im Sommer.
Der Aktienkurs reagierte positiv: Plus vier Prozent auf 8,83 Dollar am Präsentationstag. Über zwölf Monate legte der Titel um 44,5 Prozent zu. Vom 52-Wochen-Hoch bei 9,92 Dollar ist er allerdings noch acht Prozent entfernt.
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