Agilent Technologies, US00846U1016

Agilent 1260 Infinity II LC: vielseitiger HPLC-Chromatograph für das Labor

14.06.2026 - 07:22:55 | ad-hoc-news.de

Der Agilent 1260 Infinity II LC ist ein modularer HPLC-Chromatograph für Routine- und F&E-Labore, der hohe Empfindlichkeit mit flexibler Konfiguration und breiter Applikationsabdeckung verbindet – von Pharmaanalytik bis Lebensmittel- und Umweltlabor.

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Verantwortlich: ad hoc news Fachredaktion Klassiker & Longseller. Vor der Veroeffentlichung am 14.06.2026, 07:22:18 Uhr geprueft. Details im Impressum.

Der Agilent 1260 Infinity II LC zählt zu den etablierten HPLC-Chromatographen im Portfolio des US-Messtechnikexperten Agilent Technologies und ist in zahlreichen Routine- und F&E-Laboren weltweit im Einsatz. Das System ist als modularer Flüssigkeitschromatograph konzipiert und baut auf dem Infinity-II-Plattformdesign auf, das Agilent unter anderem mit Fokus auf Robustheit, Reproduzierbarkeit und einfache Systemintegration positioniert. Die Lösung richtet sich an Labore in der Pharma-, Lebensmittel- und Umweltanalytik, die einen verlässlichen Workhorse-Chromatographen für Standardmethoden und validierte Routinen benötigen. Laut Agilent unterstützt der 1260 Infinity II LC Drücke bis 600 bar und ist damit für klassische HPLC-Methoden und zahlreiche UHPLC-nahe Anwendungen geeignet.

HPLC-System für Routinebetrieb und validierte Methoden

Technisch basiert der 1260 Infinity II LC auf einer Kombination aus binären oder quaternären Pumpenmodulen, automatischem Probeninjektor, Thermostat-Säulenofen und verschiedenen UV/Vis- oder DAD-Detektoren, die je nach Laboranforderung konfiguriert werden können. Agilent hebt hervor, dass die Standardpumpe des Systems mit Flussraten von 0,001 bis 10 ml/min und einem maximalen Betriebsdruck von 600 bar arbeitet, womit sich ein breites Spektrum klassischer HPLC-Anwendungen abdecken lässt. Das System kann, abhängig von der Konfiguration, Flussgradienten mit hoher Präzision fahren und ist für isokratische wie gradientenbasierte Methoden geeignet, was insbesondere für pharmazeutische Assay- und Reinheitsbestimmungen relevant ist. Ergänzend bietet Agilent passende 1260-Autosampler, die je nach Variante Probenkapazitäten von typischerweise 100 bis 300 Vials ermöglichen und damit auf eine hohe Probenanzahl im Routinebetrieb ausgelegt sind.

Beim Detektionsportfolio verweist Agilent auf verschiedene Detektoren, darunter UV- und Diodenarray-Detektoren (DAD), die Wellenlängenbereiche im UV/Vis-Spektrum abdecken und Multikomponenten-Analysen ermöglichen. In vielen Laboren kommen 1260 Infinity II LC-Systeme im Rahmen regulierter Umgebungen nach GMP/GLP zum Einsatz, weshalb Agilent die Einbindung in entsprechende Datenintegritäts-Workflows und Audit-Trails hervorstellt. Das System kann mit der Chromatographie-Software OpenLab CDS oder anderen gängigen Laborinformationssystemen verbunden werden, um Datenerfassung, Auswertung und Reporting zu automatisieren. Für Labore, die bereits Agilent-Instrumente betreiben, ist die Möglichkeit zur Plattformharmonisierung wichtig: Der 1260 Infinity II LC fügt sich in die Infinity-Familie ein, sodass Methoden auf andere Agilent-LC-Systeme migriert oder zwischen Standorten ausgetauscht werden können.

Im Anwendungsspektrum adressiert der 1260 Infinity II LC sowohl klassische pharmakopöekonforme Prüfmethode als auch Analysen im Lebensmittelbereich, etwa zur Bestimmung von Pestiziden, Mykotoxinen oder Zusatzstoffen. In der Umweltanalytik kommen 1260-Systeme beispielsweise zur Bestimmung organischer Verunreinigungen in Wasser oder Bodenextrakten zum Einsatz, wobei häufig UV- oder DAD-Detektion ausreichend ist und die 600-bar-Spezifikation für gängige Trennsäulen genügt. Für Qualitätskontrolllabore, in denen viele identische Probenserien mit standardisierten Methoden laufen, ist laut Agilent vor allem die Reproduzierbarkeit der Retentionszeiten und die Langzeitstabilität der Pumpe entscheidend. Anwenderberichte und Applikationsnotizen von Agilent zeigen, dass 1260 Infinity II LC-Systeme sowohl als Einzelinstrumente als auch in Mehrkanal-Laborumgebungen eingesetzt werden, etwa in pharmazeutischen QC-Labors mit hohem Probendurchsatz.

Ein weiterer Aspekt betrifft die Bedienbarkeit: Agilent beschreibt den 1260 Infinity II LC als System mit vereinfachtem Wartungszugang, etwa durch frontseitig zugängliche Pumpenköpfe und Verbrauchsteile, was Stillstandzeiten reduzieren soll. In Verbindung mit standardisierten PM-Kits (Preventive Maintenance) können Servicetechniker oder interne Labortechniker Dichtungen, Ventile und Lampen planbar wechseln, um Ausfälle zu minimieren. Für Labore mit heterogener Geräteflotte kann die Schulung auf einer konsistenten Benutzeroberfläche und einheitlichen Software-Umgebung die Einarbeitungszeit für neue Mitarbeitende verkürzen. In Summe positioniert Agilent den 1260 Infinity II LC damit als robusten Chromatographen im mittleren Leistungsbereich, der viele Routineaufgaben zuverlässig abdeckt und zugleich als Plattform für methodische Erweiterungen dienen kann.

Strategisch betrachtet zählt die Infinity-II-Familie inklusive des 1260 Infinity II LC zu den Kernprodukten im Chromatographiegeschäft von Agilent, das zusammen mit anderen analytischen Plattformen einen wesentlichen Umsatzbeitrag im Segment Life Sciences and Applied Markets liefert. Für Labore, die Investitionsentscheidungen im Bereich HPLC treffen, ist relevant, dass der 1260 Infinity II LC sich im Markt als bewährtes System etabliert hat und in zahlreichen Applikationsnotizen und Standardmethoden referenziert wird. Die Aktie von Agilent Technologies Inc. (US00846U1016) notiert am 13.06.2026 auf Xetra bei 129,84 Euro.

Agilent 1260 Infinity II LC im Kurzprofil

  • Produkt: Agilent 1260 Infinity II LC
  • Hersteller: Agilent Technologies Inc.
  • Kategorie: Klassiker/Longseller-Chromatograph (Labor)
  • Markteinfuehrung: Infinity-II-Plattform seit Mitte der 2010er Jahre im Markt, 1260 Infinity II LC als etablierte HPLC-Linie verankert
  • UVP / Preis: Listenpreise variieren je nach Konfiguration; Angebote im Markt typischerweise im Bereich mittlerer fünfstelliger Euro-Betraege (ohne Mehrwertsteuer), genaue Projektpreise auf Anfrage
  • Verfuegbarkeit: Vertrieb ueber Agilent und Fachhandel, inklusive Service- und Wartungspaketen in Deutschland und europaweit
  • Zielgruppe: Routine- und QC-Labore in Pharma, Lebensmittel- und Umweltanalytik sowie Forschungsinstitute mit Fokus auf klassischer HPLC
  • Besonderheit / USP: Modularer Aufbau, 600-bar-Leistungsbereich und enge Integration in Agilent-Softwareumgebung ermoeglichen etablierte Routineanalytik und effiziente Methodenmigration.

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