AgiBot schockt CES 2026 mit 5.000 ausgelieferten Robotern
07.01.2026 - 14:01:12AgiBot hat sich mit der Auslieferung von 5.000 humanoiden Robotern an die Spitze des globalen Wettlaufs gesetzt. Das gab das chinesische Unternehmen auf der Technikmesse CES in Las Vegas bekannt und übertrifft damit westliche Konkurrenten wie Tesla deutlich.
Während Rivalen noch Prototypen testen, hat das erst drei Jahre alte Startup aus Shanghai bereits Tausende Einheiten in Fabriken und Logistikzentren im Einsatz. Die Ankündigung markiert einen Wendepunkt: Die humanoide Robotik verlässt die Forschungslabore und erreicht die Serienreife. „Das ist ein Quantensprung für die ganze Branche“, kommentiert ein europäischer Branchenanalyst.
Der Beweis für Serienproduktion liegt auf dem Tisch
AgiBot legte auf der CES detaillierte Zahlen vor, um Zweifel an der Definition von „Auslieferung“ auszuräumen. Die 5.000 Einheiten verteilen sich auf drei Produktlinien für konkrete Einsatzzwecke:
- 1.846 Lingxi X2: Agile, kleinere Roboter für Forschung und Bildung.
- 1.742 Expedition A2: Der große Allzweck-Humanoid für Industrie und Service.
- 1.412 Genie G1/G2: Günstige Roboter auf Rädern für Logistik und Fabrikautomatisierung.
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„Das sind keine Prototypen mehr, sondern aktive Einheiten in acht Kernanwendungen“, betonte Dr. Yao Maoqing, Vizepräsident des Unternehmens. Die Roboter arbeiten bereits in der Automobilfertigung, der Elektronikproduktion und in Sortierzentren.
US-Debüt mit Weltrekord-Roboter und KI-Plattform
Mit der CES startet AgiBot offiziell in den lukrativen US-Markt. Im Mittelpunkt steht das Flaggschiff Expedition A2, das im November 2025 einen Guinness-Weltrekord aufstellte: Es lief autonom 106 Kilometer von Suzhou nach Shanghai.
Parallel stellte das Unternehmen die Simulationsplattform Genie Sim 3.0 vor. In Kooperation mit NVIDIA soll sie das Training von Robotik-KI revolutionieren. Die Plattform generiert hochdetaillierte virtuelle Umgebungen und nutzt generative KI, um Trainingsszenarien zu erstellen. Ein cleverer Schachzug: AgiBot will Teile der synthetischen Trainingsdaten als Open Source veröffentlichen und sich so als Standard-Setter für die gesamte Branche etablieren.
„China Speed“ lässt die Konkurrenz alt aussehen
Der rasante Aufstieg von AgiBot unterstreicht das aggressive Tempo der chinesischen Tech-Branche. Gegründet im Februar 2023 vom Ex-Huawei-Talent Peng Zhihui, erreichte das Unternehmen in unter drei Jahren die Serienproduktion. Dieser „China Speed“ stellt die Roadmaps westlicher Konkurrenten in den Schatten.
Während Tesla mit „Optimus“ und Startups wie Figure AI mediale Aufmerksamkeit erregen, liegt AgiBot beim entscheidenden Faktor vorne: der Anzahl operativer Einheiten. Die Fertigungskapazität in Shanghai sei stabil und ermögliche nun „Batch-Produktion“, berichten Beobachter. Diese Skalierbarkeit ist der Schlüssel, um Stückkosten zu senken und große Roboterflotten wirtschaftlich einzusetzen – die bisherige Hürde für die Kommerzialisierung.
Was bedeutet das für den globalen Markt?
Die erfolgreiche Auslieferung zeigt: Der Markt für humanoide Roboter entwickelt sich schneller als prognostiziert. AgiBots Strategie, mit bein- und radbasierten Modellen unterschiedliche Bedürfnisse zu bedienen, zahlt sich aus.
Für 2026 hat das Unternehmen ambitionierte Ziele. Die Expansion in die USA ist eingeläutet, die Simulationsplattform steht. Branchenkreise spekulieren, dass AgiBot seine Auslieferungszahlen im kommenden Jahr verdoppeln will. Finanzbeobachter wittern zudem einen Börsengang (IPO) in Hongkong noch 2026, auch wenn das Unternehmen dazu schweigt.
Die Botschaft aus Las Vegas ist eindeutig: Das Zeitalter der humanoiden Serienproduktion hat begonnen. Und ein chinesischer Newcomer führt das Feld an. Die Frage ist nun: Wie schnell können europäische Player wie die deutsche Robotik-Branche aufholen?
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