AeroVironment Aktie: Großauftrag
26.02.2026 - 15:30:48 | boerse-global.deAeroVironment landet einen neuen, wichtigen Auftrag bei der US-Armee – und setzt damit ein klares Zeichen, dass moderne Drohnen- und Präzisionssysteme weiter gefragt sind. Interessant ist vor allem, was genau bestellt wurde: Es geht nicht um Altbestände, sondern um die nächste Generation der Switchblade-Systeme. Welche Bedeutung hat das für die Position des Unternehmens im Verteidigungsmarkt?
Was die US-Armee bestellt
Das Unternehmen teilte heute mit, dass es einen Lieferauftrag im Wert von 186 Millionen US-Dollar von der US-Armee erhalten hat. Bestellt wurden die loitering munition Systeme Switchblade® 600 Block 2 und Switchblade® 300 Block 20.
Bemerkenswert: Es handelt sich laut AeroVironment um die erste Beschaffung der US-Armee für die Next-Gen-Versionen der Switchblade-Produktlinie. Der Auftrag läuft als Delivery Order unter einem bereits bestehenden, fünfjährigen IDIQ-Vertrag („Indefinite Delivery, Indefinite Quantity“) für „Lethal Unmanned Systems“ – also einem Rahmenvertrag, über den konkrete Abrufe erfolgen.
Technik-Update mit klarer Stoßrichtung
Der Auftrag enthält außerdem die erste Beschaffung eines Gefechtskopfs mit „Explosively Formed Penetrator“ (EFP). Diese Auslegung ist für den Einsatz gegen gepanzerte Ziele gedacht und unterstreicht, dass die Systeme nicht nur für Aufklärung oder leichte Ziele, sondern für härtere Szenarien ausgelegt werden.
Bei den Upgrades hebt AeroVironment mehrere Punkte hervor: Der Switchblade 600 Block 2, entwickelt gemeinsam mit dem United States Special Operations Command, bekommt verbesserte Avionik und Automatic Target Recognition. Der tragbare Switchblade 300 Block 20 setzt auf modulare Nutzlasten, Sensor-Verbesserungen und Optionen für größere Reichweite.
Einordnung: Nachfrage bleibt hoch – Produktion soll mitziehen
AeroVironment ordnet den Auftrag als Hinweis auf die anhaltende Nachfrage nach unbemannten Systemen und Präzisionswirkung im modernen Verteidigungsumfeld ein. Gleichzeitig betont das Unternehmen, die Fertigungskapazitäten ausbauen zu wollen, um die steigende Nachfrage bedienen zu können.
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Nebenbei: Die Meldung kommt nach weiteren Unternehmensnachrichten der letzten Zeit – unter anderem dem geplanten Ruhestand von CFO Kevin McDonnell im Juli 2026 (im Unternehmen seit 2020).
Auch an der Börse wirkt der Titel zuletzt eher zweigeteilt: Heute legt die Aktie zwar um 1,99% auf 220,60 € zu, auf Sicht von 30 Tagen steht aber ein Minus von 14,26% zu Buche.
Der konkrete Auftrag ist ab sofort der operative Fixpunkt: Er bringt Volumen (186 Mio. US-Dollar), erstmals die neue Generation im US-Armee-Portfolio und eine klarere technische Ausrichtung – mit dem nächsten sichtbaren Meilenstein im Kalender rund um den CFO-Wechsel im Juli 2026.
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