Advanzia-Kunden im Visier neuer SMS-Betrugswelle
07.02.2026 - 13:09:12Eine neue Betrugswelle zielt mit täuschend echten SMS auf Nutzer der „Gebührenfrei Mastercard Gold“. Verbraucherschützer warnen vor aggressivem Smishing, das unter Zeitdruck setzt.
Die Verbraucherzentralen verzeichnen einen starken Anstieg von Betrugsversuchen gegen Kunden der Advanzia Bank. Kriminelle nutzen sogenanntes Smishing (SMS-Phishing), um Kreditkartendaten zu erbeuten. Die Nachrichten drohen mit sofortigen Kontosperrungen, sollte nicht innerhalb kürzester Zeit gehandelt werden.
Die aktuelle Masche arbeitet mit konkreten Datumsangaben. Nutzer erhalten SMS, die über „aktuelle Sicherheitsanforderungen“ oder Systemumstellungen informieren. Darin heißt es, ihr Konto sei vorübergehend eingeschränkt.
Um die Sperre aufzuheben, müsse eine Identitätsprüfung erfolgen – und das bis zu einem bestimmten Stichtag. Dieser künstlich erzeugte Zeitdruck soll verhindern, dass Opfer die Nachricht hinterfragen.
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Perfekte Kopien täuschen Nutzer
Die in den SMS enthaltenen Links führen auf gefälschte Login-Portale. Diese Kopien sind dem Original der Advanzia Bank bis ins Detail nachempfunden. Auf dem Smartphone-Bildschirm sind sie kaum als Fälschung zu erkennen.
Dort werden Nutzer aufgefordert, nicht nur Kreditkartendaten, sondern auch die dreistellige Prüfnummer (CVC) sowie persönliche Daten preiszugeben. Ein besonders kritischer Punkt: Opfer werden teilweise aufgefordert, eine Transaktion in ihrer echten Advanzia-App freizugeben. Damit heben Betrüger im Hintergrund die Zwei-Faktor-Authentifizierung aus.
Warum ist Advanzia ein attraktives Ziel?
Branchenbeobachter sehen Gründe in der Struktur der Direktbank. Da die Kommunikation primär digital erfolgt, sind Kunden Benachrichtigungen per SMS gewöhnt. Die weite Verbreitung der Karte macht sie zudem zum lohnenden Ziel für Massenkampagnen.
Die Qualität der Betrugstexte hat sich deutlich verbessert. Rechtschreibfehler als klassisches Warnsignal sind seltener. Kriminelle nutzen zunehmend Tools, um fehlerfreie, bürokratisch klingende Formulierungen zu generieren.
So schützen Sie sich vor den Betrugs-SMS
Die wichtigste Grundregel: Banken fordern ihre Kunden niemals per SMS auf, sensible Daten über einen Link einzugeben. Verbraucherschützer empfehlen konkret:
- Links ignorieren: Klicken Sie keine Links in verdächtigen SMS an, egal wie dringlich sie formuliert sind.
- Manuell prüfen: Öffnen Sie die offizielle Advanzia-App oder die Webseite der Bank, indem Sie die Adresse selbst eingeben. Echte Mitteilungen finden sich im geschützten Postfach.
- Absender skeptisch sehen: Der Absendername „Advanzia“ kann leicht gefälscht werden.
- Im Schadensfall handeln: Wer Daten preisgegeben hat, sollte die Karte umgehend über den Sperr-Notruf 116 116 oder in der App sperren lassen und Anzeige erstatten.
Die Angriffe auf Mobile-Banking-Nutzer werden Experten zufolge weiter zunehmen. Der effektivste Schutz bleibt ein gesundes Misstrauen gegenüber jeder unaufgeforderten Nachricht.
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