Adobe, KI-Assistent

Adobe setzt mit KI-Assistent auf intelligente Dokumente

05.02.2026 - 05:25:12

Adobe integriert KI tief in seine Document Cloud, um mit einem neuen Assistenten für PDFs Nutzer zu zahlenden Kunden zu konvertieren und Arbeitsabläufe zu automatisieren.

Adobe treibt die Automatisierung von Dokumenten voran und verankert künstliche Intelligenz tief in seiner Document Cloud. Mit einem neuen KI-Assistenten für PDFs will der Software-Riese die Produktivität in Unternehmen und Hochschulen revolutionieren. Die Strategie zielt darauf ab, Millionen Nutzer zu zahlenden Abonnenten zu konvertieren.

KI-Assistent chat mit PDF-Dokumenten

Im Januar stellte Adobe eine Reihe neuer KI-Funktionen für sein Flaggschiff Acrobat vor. Herzstück ist ein KI-Assistent, mit dem Nutzer wie in einem Chat Fragen zu ihren Dokumenten stellen können. Das System erstellt automatisch Zusammenfassungen, extrahiert Kernaussagen aus langen Texten und beantwortet komplexe inhaltliche Fragen – ohne dass manuell gelesen werden muss.

Doch Adobe geht weiter: Statische PDFs lassen sich in dynamische Formate wie Präsentationen oder sogar Audio-Podcasts umwandeln. Nutzer können zudem per Sprachbefehl Seiten löschen, Kommentare verwalten oder Passwortschutz anfordern. Alle diese Werkzeuge sind im neuen Acrobat Studio gebündelt, einer zentralen Plattform für KI-Hilfe und kollaborative PDF-Arbeitsbereiche.

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Fokus auf Bildung und Großkunden

Besonders im Fokus stehen Hochschulen und Großunternehmen. Eine interne Adobe-Studie zeigt, dass in den USA bereits neun von zehn Studierenden KI für ihre Studienarbeit nutzen. Der Konzern will mit seinem Assistenten eine „sichere und verantwortungsvolle“ KI-Umgebung für das Lernen schaffen. Für Fakultäten und Verwaltung verspricht die Technologie effizientere Arbeitsabläufe.

Im Unternehmensbereich setzt Adobe auf die Automatisierung ganzer Content-Prozesse. Die hauseigene Generative-KI-Plattform Firefly kommt zum Einsatz, um markenkonforme Inhalte zu erzeugen. Über Firefly Foundry können Firmen sogar eigene KI-Modelle trainieren. Eine Integration mit Microsoft Power Automate erlaubt es zudem, komplexe Workflows für E-Signaturen und Dokumentenfreigaben ohne Programmierkenntnisse zu erstellen.

Wachstumsmotor Künstliche Intelligenz

Die KI-Offensive ist für Adobe ein zentraler Wachstumstreiber. Die Geschäftszahlen für das Fiskaljahr 2025 verzeichneten Rekordumsätze, angetrieben durch die steigende Nutzung von KI-Funktionen. Die Zahl der monatlich aktiven Nutzer der kostenlosen Angebote überstieg im vierten Quartal 70 Millionen. Die große Herausforderung wird nun sein, diese Masse in zahlende Kunden zu verwandeln.

Die Integration von KI bedeutet für Adobe eine grundlegende Neuerfindung des Dokumenten-Lebenszyklus. Bereits vor der jüngsten KI-Welle zeigten Fallstudien enorme Effizienzgewinne: Das Biotech-Unternehmen Regeneron konnte die Bearbeitungszeit für Verträge durch Automatisierung um 96 Prozent reduzieren. Die neuen generativen KI-Tools sollen diese Entwicklung noch beschleunigen und aus statischen Dokumenten interaktive, intelligente Assets machen.

Ausblick: Dokumente als Gesprächspartner

Die Zukunft bei Adobe ist klar auf tiefere KI-Integration und Automatisierung ausgerichtet. Jedes Dokument soll zum Ausgangspunkt für intelligente Zusammenarbeit werden. Die Fähigkeiten des KI-Assistenten werden weiter ausgebaut, um Informationen besser zu synthetisieren und nahtlos von der Dokumentenanalyse zur Inhaltserstellung überzuleiten.

Für Anwender bedeutet dies: Dokumenten-Workflows werden zunehmend automatisiert und konversationell. Das mühsame Durchforsten langer Berichte oder das Umformatieren von Inhalten entfällt. Die KI agiert als Co-Pilot, der den Fokus vom reinen Informationsverarbeitung auf strategische Entscheidungsfindung verlagert – und so eine neue Ära der digitalen Produktivität einläutet.

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