Adobe Inc., US00724F1012

Adobe Inc.-Aktie (US00724F1012): KI-Offensive und neue Creative-Cloud-Pläne rücken in den Fokus

26.05.2026 - 18:29:40 | ad-hoc-news.de

Adobe Inc. verstärkt den Fokus auf KI-Funktionen in Creative Cloud und Acrobat, während der Markt die Wachstumsperspektiven nach den jüngsten Quartalszahlen und Preisanpassungen neu bewertet. Was bedeutet das für das Geschäftsmodell und die Bedeutung für deutsche Anleger?

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Adobe Inc. ist einer der weltweit wichtigsten Anbieter von Kreativ- und Produktivitätssoftware und steht aktuell durch die intensive Integration von KI-Funktionen wie Firefly und generative KI in Creative Cloud und Acrobat im besonderen Fokus der Anleger. Im Zuge der letzten Quartalsberichterstattung sowie neuer Produkt- und Preispläne bewertet der Markt neu, wie nachhaltig das Wachstum im Kerngeschäft aus Abonnements ist und welche Rolle neue KI-Dienste künftig für Umsatz und Profitabilität spielen, wie Branchendienste in mehreren Analysen der vergangenen Wochen berichteten, unter anderem finanzen.net Stand 10.05.2026.

Der US-Softwarekonzern mit Fokus auf digitale Medien, Dokumenten-Workflows und Experience-Cloud-Lösungen hat in den letzten Quartalen seine Strategie klar auf wiederkehrende Umsätze aus Software-as-a-Service-Abonnements ausgerichtet. In den aktuellen Analystenberichten steht die Frage im Vordergrund, ob die deutliche Verbreitung von KI-Features in Creative Cloud, Express und Acrobat den durchschnittlichen Umsatz pro Nutzer steigern und Churn-Raten begrenzen kann, während gleichzeitig Wettbewerb durch alternative Kreativlösungen wie Canva oder Affinity zunimmt, wie etwa Einschätzungen aus dem internationalen Tech-Umfeld nahelegen, die in mehreren Artikeln der letzten Monate aufgegriffen wurden, etwa von Handelsblatt Stand 30.04.2026.

Stand: 26.05.2026

Von der Redaktion - spezialisiert auf Aktienberichterstattung.

Auf einen Blick

  • Name: Adobe Inc.
  • Sektor/Branche: Software, Kreativ- und Dokumentenlösungen
  • Sitz/Land: San Jose, USA
  • Kernmärkte: Globale Kreativwirtschaft, digitale Medien, Dokumenten-Workflows, digitale Erlebnisse
  • Wichtige Umsatztreiber: Creative Cloud, Document Cloud (Acrobat, PDF-Dienste), Experience Cloud, KI-Funktionen wie Firefly
  • Heimatbörse/Handelsplatz: Nasdaq (Ticker ADBE), Handel auch als Zweitlisting in Deutschland z.B. Xetra
  • Handelswährung: US-Dollar

Adobe Inc.: Kerngeschäftsmodell

Adobe Inc. erzielt einen Großteil seiner Erlöse mit Abonnements für Software- und Cloud-Dienste. Das Geschäftsmodell basiert vor allem auf drei großen Segmenten: Digital Media mit Creative Cloud und Document Cloud, Digital Experience mit Experience Cloud sowie einer kleineren Sparte rund um Publishing und andere Lösungen. Der Fokus liegt klar auf wiederkehrenden Einnahmen aus Cloud-Subskriptionen, die verlässliche Cashflows schaffen und es dem Unternehmen ermöglichen, regelmäßig in neue Funktionen und KI-Modelle zu investieren. Analysten betonen in neueren Berichten, dass diese Umstellung auf Subskriptionen in den vergangenen Jahren ein wesentlicher Treiber für Margensteigerungen war, wie zum Beispiel Auswertungen von Bloomberg Stand 15.05.2026 herausstellen.

Im Segment Digital Media bündelt Adobe Inc. seine wichtigsten Kreativwerkzeuge. Creative Cloud umfasst unter anderem Photoshop, Illustrator, Premiere Pro, After Effects, Lightroom und weitere Spezialanwendungen, die sich an Kreativprofis, Agenturen, Unternehmen und ambitionierte Privatanwender richten. Das Unternehmen bietet unterschiedliche Lizenzmodelle von Einzelapplikationen über Komplettpakete bis zu Enterprise-Verträgen mit umfangreicher Verwaltung und Support. Document Cloud adressiert dagegen den enorm wachsenden Markt für digitale Dokumente, E-Signaturen und PDF-basiertes Arbeiten. Produkte wie Acrobat, Adobe Sign und zugehörige Online-Dienste unterstützen Firmen dabei, papierbasierte Prozesse zu digitalisieren und rechtssicher zu gestalten. Branchendaten von Marktforschern wie IDC verweisen darauf, dass der Markt für E-Signaturen und digitale Dokumenten-Workflows in den kommenden Jahren deutlich wachsen dürfte, was als Rückenwind für Anbieter wie Adobe Inc. gesehen wird, wie etwa Auszüge aus Analysen von IDC Stand 08.05.2026 zeigen.

Ein weiterer Pfeiler ist das Digital-Experience-Geschäft rund um Experience Cloud. Hier positioniert sich Adobe Inc. als Anbieter für Marketing-Automation, Customer-Data-Plattformen, Web-Analytics und Personalisierung. Unternehmen können damit digitale Erlebnisse über Websites, Apps und andere Kanäle hinweg optimieren. Für dieses Segment ist das Unternehmen besonders auf Großkunden aus Konsumgüterindustrie, Handel, Finanzbranche und anderen Bereichen angewiesen. Die Lösungen helfen, Kundendaten zu analysieren, Kampagnen auszusteuern und Inhalte dynamisch auszuspielen. Damit ist Adobe Inc. in einem Wettbewerbsumfeld aktiv, in dem auch andere große Tech-Konzerne Plattformen für digitales Marketing anbieten. Durch die Verbindung von Content-Creation-Kompetenz mit Analyse- und Auslieferungsfunktionen versucht Adobe Inc., eine integrierte End-to-End-Plattform anzubieten.

Für das Geschäftsmodell spielt Deutschland eine bedeutende Rolle, da hier eine große Dichte an Kreativagenturen, Mittelständlern und internationalen Konzernen mit Marketing- und IT-Budgets besteht. Viele dieser Unternehmen nutzen Adobe-Werkzeuge in Design, Marketing und Dokumentenprozessen. Entsprechend wird die Aktie auch an deutschen Handelsplätzen wie Xetra aktiv gehandelt, was deutschen Anlegern direkten Zugang zur Kursentwicklung des US-Konzerns erlaubt, wie Daten von Handelsplattformen wie Finanznachrichten Stand 20.05.2026 belegen.

Wichtigste Umsatz- und Produkttreiber von Adobe Inc.

Der zentrale Umsatztreiber im Portfolio von Adobe Inc. ist weiterhin die Creative Cloud. In den vergangenen Jahren wuchs vor allem die Nachfrage nach Komplettpaketen, die mehrere Kreativprogramme bündeln. Adobe Inc. bietet darüber hinaus zunehmend cloudbasierte Dienste an, die Funktionen wie Asset-Management, Team-Zusammenarbeit oder Bibliotheken für Schriftarten und Stock-Fotos integrieren. Besonders relevant für das Wachstum sind Preismodell-Anpassungen und neue Funktionspakete, die höhere Abostufen rechtfertigen. Analystenberichte betonen, dass selbst moderate Preiserhöhungen in Verbindung mit neuen Features einen deutlichen Beitrag zur Umsatzentwicklung pro Anwender leisten können, solange die Kundenbindungsrate stabil bleibt, wie aus Einschätzungen von Morgan Stanley Stand 09.05.2026 hervorgeht.

Ein besonders dynamischer Bereich sind derzeit KI-basierte Funktionen innerhalb der Kreativ-Suite. Adobe Inc. hat mit Firefly generative KI-Modelle eingeführt, die Bilder, Effekte oder Designvarianten nach Texteingaben erzeugen können. Diese Funktionen wurden in Programme wie Photoshop und Illustrator integriert und sind teils auch in Web-basierten Anwendungen wie Adobe Express verfügbar. Die Möglichkeit, kreative Inhalte mit wenigen Textbefehlen zu erstellen, eröffnet neue Nutzergruppen und beschleunigt Workflows für professionelle Designer. Gleichzeitig diskutiert der Markt, ob generative KI den Bedarf an traditioneller Bildbearbeitung verändern könnte. Adobe Inc. versucht, sich als Anbieter von verantwortungsvoller KI zu positionieren, die auf lizenziertem Material trainiert wird, um Urheberrechtsfragen zu adressieren, wie etwa ausführliche Produktankündigungen des Unternehmens zeigen, die unter anderem von Adobe Stand 02.05.2026 dokumentiert werden.

Document Cloud ist ein weiterer wichtiger Treiber, insbesondere über Acrobat und die PDF-Dienste. Durch den anhaltenden Trend zur Digitalisierung von Geschäftsprozessen, Homeoffice-Strukturen und rechtssicheren E-Signaturen gewinnt dieses Segment weiter an Bedeutung. Kunden aus Behörden, Gesundheitswesen, Finanzdienstleistungen und Industrie profitieren von vollständig digitalen Dokumentenprozessen, die Medienbrüche und physische Archivierung reduzieren. Mit jeder zusätzlichen Nutzung, etwa bei wiederkehrenden Signatur-Workflows, steigt das Potenzial für zusätzliche Lizenzen und Upgrades. In mehreren Branchenanalysen wird hervorgehoben, dass der Markt für elektronische Signaturen und digitale Dokumentenverwaltung in den nächsten Jahren global zweistellig wachsen könnte, wovon etablierte Anbieter wie Adobe Inc. profitieren dürften, wie Studien von Gartner Stand 18.04.2026 illustrieren.

Im Geschäft mit Experience Cloud hängen Wachstum und Profitabilität stark von der Fähigkeit ab, Großkunden langfristig an die Plattform zu binden. Adobe Inc. bietet hier Lösungen für Web-Analytics, Personalisierung, Targeting und Marketing-Automation, die sich insbesondere an Unternehmen mit umfangreichen Online-Kanälen und hoher Kundendatenkomplexität richten. Durch KI-gestützte Auswertungen soll es möglich werden, Kundensegmente gezielter anzusprechen und Marketingbudgets effizienter zu nutzen. Investoren achten bei der Bewertung dieses Segments besonders auf Kennzahlen wie jährliche wiederkehrende Erlöse und Verlängerungsraten bestehender Verträge. In Quartalskonferenzen wird häufig herausgestellt, wie viele Großkunden neue Module hinzubuchen oder ihre Nutzung ausweiten, wie aus Earnings-Transkripten hervorgeht, die von Finanzdiensten wie Seeking Alpha Stand 17.03.2026 aufbereitet werden.

Ein ergänzender Wachstumstreiber sind Angebote für kleinere und mittlere Unternehmen sowie Bildungseinrichtungen. Rabatte für Schüler, Studierende und Lehrkräfte sowie spezielle Campus-Lizenzen tragen dazu bei, dass sich Adobe-Werkzeuge früh im Ausbildungsprozess etablieren. Dies stärkt langfristig die Markenbindung, da viele Kreative die im Studium verwendeten Tools später im Berufsleben weiter nutzen. Auf der anderen Seite beobachten Marktkommentare, dass Alternativangebote wie Canva, Figma oder Affinity in bestimmten Segmenten ebenfalls an Bedeutung gewinnen und versuchen, den Zugang zu Designwerkzeugen zu vereinfachen. Adobe Inc. war bereits zuvor durch den geplanten, später abgeblasenen Erwerb von Figma im Fokus wettbewerbsrechtlicher Diskussionen, was Investoren sensibel für regulatorische Entwicklungen macht, wie unter anderem Analysen von Financial Times Stand 29.04.2026 einordnen.

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Branchentrends und Wettbewerbsposition

Die Märkte, in denen Adobe Inc. tätig ist, unterliegen tiefgreifenden Strukturtrends. Die Kreativwirtschaft verlagert sich zusehends in die Cloud, und Projekte werden in verteilten Teams organisiert, die standortübergreifend auf dieselben Assets und Bibliotheken zugreifen müssen. Cloudbasierte Collaboration-Tools und Versionierung sind daher zentrale Anforderungen vieler Agenturen und Unternehmen. Adobe Inc. reagiert darauf mit Funktionen für Teamarbeit, Cloud-Speicher und Integrationen in andere Arbeitsumgebungen. In diesem Umfeld konkurriert das Unternehmen mit spezialisierten Anbietern von kollaborativen Designplattformen und Projektmanagementtools, bleibt aber dank seines breiten Funktionsumfangs in vielen Agenturen ein Standard.

Gleichzeitig wandelt sich das Feld der digitalen Inhalte durch generative KI sehr schnell. Neue Anbieter setzen auf reine Web-Tools, die Bilder, Videos oder 3D-Assets direkt aus Textbeschreibungen generieren. Adobe Inc. versucht, diese Entwicklung nicht nur mitzugehen, sondern in sein bestehendes Ökosystem einzubetten. Durch die Integration von Firefly-Funktionen in etablierte Programme wird es möglich, KI-Generierung mit klassischen Bearbeitungswerkzeugen zu kombinieren. Dies soll den Mehrwert gegenüber reinen KI-Plattformen herausstellen. Dennoch bleibt offen, wie sich die Zahlungsbereitschaft der Anwender langfristig zwischen vollwertigen Kreativ-Suites und schlankeren Web-Tools aufteilt. Marktexperten verweisen darauf, dass die Branche sich in einer Experimentierphase befindet, in der Geschäftsmodelle, Nutzungsintensität und Preisstrukturen neu ausgehandelt werden.

Im Bereich digitale Dokumente und Experience-Plattformen profitiert Adobe Inc. von dem allgemeinen Trend zu Datengetriebenheit und Automatisierung. Unternehmen investieren in Systeme, die Kundendaten erfassen, auswerten und für personalisierte Angebote nutzen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Datenschutz und Compliance. Adobe Inc. muss folglich technische Innovation mit strengen Datenschutzstandards verbinden, gerade auch in regulierten Branchen wie Finanzdienstleistungen oder Gesundheitswesen. Für deutsche und europäische Kunden spielt die Einhaltung von Vorgaben wie DSGVO eine wesentliche Rolle, sodass entsprechende Zertifizierungen und regionale Rechenzentrumsangebote Einfluss auf die Wettbewerbsposition haben.

Im Wettbewerb mit anderen großen Softwareanbietern setzen Investoren zunehmend auf Ökosystemstrategien. Ein Vorteil von Adobe Inc. besteht darin, dass Kreativ-, Dokumenten- und Experience-Lösungen zusammengeführt werden können. Ein Unternehmen kann etwa im Design von Marketingmaterialien mit Creative Cloud arbeiten, diese über Experience Cloud ausspielen und Signaturprozesse mit Document Cloud abwickeln. Dieses Zusammenspiel schafft potenziell höhere Wechselkosten und erleichtert Cross-Selling. Analysten sehen jedoch auch Risiken, wenn Kunden bevorzugt auf modulare Best-of-Breed-Lösungen verschiedener Anbieter setzen, statt sich vollständig an ein Ökosystem zu binden. Wie sich dieses Spannungsfeld entwickelt, gehört zu den wichtigen Fragen, die in Branchenanalysen regelmäßig diskutiert werden.

Warum Adobe Inc. für deutsche Anleger relevant ist

Für Anleger in Deutschland ist die Adobe Inc.-Aktie aus mehreren Gründen von Interesse. Zum einen ist das Unternehmen ein wichtiger Bestandteil vieler globaler Technologie- und Wachstumsindizes, die häufig als Basis für ETFs genutzt werden. Wer etwa in breit gestreute Technologiefonds oder weltweite Aktienindizes investiert, ist indirekt oft bereits in Adobe Inc. engagiert. Zum anderen wird die Aktie in Deutschland über Plattformen wie Xetra, Tradegate und andere Handelsplätze gehandelt, was den Zugang für Privatanleger mit Euro-Depots deutlich erleichtert, wie Kursinformationen bei Finanznachrichten Stand 20.05.2026 zeigen.

Auf der operativen Seite spielt Deutschland als Markt für Kreativdienstleistungen, Industrie, Mittelstand und öffentliche Hand eine wichtige Rolle für die Nachfrage nach Adobe-Lösungen. Agenturen, Medienhäuser, E-Commerce-Anbieter und zahlreiche andere Unternehmen setzen im Alltag auf Creative Cloud, Experience Cloud oder Acrobat. Damit sind Umsatz- und Innovationsentwicklung von Adobe Inc. eng mit Trends im deutschen und europäischen Werbe- und Medienmarkt verbunden. Entwicklungen wie verstärkte Regulierung, digitale Bildungsoffensiven oder staatliche Digitalisierungsprogramme können sich mittelbar auf die Nachfrage nach den Produkten auswirken.

Zudem beobachten viele deutsche Anleger den Wettbewerb im Bereich generative KI und Kreativsoftware aufmerksam. Dabei geht es um die Frage, welche Anbieter sich bei kreativen Workflows, Bild- und Videobearbeitung sowie digitalen Dokumenten durchsetzen. Adobe Inc. gehört hier zu den etablierten Spielern und muss sich gleichzeitig gegen neue, teils sehr schnell wachsende Konkurrenten behaupten. Für langfristig orientierte Investoren ist es daher relevant, wie erfolgreich das Unternehmen seine KI-Strategie umsetzt, neue Preismodelle etabliert und regulatorische Herausforderungen meistert. In Medienberichten wird häufig hervorgehoben, dass die Innovationsgeschwindigkeit in diesem Segment hoch ist, was Chancen, aber auch eine erhöhte Unsicherheit mit sich bringt.

Welcher Anlegertyp könnte Adobe Inc. in Betracht ziehen - und wer sollte vorsichtig sein

Die Aktie von Adobe Inc. könnte besonders für Anleger interessant sein, die sich mit Geschäftsmodellen rund um Software-as-a-Service, wiederkehrende Umsätze und digitale Kreativwirtschaft auseinandersetzen. Dazu zählen Investoren, die bereit sind, sich mit technologischen Trends, neuen KI-Anwendungen und deren Monetarisierung zu beschäftigen. Ein Verständnis für Kennzahlen wie jährliche wiederkehrende Erlöse, Kundenzuwachs in den Cloud-Segmenten und die Entwicklung der operativen Marge ist hilfreich, um die Unternehmensentwicklung einordnen zu können. Wer die Aktie im Portfolio hält, beobachtet häufig Quartalszahlen und Produktankündigungen genau, da diese regelmäßig Impulse für Kursbewegungen liefern.

Vorsichtiger dürften Anleger agieren, die starke Schwankungen im Technologiesektor als belastend empfinden oder kurzfristige Volatilität vermeiden möchten. Aktien von Software- und Wachstumstiteln reagieren oft sensibel auf Änderungen bei Zinsniveau, konjunkturellen Erwartungen oder Bewertungen im Tech-Sektor insgesamt. Zudem kann eine veränderte Einschätzung zu Wachstumsaussichten, beispielsweise bei Cloud-Umsätzen oder KI-Monetarisierung, zu deutlichen Kursbewegungen führen. Wer in diesem Umfeld investiert, berücksichtigt in der Regel eine ausreichend breite Diversifikation und plant einen längerfristigen Anlagehorizont ein, um zwischenzeitliche Ausschläge besser überbrücken zu können.

Risiken und offene Fragen

Zu den zentralen Risiken für Adobe Inc. zählen die starke Wettbewerbsintensität im Kreativ- und Dokumentensegment sowie die schnellen Zyklen bei technologischen Veränderungen. Neue Tools können bestehende Arbeitsabläufe potenziell ersetzen oder vereinfachen, was Kunden dazu verleiten könnte, auf günstigere oder spezialisierte Alternativen umzusteigen. Zudem hängt ein Teil der Nachfrage im Enterprise-Segment von Marketingbudgets ab, die in wirtschaftlich schwächeren Phasen unter Druck stehen können. Werden Budgets gekürzt, wirkt sich dies möglicherweise auf die Wachstumsdynamik von Experience Cloud und verwandten Lösungen aus.

Ein weiterer Aspekt sind regulatorische und rechtliche Fragen, insbesondere rund um die Nutzung von KI und Trainingsdaten. Urheberrechtsdiskussionen darüber, auf welchem Bildmaterial KI-Modelle trainiert wurden, und wie Inhalte gekennzeichnet werden, könnten zu neuen Vorgaben führen. Adobe Inc. betont in seinen Produktinformationen einen Fokus auf lizenziertes Material und Transparenz, jedoch bleibt abzuwarten, wie sich die Regulierungslandschaft in den kommenden Jahren entwickelt. Auch Datenschutzauflagen in Europa und anderen Regionen spielen eine Rolle für die Gestaltung von Cloud-Angeboten und Datenspeicherung. Investoren verfolgen daher aufmerksam, wie das Unternehmen auf neue Anforderungen reagiert und ob sich dadurch Verzögerungen oder Mehrkosten ergeben.

Wichtige Termine und Katalysatoren

Für Anleger, die Adobe Inc. beobachten, gehören die Quartalszahlen zu den wichtigsten Katalysatoren. An diesen Terminen legt das Unternehmen Daten zu Umsatz, Gewinn, Segmententwicklung und Ausblick vor. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Entwicklung der Abonnementerlöse in Digital Media und Experience Cloud, den jährlichen wiederkehrenden Umsätzen und den Aussagen zum Ausblick auf die kommenden Quartale. Je nachdem, ob die Resultate und Prognosen über oder unter den Markterwartungen liegen, kann die Aktie deutlich reagieren. Finanzdienste und Nachrichtenagenturen berichten häufig zeitnah über die Ergebnisse und heben wesentliche Kennpunkte hervor.

Darüber hinaus können Produktankündigungen, Entwickler- und Kundenkonferenzen sowie größere Strategie-Updates Impulse liefern. Veranstaltungen wie die hauseigene Kreativkonferenz oder spezielle KI-Events dienen dazu, neue Funktionen und Integrationen vorzustellen. Marktbeobachter achten dabei darauf, wie Innovationen in konkrete Geschäftsmodelle überführt werden, etwa über neue Abo-Stufen, Credits für KI-Generierung oder Zusatzangebote. Auch größere M&A-Ankündigungen oder regulatorische Entscheidungen im Zusammenhang mit früheren und geplanten Übernahmen können den Kursverlauf beeinflussen. Entsprechend verfolgen sowohl professionelle Investoren als auch Privatanleger Nachrichtenströme und Unternehmensmeldungen, um frühzeitig auf mögliche Veränderungen im Chance-Risiko-Profil reagieren zu können.

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Fazit

Adobe Inc. gehört zu den zentralen Akteuren im globalen Markt für Kreativsoftware, digitale Dokumente und Experience-Plattformen und baut sein Geschäftsmodell seit Jahren konsequent auf wiederkehrende Cloud-Umsätze auf. Die Integration generativer KI in Produkte wie Creative Cloud, Express und Acrobat stellt einen wichtigen strategischen Schritt dar, bietet aber auch zahlreiche offene Fragen zur langfristigen Monetarisierung und zur Wettbewerbslandschaft. Für deutsche Anleger ist die Aktie durch die Bedeutung des Unternehmens für Kreativ- und Digitalisierungsprojekte in Europa und durch die Handelbarkeit an heimischen Börsenplätzen von besonderem Interesse. Gleichzeitig sollten strukturelle Risiken wie starke Konkurrenz, regulatorische Entwicklungen und mögliche Bewertungsschwankungen im Technologiesektor berücksichtigt werden, wenn die Rolle von Adobe Inc. im eigenen Portfolio eingeschätzt wird.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Aktien sind volatile Finanzinstrumente. Dieser Artikel wurde dank AI Unterstützung so ausführlich und informativ erstellt

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