Adidas: Q1-EPS von 2,66 EUR erwartet
28.04.2026 - 23:36:03 | boerse-global.deAuf dem Papier liefert Adidas genau das, was Investoren sehen wollen: begehrte Produkte und steigende Gewinne. An der Börse zeichnet sich ein völlig anderes Bild. Die Aktie notiert mit 137,15 Euro nahe ihrem Jahres-Tief, auf Zwölf-Monats-Sicht steht ein Minus von satten 37 Prozent. Am morgigen Mittwoch muss der Sportartikelhersteller beweisen, dass die fundamentale Erholung intakt ist.
Hype um High-Performance-Schuhe
Für das abgelaufene erste Quartal sind die Analysten optimistisch. Im Schnitt rechnen sie mit einem Umsatz von 6,32 Milliarden Euro. Das entspricht einem leichten Zuwachs gegenüber dem Vorjahr. Beim Gewinn je Aktie erwarten die Experten einen Anstieg auf 2,66 Euro. Diese Prognosen stützen den Kurs von CEO Bjørn Gulden, der den Konzern konsequent umbaut.
Ein zentraler Baustein der Neuausrichtung ist das Laufschuhsegment. Hier verzeichnete das Unternehmen im vergangenen Jahr Wachstumsraten im zweistelligen Prozentbereich. Adidas setzt dabei auf technologische Spitzenmodelle wie den „Adizero Adios Pro Evo 3“. Obwohl der Schuh rund 500 Euro kostet, ist er am Primärmarkt schnell vergriffen. Auf Wiederverkaufsplattformen zahlen Käufer teilweise das Vierfache.
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Diese aggressive Preisgestaltung weckt Begehrlichkeiten. Sie stärkt die Marke im lukrativen US-Laufschuhmarkt, der inzwischen auf ein Volumen von über acht Milliarden Dollar angewachsen ist. Um die eigene Glaubwürdigkeit in diesem umkämpften Feld zu sichern, investiert der Konzern massiv in unabhängige Testprogramme.
Ausblick und Margendruck
Für das Gesamtjahr 2026 bleibt der Konsens positiv. Marktbeobachter kalkulieren mit einem Jahresumsatz von gut 26 Milliarden Euro und einem deutlichen Gewinnsprung. Die Aktie tut sich indes schwer, dieses fundamentale Momentum widerzuspiegeln. Seit Jahresbeginn hat das Papier fast 19 Prozent an Wert verloren.
Am morgigen Mittwoch liegen die Fakten auf dem Tisch. Die Quartalszahlen müssen belegen, dass sich die teuren Innovationen und die hohe Nachfrage im Performance-Sektor auch in stabilen Margen niederschlagen. Gelingt dies, könnte die Diskrepanz zwischen operativer Stärke und schwachem Aktienkurs schrumpfen.
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