Adidas, Aktie

Adidas Aktie: WM-Abschied trifft Prognose-Schock

31.03.2026 - 15:19:01 | boerse-global.de

Adidas verliert den DFB an Nike, während eine schwächere Gewinnprognose für 2026 den Aktienkurs unter Druck setzt. Die kommenden Quartalszahlen gelten als wichtiger Test.

Adidas Aktie: WM-Abschied trifft Prognose-Schock - Foto: über boerse-global.de

Die WM 2026 wird das letzte große Turnier sein, bei dem Adidas die deutsche Nationalmannschaft ausrüstet — ein historischer Einschnitt, der kommerziell noch ausgereizt wird. Gleichzeitig lastet eine enttäuschende Gewinnprognose auf dem Kurs, der sich nahe seinem Jahrestief bewegt.

Das Ende einer 70-jährigen Partnerschaft

Mit der Präsentation des Auswärtstrikots am 27. März ist die Kollektion für die WM 2026 komplett. Das Besondere: Erstmals seit 36 Jahren trägt das Trikot wieder das ikonische Trefoil-Logo. Ab 2027 übernimmt Nike die Ausrüstung aller DFB-Teams — für mindestens 100 Millionen Euro pro Jahr, doppelt so viel wie Adidas zuletzt gezahlt hatte.

Adidas nutzt das letzte gemeinsame Jahr intensiv, um historische Designs kommerziell aufzuarbeiten. Neben Deutschland hat der Konzern Auswärtstrikots für alle 25 Partnerverbände vorgestellt, darunter Argentinien und Belgien. Bei der WM 2022 in Katar legte Adidas beim Ausrüstungsverkauf um 19 Prozent zu — das Turnier vom 11. Juni bis 19. Juli 2026 soll auch als Abverkaufstest für bereits gebundenes Kapital dienen. Die Lagerbestände sind zuletzt um 17 Prozent auf 5,8 Milliarden Euro gestiegen.

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Starke Vergangenheit, trüber Ausblick

Das operative Bild für 2025 war beeindruckend: Die Bruttomarge kletterte auf 51,6 Prozent, der operative Gewinn legte um 54 Prozent auf 2,06 Milliarden Euro zu. Der Rekordumsatz lag bei 24,8 Milliarden Euro. Die Dividende soll um 40 Prozent auf 2,80 Euro je Aktie steigen, ein Aktienrückkaufprogramm über eine Milliarde Euro läuft bereits.

Für 2026 erwartet Adidas jedoch nur noch einen operativen Gewinn von rund 2,3 Milliarden Euro — rund 15 Prozent unter dem Analystenkonsens von 2,72 Milliarden Euro. Zölle und Währungseffekte sollen den Gewinn mit etwa 400 Millionen Euro belasten. Der Markt reagierte prompt: Die Aktie verlor nach der Prognosebekanntgabe rund 8 Prozent. Seitdem notiert der Titel knapp über seinem 52-Wochen-Tief und liegt seit Jahresbeginn fast 20 Prozent im Minus.

Quartalszahlen als nächster Lackmustest

Am 29. April legt Adidas die Ergebnisse für das erste Quartal 2026 vor. Dann zeigt sich erstmals, ob die Zoll- und Währungsbelastungen tatsächlich in der prognostizierten Größenordnung ankommen. Fällt der Ausblick stabiler aus als befürchtet, könnte die konservative Jahresprognose nach oben revidiert werden — und dem Kurs den nötigen Impuls geben.

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