Adidas, Aktie

Adidas Aktie: Einstieg am Jahrestief

02.04.2026 - 16:17:16 | boerse-global.de

Adidas erzielte 2025 einen Rekordumsatz, doch Zölle und Währungseffekte drücken die Gewinnprognose für 2026. Großaktionär Sawiris nutzt die Kurschwäche für massive Zukäufe und wird Aufsichtsratschef.

Adidas Aktie: Einstieg am Jahrestief - Foto: über boerse-global.de

Rekordumsätze auf der einen Seite, eine enttäuschende Gewinnprognose auf der anderen. Während der Sportartikelhersteller unter den Folgen von Zöllen und Währungseffekten leidet, sendet ein einflussreicher Insider ein starkes Signal. Großaktionär Nassef Sawiris nutzt die aktuelle Schwächephase für millionenschwere Zukäufe und ordnet gleichzeitig seine Machtposition im Konzern neu.

Machtausbau und Millionen-Kauf

Ende März erwarb das Investmentvehikel von Nassef Sawiris außerbörslich Adidas-Papiere für rund 11 Millionen Euro zu einem Stückpreis von 133 Euro. Fast zeitgleich meldete seine Struktur die Schließung von Short-Put-Optionen. Marktbeobachter werten diese Auflösung von Absicherungspositionen als Anpassung der bisherigen Kurserwartung.

Dieser finanzielle Vertrauensbeweis fällt mit einer strategischen Weichenstellung zusammen. Der Konzern hat Sawiris als neuen Aufsichtsratsvorsitzenden nominiert und den Vertrag von CEO Björn Gulden vorzeitig bis 2030 verlängert. Die Führungsspitze formiert sich damit neu, um den aktuellen Herausforderungen zu begegnen.

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Zölle belasten die Prognose

Der Einstieg des designierten Aufsichtsratschefs erfolgte nahezu exakt am 52-Wochen-Tief von 131,55 Euro. Seit Jahresbeginn hat der Titel bereits über 20 Prozent an Wert eingebüßt und notiert aktuell bei 134,10 Euro. Verantwortlich für diese Talfahrt sind nicht die operativen Zahlen aus 2025, die mit einem Rekordumsatz von 24,8 Milliarden Euro überzeugten.

Vielmehr trübt der Ausblick auf das laufende Jahr die Stimmung erheblich. Adidas rechnet für 2026 mit einem operativen Ergebnis von 2,3 Milliarden Euro, was etwa 15 Prozent unter den Markterwartungen liegt. Vor allem Zölle und ungünstige Währungseffekte belasten die Aussichten mit rund 400 Millionen Euro. Da der Großteil der Produktion in Asien stattfindet und in westliche Märkte importiert wird, trifft dieser Gegenwind das Geschäftsmodell strukturell.

Die tatsächlichen Auswirkungen der Zölle auf das operative Geschäft werden sich bereits in wenigen Wochen konkretisieren. Folgende Termine stehen für Aktionäre nun an:

  • 29. April: Veröffentlichung der Q1-Ergebnisse.
  • 7. Mai: Hauptversammlung mit Abstimmung über die Dividende von 2,80 Euro je Aktie.
  • 7. Mai: Formelle Wahl von Nassef Sawiris zum Aufsichtsratsvorsitzenden.

Zusätzlich hat das Management zur Stützung ein Aktienrückkaufprogramm über eine Milliarde Euro aufgelegt.

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