Activision Blizzard-Aktie (US00507V1098): Übernahme durch Microsoft abgeschlossen
14.05.2026 - 12:47:36 | ad-hoc-news.deActivision Blizzard hat im Oktober 2023 seine Unabhängigkeit verloren: Microsoft schloss die 69-Milliarden-Dollar-Übernahme ab. Die Aktie mit ISIN US00507V1098 wurde an der Nasdaq delisted, ist jedoch weiterhin an Xetra und Tradegate verfügbar. Dies folgt auf langjährige regulatorische Hürden, darunter Prüfungen durch EU-Kommission und FTC, wie finanzen.net Stand 13.10.2023 berichtete.
Stand: 14.05.2026
Von der Redaktion - spezialisiert auf Aktienberichterstattung.
Auf einen Blick
- Name: Activision Blizzard
- Sektor/Branche: Medien / Entertainment
- Sitz/Land: USA
- Kernmärkte: Nordamerika, Europa
- Wichtige Umsatztreiber: Videospiele wie Call of Duty, World of Warcraft
- Heimatbörse/Handelsplatz: Nasdaq (delisted), Xetra
- Handelswährung: USD
Activision Blizzard: Kerngeschäftsmodell
Activision Blizzard entwickelte und vermarktete Videospiele mit Fokus auf Blockbuster-Franchises. Kern waren Activision-Titel wie Call of Duty sowie Blizzards World of Warcraft und Diablo. Das Modell basierte auf Premium-Verkäufen, Free-to-Play mit In-App-Käufen und Abonnements. Vor der Übernahme generierte das Unternehmen Umsätze von 7,5 Milliarden USD im Geschäftsjahr 2022, veröffentlicht am 7.02.2023, laut IR-Seite Stand 07.02.2023.
Die Integration in Microsoft erweitert den Zugriff auf Xbox-Ökosystem und Game Pass. Für deutsche Anleger relevant: Viele Titel sind hier populär, Microsofts DAX-ähnliche Präsenz stärkt die Bindung.
Wichtigste Umsatz- und Produkttreiber von Activision Blizzard
Call of Duty war der größte Treiber mit jährlichen Releases und hohem Mikrotransaktionsanteil. World of Warcraft brachte stabile Abogelder. King.com steuerte Mobile-Spiele bei. Im Q4 2022 meldete Activision Blizzard 1,6 Milliarden USD Umsatz, veröffentlicht am 7.02.2023. Die Aktie notierte zuletzt an Xetra bei rund 80 Euro im Oktober 2023, laut finanzen.ch Stand 13.10.2023.
Post-Übernahme fließen Einnahmen nun in Microsofts Gaming-Division, die Q3 2024 (endet 31.03.2024, berichtet 25.04.2024) 5,3 Milliarden USD Gaming-Umsatz machte.
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Fazit
Activision Blizzard existiert als eigenständiges börsennotiertes Unternehmen nicht mehr, da Microsoft die vollständige Kontrolle übernommen hat. Deutsche Anleger können verbliebene Aktien an Tradegate handeln, profitieren aber primär von Microsofts Gaming-Wachstum. Die Übernahme sichert langfristig die Franchises, birgt aber Abhängigkeit von einem Konzern.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Aktien sind volatile Finanzinstrumente.
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