ACI, Worldwide

ACI Worldwide vereint Karten- und Kontozahlungen in einer Plattform

04.03.2026 - 13:55:16 | boerse-global.de

ACI Worldwide erweitert seine Connetic-Plattform um ein Kartenzahlungsmodul. Die einheitliche Cloud-Lösung soll Banken helfen, veraltete Systeme zu ersetzen und Betrug mit KI in Echtzeit zu bekämpfen.

ACI Worldwide vereint Karten- und Kontozahlungen in einer Plattform - Foto: über boerse-global.de
ACI Worldwide vereint Karten- und Kontozahlungen in einer Plattform - Foto: über boerse-global.de

Finanzinstitute kämpfen mit veralteten Systemen – ACI Worldwide bietet jetzt eine einheitliche Cloud-Lösung für alle Zahlungsarten an. Das US-Softwareunternehmen hat sein ACI Connetic-System um ein komplettes Kartenzahlungs-Modul erweitert. Die neue Suite soll Banken helfen, ihre oft veraltete Infrastruktur zu modernisieren und gleichzeitig Betrug effektiver zu bekämpfen.

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Ein All-in-One-Hub für den Zahlungsverkehr

Bisher mussten Banken Kartenzahlungen, Überweisungen und Betrugsprävention über separate, oft veraltete Systeme abwickeln. Diese technologischen Silos verursachen hohe Kosten und bremsen Innovationen aus. ACI Connetic for Cards will diese Probleme lösen, indem es alle Funktionen in einer einzigen, cloud-nativen Plattform vereint.

„Wir setzen einen neuen Standard im Kern des Einzelhandelszahlungsverkehrs“, sagt Thomas Warsop, CEO von ACI Worldwide. Die Lösung integriert die Abwicklung von Kartenzahlungen nahtlos in die bereits bestehende Plattform für Echtzeitüberweisungen (A2A). Für Banken bedeutet das: Sie können ihre gesamte Zahlungsinfrastruktur schrittweise modernisieren, ohne auf bewährte Technologie verzichten zu müssen. ACI verarbeitet bereits heute mehr als 300 Milliarden Kartentransaktionen pro Jahr.

KI-gestützte Betrugsbekämpfung in Echtzeit

Ein zentraler Vorteil der vereinheitlichten Plattform ist der integrierte Schutz vor Betrug. Während die Zahlungsvolumen steigen und Transaktionen immer schneller ablaufen, wachsen auch die Risiken durch Cyberkriminalität. Herkömmliche, isolierte Sicherheitssysteme kommen hier oft an ihre Grenzen.

ACI Connetic bindet KI-gestützte Betrugsprävention und Identitätsprüfung direkt in den Zahlungsfluss ein. Das System analysiert Bedrohungen in Echtzeit – und das über alle Zahlungsarten hinweg. „Dieser ganzheitliche Ansatz liefert eine einzige Risikoansicht für das gesamte Zahlungsökosystem einer Bank“, erklärt Bill Farris, Leiter des Kartenbereichs bei ACI. In einer Zeit, in der Echtzeitüberweisungen zur Norm werden, sei auch eine Echtzeit-Betrug-Abwehr unverzichtbar.

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Warum Kartenzahlungen weiterhin boomen

Trotz des Hypes um Echtzeitüberweisungen bleibt die Karte das dominierende Zahlungsmittel weltweit. Der Online-Handel, kontaktloses Bezahlen und die Digitalisierung von Geschäftstransaktionen treiben die Volumen weiter in die Höhe. Laut Branchenprognosen wird die Zahl der globalen Kartentransaktionen von 776 Milliarden (2024) auf über 1,1 Billionen jährlich bis 2029 steigen.

Dieses anhaltende Wachstum zwingt Banken zum Handeln. Können ihre oft Jahrzehnte alten Systeme diese Last überhaupt noch tragen? Die Branche zeigt einen klaren Trend zu konsolidierten, cloud-basierten Architekturen, wie sie ACI nun anbietet. Sie versprechen mehr Skalierbarkeit und Agilität für die Entwicklung neuer Dienstleistungen.

Ein strategischer Schritt in einem umkämpften Markt

Die Erweiterung der Connetic-Plattform ist mehr als nur ein Produktlaunch. Sie ist ein Indikator für einen branchenweiten Konsolidierungstrend. Finanzinstitute wollen ihre Technologie-Stack vereinfachen, um Kosten zu senken und sich für die Zukunft zu wappnen – sei es für modernisierte grenzüberschreitende Zahlungen oder komplett neue digitale Services.

Die Plattform hat bereits Fuß gefasst. Eine große britische Bank nutzt sie seit 2025, um ihre Systeme für SWIFT, CHAPS und Faster Payments zu bündeln. Mit der neuen Kartenfunktion dürfte die Adoption weiter Fahrt aufnehmen. Der Fokus liegt nun auf den offenen APIs der Plattform, über die künftig weitere Zahlungsarten und Zusatzdienste integriert werden können. Für Banken wird die Frage immer dringlicher: Modernisieren sie jetzt – oder riskieren sie, im digitalen Wettlauf abgehängt zu werden?

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