ACDC, Deutschland-Tour

AC / DC 2025 / 26: Kommt die große Deutschland-Tour?

21.02.2026 - 12:05:07 | ad-hoc-news.de

AC/DC sind zurück im Gespräch – von Tour-Gerüchten bis Setlist-Wünschen. Was deutsche Fans jetzt wissen müssen.

AC/DC und Deutschland – das ist seit Jahrzehnten eine eigene Liebesgeschichte. Und gerade jetzt kocht die Gerüchteküche wieder hoch: Neue Tourdaten? Weitere Europa-Shows? Kommt noch ein Zusatzkonzert in Deutschland? In Fan-Foren, auf TikTok und Reddit drehen die Spekulationen völlig frei, weil jede kleine Info aus dem AC/DC?Camp gnadenlos seziert wird. Viele von uns haben sie 2024/25 live gesehen – andere hoffen sehnsüchtig auf weitere Termine.

Aktuelle AC/DC-Tourdaten & offizielle Updates

Klar ist: AC/DC gehören zu den letzten echten Stadion-Monstern. Wenn sich da irgendwas in Richtung Tour bewegt, dreht die gesamte Rock-Community durch. Die letzten Shows haben gezeigt, dass die Band trotz aller Rückschläge immer noch mit einer Power auf der Bühne steht, die viele jüngere Acts alt aussehen lässt. Genau deswegen sind die Erwartungen in Deutschland gerade so absurd hoch.

Weil das offizielle Lager traditionell schweigsam ist, übernehmen gerade Fans, Leaker, Ticket-Plattformen und internationale Medien die Deutungshoheit. Wir schauen uns an, was aktuell wirklich Sache ist, wie die Setlists der letzten Shows aussahen, welche Songs du realistisch erwarten kannst – und welche Geheimwünsche die Community rauf und runter diskutiert.

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Offiziell läuft alle Kommunikation zu Konzerten über die bekannte Tourseite der Band und die Social-Media-Kanäle. In den vergangenen Monaten sind dort vor allem die großen Stadiondaten für Europa, UK und ausgewählte US-Shows im Fokus gestanden. Deutschland gehörte – wie fast immer – zu den Kernmärkten, weil AC/DC hier seit Jahrzehnten extrem stabil ziehen. Traditionelle Pilgerorte: Berlin, München, Köln, Stuttgart, Hannover und Hamburg.

In Fan-Foren wird gerade intensiv ausgewertet, welche Städte zuletzt bespielt wurden, welche nicht, und wo eventuell noch "Lücken" im Routing sind. Typisches Muster: Wenn rund um einen Europa-Block ein freies Wochenende und ein großer, technisch verfügbarer Standort in Deutschland zusammenkommen, startet sofort die Spekulation über ein Zusatzkonzert. Manche Fans vergleichen sogar Belegungspläne von Arenen und Stadien, um mögliche Slots zu finden.

Parallel dazu sind in den letzten Wochen immer wieder Hinweise aus der Ticket-Industrie durchgesickert. Internationale Branchenseiten sprechen von sehr starker Nachfrage, vor allem in Zentraleuropa. Veranstalter wissen: AC/DC verkauft in Deutschland auch 2025/26 noch ganze Tourblöcke im Stadionformat aus. Das erhöht den Druck, weitere Dates nachzulegen, sobald die Logistik steht und die Band gesundheitlich grünes Licht gibt.

Ein weiterer Faktor: die Altersstruktur der Fans. Viele Millennials haben die Band zwar auf Spotify und über ältere Geschwister oder Eltern entdeckt, aber AC/DC nie mit Brian Johnson und voller Produktion live gesehen. Für diese Generation hat jede Tour inzwischen den Vibe von "Jetzt oder nie". Auf TikTok häufen sich Clips von Fans, die erzählen, dass sie extra Urlaub sparen, um sich für ein AC/DC-Konzert Flüge, Hotels und die besseren Kategorien leisten zu können.

Spannend ist auch, dass in Interviews mit Umfeld-Leuten immer wieder anklingt, dass die Band sich bewusst ist, wie wichtig Deutschland für sie ist. Gerade hier wurden Live-Alben gefeiert, hier entstanden legendäre Bootlegs und hier laufen Songs wie "Highway to Hell" und "Thunderstruck" im Radio, als wären sie von gestern. Wenn also zum Beispiel Frankreich, UK und Spanien große Stadionblöcke bekommen, gilt es in der Szene als fast sicher, dass Deutschland ebenfalls nicht leer ausgeht – die Frage ist eher: Wie viele Shows und in welchen Städten?

Dazu kommt eine zweite Ebene: die ewige Frage nach neuem Material. Auch wenn aktuell kein voll bestätigtes neues Studioalbum mit Datum im Raum steht, spekulieren viele, dass eine Tourphase mit einzelnen neuen Songs verknüpft werden könnte – zumindest ein oder zwei frische Tracks für Setlist-Variationen. Offizielle Kanäle halten sich hier zurück, aber Produzenten-Interviews und kleine Bemerkungen aus dem Umfeld werden von Fans momentan wie Staatsgeheimnisse analysiert.

Für deutsche Fans heißt das: aufmerksam bleiben, nichts überstürzen, aber die üblichen Ticket-Vorverkauf-Mechanismen im Blick behalten. Oft kündigen sich neue Daten mit sehr kurzen Vorläufen an – wer Newsletter, Apps der großen Ticket-Anbieter und die offiziellen Kanäle gleichzeitig beobachtet, hat die besten Chancen, nicht wieder in der Warteschlange hängen zu bleiben.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Wer sich die Setlists der letzten AC/DC-Shows anschaut, merkt schnell, dass die Band sehr genau weiß, warum Menschen Tickets kaufen: Die Klassiker dominieren, aber kleine Veränderungen halten die Hardcore-Fans bei Laune. Typische Einstiegskombination: ein modernerer Opener wie "Rock or Bust" oder "Shot in the Dark" gefolgt von einem brutalen Block aus Evergreens – "Back in Black", "Thunderstruck", "Shoot to Thrill". Schon nach den ersten fünf Songs ist das Stadion meist komplett eskaliert.

Der Mittelteil der Shows ist traditionell die Spielwiese, in der AC/DC variieren. Hier tauchen Songs wie "Sin City", "Dirty Deeds Done Dirt Cheap", "Play Ball", "Have a Drink on Me" oder "Rock 'n' Roll Train" auf. In den letzten Tourphasen war oft zu beobachten, dass die Band je nach Land eine Nummer ein- oder auswechselt. In Deutschland stehen gerne die etwas härteren, dreckigeren Nummern hoch im Kurs – Fans feiern zum Beispiel, wenn "Riff Raff" oder "If You Want Blood (You've Got It)" den Weg in die Setlist finden.

Der emotionale Höhepunkt ist fast immer ein Doppelpack aus "Highway to Hell" und "Whole Lotta Rosie". Gerade in deutschen Stadien sorgt das für diesen typischen AC/DC-Moment, in dem selbst Menschen auf den Sitzplätzen in den oberen Rängen aufstehen, Bierbecher durch die Lüfte fliegen und der gesamte Innenraum wie eine riesige, singende Masse wirkt. Die "Rosie"-Puppe auf der Bühne ist eigentlich purer Kitsch – aber live fühlt sich das jedes Mal wieder absurd richtig an.

Was die Atmosphäre angeht, ist AC/DC immer noch eine absolute Machtdemonstration. Die Gitarren stehen extrem weit vorne, die Produktion zielt nicht auf feinsten HiFi-Sound, sondern auf maximalen Druck. Die Bassdrum knallt trocken, die Snare schneidet durch, und jede Gitarrenlinie von Angus ist so platziert, dass du sie auch noch in der letzten Kurve vom Oberrang hörst. Selbst bei neueren Produktionen wird dieser Oldschool-Spirit beibehalten, nur die PA-Anlagen sind heute natürlich deutlich sauberer.

Viele Fans diskutieren aktuell, welche Songs sie sich zusätzlich wünschen würden, falls eine weitere Europa-Runde oder neue Deutschlanddaten anstehen. Hoch im Kurs stehen selten gespielte Perlen wie "Guns for Hire", "Down Payment Blues", "Touch Too Much" oder "Bad Boy Boogie". Gerade auf Reddit gibt es komplette Wunsch-Setlists mit 20+ Songs, die versuchen, Hits und Deep Cuts zu verbinden. Realistisch bleibt aber: AC/DC sind eine Hit-Maschine, und der Kern von "Back in Black", "You Shook Me All Night Long", "T.N.T.", "Hells Bells" und "For Those About to Rock (We Salute You)" wird kaum angetastet werden.

Die Showelemente sind ebenfalls weitgehend gesetzt: Die Glocke bei "Hells Bells", die Kanonen bei "For Those About to Rock", das Schuluniform-Outfit von Angus, Solo-Ausflüge auf Laufstegen, Lichtermeer in der Bridge von "Highway to Hell". In Zeiten, in denen viele Acts mit LED-Wänden und Choreos arbeiten, wirkt das bei AC/DC fast schon archaisch – aber genau das macht den Reiz aus. Es geht nicht um Perfektion, sondern um diesen uralten Pakt zwischen Band und Publikum: laute Amps, ehrliche Riffs, kein Schnickschnack.

Wer noch nie bei AC/DC war, sollte sich auf eine körperliche Erfahrung einstellen. Nach zwei Stunden Riffgewitter bist du verschwitzt, dein Hals tut vom Mitsingen weh, und am nächsten Tag hängt dir der Refrain von "Thunderstruck" immer noch im Kopf. Genau deshalb ist der Hype um mögliche neue Deutschland-Daten so massiv. Für viele ist ein AC/DC-Abend nicht nur ein Konzert, sondern ein Kapitel Lebensgeschichte.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

Beim Thema AC/DC-Gerüchte ist das Netz gerade ein einziges Chaos – im besten Sinne. Auf Reddit gibt es mehrere Threads, in denen User Tourpläne rekonstruieren, nur anhand von Logistik, bisherigen Routen und angeblichen Infos von Stagehands. Ein verbreitetes Muster: Jemand behauptet, ein befreundeter Techniker habe erzählt, dass eine große Rock-Produktion für einen bestimmten Monat in einer deutschen Arena geblockt sei, ohne dass der Name offiziell steht. Sofort wird ein kompletter Faden aufgemacht, in dem diskutiert wird, warum das nur AC/DC sein können.

Auf TikTok trendeten zuletzt Clips von Fans, die alte Stadionaufnahmen aus Deutschland mit Spekulationen über neue Termine überblenden. Unter den Videos liest man Kommentare wie: "Wenn AC/DC nochmal nach Berlin kommen, kündige ich meinen Job für ein Ticket" oder "Hab mir extra keinen Urlaub für dieses Jahr verplant, nur für die Tour". Das zeigt ganz gut, wie emotional das Thema ist – viele sehen in einer weiteren großen AC/DC-Runde einen letzten großen Rock-Moment, bevor die ganz großen Legenden-Acts konsequent aus dem Touring-Business aussteigen.

Stark diskutiert werden auch Ticketpreise. In den letzten Tourphasen lagen die regulären Tickets für große Stadionshows bereits im oberen Bereich vieler Budgets, VIP- und Platin-Klassen waren für Normalverdiener quasi unerreichbar. Auf Social Media gibt es deshalb zwei Lager: Die einen sagen, dass AC/DC für das gebotene Brett an Produktion, Licht, Ton und Historie jeden Euro wert sind. Die anderen kritisieren, dass eine Arbeiterband mit solchen Preisen die eigene Working-Class-Mythologie untergräbt.

Besonders in Deutschland, wo der Vergleich zu Festivalpreisen (Rock am Ring, Wacken, Highfield, etc.) naheliegt, entzündet sich die Debatte immer wieder. Warum für ein einzelnes Stadionkonzert 150 Euro hinlegen, wenn man für einen ähnlichen Betrag drei Tage Festival mit zig Bands bekommt? Die Gegenargumente der Hardcore-Fans: AC/DC seien ein Einmal-im-Leben-Event, die Qualität der Produktion sei zuverlässig extrem hoch, und außerdem habe die Band Jahrzehnte lang zu vergleichsweise moderaten Preisen gespielt.

Auf Reddit kursiert außerdem die Theorie, dass mögliche neue Deutschlanddaten an bestimmte Jubiläen gekoppelt sein könnten: Jahrestage von ikonischen Alben wie "High Voltage", "Highway to Hell" oder "Back in Black". Die Idee: Eine Tour mit leicht angepasster Setlist, die ein Album besonders feiert – inklusive seltener Tracks aus dieser Ära. Bisher ist dazu nichts Belastbares aus dem Umfeld durchgesickert, aber die Fan-Ideen zeigen, wie sehr sich die Community nach konzeptionellen Gimmicks sehnt.

Ein weiteres heißes Thema: Wie lange macht Angus Young das physisch noch mit? Viele Memes drehen sich darum, dass Angus vermutlich auf der Bühne stehen wird, solange er eine Gitarre halten kann. Trotzdem ist allen klar, dass jede Tour unter enormen körperlichen Voraussetzungen läuft – und genau deshalb stufen viele Fans eine mögliche neue Deutschland-Runde als "vermutlich letzte Chance" ein. Das verstärkt den Hype, aber auch den Druck: Wenn Vorverkauf startet, heißt es schnell sein, sonst ist das Traumkonzert weg.

Spannend ist auch der Community-Vibe rund um Vorbands. AC/DC waren historisch nicht immer dafür bekannt, hyperaktuelle Support-Acts mitzunehmen. In den Fan-Diskussionen tauchen Namen wie Airbourne, The Darkness oder sogar jüngere Retro-Rockbands auf, die stilistisch gut passen würden. Manche träumen auch von deutschen Support-Acts, die auf großen Stadionbühnen selten Chancen bekommen – etwa Kadavar oder The New Roses. Offiziell ist natürlich nichts, aber allein die Fantasie befeuert die Vorfreude.

Alle Daten auf einen Blick

Da offizielle, tagesaktuelle Deutschlanddaten immer wieder angepasst werden können, lohnt ein ständiger Blick auf die Tourseite der Band. Zur Orientierung findest du hier eine beispielhafte Übersicht, wie typische AC/DC-Tourblöcke in Europa strukturiert sind und welche Infos du im Auge behalten solltest:

LandStadtVenueVermutetes Zeitfenster*Hinweis
DeutschlandBerlinOlympiastadionSommer (Juni/Juli)Oft einer der ersten oder letzten Stops in Zentraleuropa
DeutschlandMünchenOlympiastadion / ArenaSommerTraditionell starke Ticketnachfrage im Süden
DeutschlandKöln/DüsseldorfRheinEnergieSTADION / Merkur Spiel-ArenaSommerNRW gilt als Pflichttermin für große Rock-Acts
DeutschlandHamburgVolksparkstadionSpäter SommerBeliebt für Live-Aufnahmen und TV-Mitschnitte
ÖsterreichWienErnst-Happel-StadionSommerWird oft mit Deutschlanddaten kombiniert
SchweizZürichStadion LetzigrundSommerBeliebter Stop für Fans aus Süddeutschland
FrankreichParisStade de FranceFrühsommerHäufig vor oder nach Deutschlandterminen
UKLondonWembley / Tottenham StadiumSpätsommerOft Finalblock einer Europa-Runde

*Das sind typische Zeitfenster vergangener Touren und keine offiziellen Daten. Für bestätigte Termine und exakte Daten immer die offizielle Seite checken: acdc.com/tour.

Häufige Fragen zu AC/DC

Um den aktuellen Hype einzuordnen, lohnt sich ein Blick auf die Fragen, die deutsche Fans gerade am häufigsten stellen – in Kommentarspalten, Foren und Suchmaschinen.

1. Kommt AC/DC wirklich noch einmal auf große Deutschland-Tour?

Eine verbindliche Zusage gibt es Stand jetzt nicht, und alles, was darüber hinausgeht, wäre Spekulation. Was man aber sagen kann: Deutschland ist einer der wichtigsten Live-Märkte für AC/DC weltweit. In früheren Tourzyklen gehörten deutsche Städte fast immer zu den ersten bestätigten Terminen. Die Nachfrage ist nach wie vor riesig, was Ticketverkaufsberichte aus den letzten Jahren und der unglaubliche Hype in Social Media bestätigen.

Aus Branchensicht spricht vieles dafür, dass bei jedem größeren AC/DC-Tourblock auch Deutschland zum Zug kommen wird – die Frage ist eher, ob es ein, zwei ausgewählte Stadionshows oder eine breiter angelegte Rundreise werden. Weil die Bandmitglieder inzwischen im höheren Alter sind, plant man erfahrungsgemäß konservativer: weniger Off-Days, klar strukturierte Routen, starke medizinische Begleitung. Das kann die Anzahl der Städte begrenzen, aber Deutschland zu überspringen wäre ein wirtschaftliches Eigentor.

2. Wie komme ich realistisch an Tickets, ohne in Bots und Resell-Hölle zu landen?

Die sicherste Quelle bleiben offizielle Vorverkaufsstellen, die auf der AC/DC-Seite oder über seriöse Veranstalter verlinkt sind. Typischer Ablauf: Zuerst wird eine Tour offiziell angekündigt, dann startet oft ein Fan- oder Presale (etwa über Newslettercodes oder bestimmte Kreditkarten), anschließend der allgemeine Vorverkauf. Wer erst am letzten Tag händisch versucht, Tickets zu bekommen, landet oft nur noch bei Restplätzen.

Praktische Tipps aus der Community: Accounts bei den einschlägigen Ticketplattformen anlegen und vorher einloggen, Zahlungsdaten speichern, mehrere Geräte/Browser bereithalten und sich nicht nur auf eine Kategorie versteifen. Vorsicht vor dubiosen Zweitmarktplattformen, die schon Tickets anbieten, bevor die Tour überhaupt offiziell bestätigt ist. Oft sind das Platzhalterangebote, die im besten Fall überteuert, im schlimmsten Fall komplett unseriös sind.

3. Wie teuer werden AC/DC-Tickets in Deutschland ungefähr?

Exakte Preise variieren je nach Stadt, Stadion, Kategorie und Produktionskosten der jeweiligen Tour. Rückblickend lagen reguläre Stehplätze in Innenräumen oder Innenraum-Stadionbereichen meist im mittleren bis oberen zweistelligen Bereich, gute Sitzplätze und Premium-Sektoren im niedrigen bis mittleren dreistelligen Bereich. Hinzu kommen VIP-Pakete mit Early Entry, Merch und Catering, die preislich deutlich darüber liegen können.

Wichtig ist, die eigene Schmerzgrenze vorher festzulegen. Viele Fans berichten, dass sie sich lieber einen guten Platz leisten und dafür auf andere Konzerte im Jahr verzichten. Andere gehen bewusst auf günstigere Kategorien, nur um Teil des Events zu sein. In der Szene hat sich aber die Erkenntnis durchgesetzt, dass AC/DC eine Art Sonderfall sind: Die Band ist groß genug, dass man sich einen lang gehegten Traum erfüllt, ohne das Gefühl zu haben, nur für einen Hype-Act in die Tasche greifen zu müssen.

4. Welche Songs spielt AC/DC fast sicher – und welche eher nicht?

Mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit dabei: "Thunderstruck", "Back in Black", "Highway to Hell", "Hells Bells", "You Shook Me All Night Long", "T.N.T.", "Whole Lotta Rosie", "Shoot to Thrill" und "For Those About to Rock (We Salute You)". Diese Songs bilden seit Jahren das Rückgrat der Shows und sind zu so etwas wie einem ungeschriebenen Vertrag mit dem Publikum geworden.

Eher selten sind Songs aus der ganz frühen Ära mit Bon Scott, die über die Klassiker hinausgehen, oder tiefere Cuts aus den 80ern und 90ern. Einzelne Ausnahmen tauchen in bestimmten Ländern auf, wenn die Band Lust hat oder eine spezielle Verbindung besteht. Deutsche Fans hoffen traditionell auf etwas mehr Härte und Tempo – Tracks wie "Riff Raff", "Let There Be Rock" oder "Problem Child" sorgen dann für überproportionalen Jubel. Trotzdem gilt: Die Band muss an einem Abend Millionen von Casual-Hörern und Hardcore-Fans gleichzeitig glücklich machen.

5. Lohnt sich AC/DC noch, wenn man erst später Fan geworden ist?

Absolut. Gerade Gen Z und jüngere Millennials haben AC/DC oft nicht über Vinyl und Kassetten, sondern über Playlists, Games, TikTok-Sounds und YouTube entdeckt. Songs wie "Thunderstruck" sind in Highlight-Reels, Sportvideos und Memes Dauergäste. Live verschiebt sich die Wahrnehmung stark: Du stehst mit Leuten im Innenraum, die seit den 70ern dabei sind, und neben dir jemand, der die Band über einen FIFA-Soundtrack gefunden hat.

Der Generationenmix ist ein Teil der Magie. Viele berichten, dass sie bei AC/DC das erste Mal wirklich verstanden haben, was an "klassischem" Hard Rock so besonders ist. Kein kompliziertes Konzept, keine wirre Storyline – nur Groove, Riffs, eine ikonische Stimme und ein Feeling, das physisch reinhaut. Wenn du die Band bisher nur über Kopfhörer kanntest, ist ein Liveset der Punkt, an dem sich das Ganze plötzlich in 3D anfühlt.

6. Wie laut ist ein AC/DC-Konzert wirklich – brauche ich Gehörschutz?

Kurz gesagt: Ja, du solltest über Gehörschutz nachdenken, besonders in Stadien und Arenen. AC/DC stehen für eine sehr direkte, druckvolle Beschallung, bei der Gitarren und Drums nicht zurückhaltend abgemischt werden. Wer vorne im Innenraum steht oder in Lautsprechernähe sitzt, bekommt einen massiven Schalldruck ab, der ohne Schutz auf Dauer schaden kann.

Viele erfahrene Konzertgänger nutzen heute hochwertige Ohrstöpsel, die die Lautstärke senken, ohne den Klang komplett zu verfälschen. Gerade wenn du mehrere Stunden im Vorprogramm und beim Hauptact ausgesetzt bist, dankt dir dein Gehör am nächsten Tag. Und keine Sorge: Der Adrenalinpegel ist hoch genug, dass sich das Konzert auch mit Gehörschutz heftig anfühlt.

7. Was sollten deutsche Fans jetzt konkret tun?

Wenn du AC/DC live sehen willst, führt kein Weg daran vorbei, informiert zu bleiben. Folgende Schritte helfen: Offizielle Kanäle der Band abonnieren, Newsletter großer Veranstalter (in Deutschland z.B. der üblichen Tour-Promoter) checken, ein Konto bei der favorisierten Ticketplattform anlegen, Social Media nicht nur passiv konsumieren, sondern Filtern: Follow für Accounts, die verlässlich Tournews teilen, Mute für Gerüchteseiten ohne Quellen.

Parallel lohnt es sich, finanziell etwas Puffer einzuplanen, falls plötzlich Vorverkauf angekündigt wird. Viele Fans legen einfach jeden Monat einen kleinen Betrag beiseite, um im Ernstfall nicht in Panik zu geraten. Und ganz wichtig: Lass dich von FOMO nicht komplett steuern. Lieber kritisch schauen, welche Quelle etwas behauptet, als jedem Screenshot zu glauben. Am Ende entscheidet immer die offizielle Bestätigung – alles andere ist Vorfreude mit eingebautem Risiko.


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