AbbVie Aktie: Bank of America hebt auf Buy
01.05.2026 - 06:36:21 | boerse-global.deAbbVie hat die Sorgen um das einstige Wunderpräparat Humira vorerst abgeschüttelt. Der Pharmakonzern meldet für das erste Quartal 2026 ein deutliches Umsatzplus. Neue Medikamente füllen die Lücke schneller als erwartet.
Immunsystem-Portfolio fängt Humira-Rückgang auf
Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 12,4 Prozent auf 15 Milliarden US-Dollar. Damit übertraf AbbVie die Erwartungen des Marktes. Das Ergebnis ist bemerkenswert, da die Erlöse des langjährigen Bestsellers Humira um 38,6 Prozent einbrachen.
Die Nachfolger Skyrizi und Rinvoq treiben das Wachstum maßgeblich voran. Skyrizi steuerte 4,48 Milliarden US-Dollar bei — ein Plus von rund 31 Prozent. Rinvoq wuchs parallel dazu um 23,3 Prozent auf 2,12 Milliarden US-Dollar.
Auch die Neurowissenschaften entwickelten sich mit einem Umsatz von 2,9 Milliarden US-Dollar stark. Das entspricht einem Zuwachs von 24,3 Prozent. Parallel dazu investiert AbbVie 1,4 Milliarden US-Dollar in einen neuen Produktionsstandort in North Carolina.
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Erhöhte Prognose und positive Analystenstimmen
Der Vorstand hob die Gewinnprognose für das Gesamtjahr an. Er erwartet nun einen bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 14,08 und 14,28 US-Dollar. Der Jahresumsatz soll rund 67,3 Milliarden US-Dollar erreichen.
Die Aktie legte zuletzt um 4,27 Prozent zu. Trotzdem liegt das Papier seit Jahresbeginn noch knapp acht Prozent im Minus. Der gestrige Schlusskurs lag bei 180,75 Euro.
Analysten reagierten positiv auf die neuen Daten. Die Bank of America stufte die Aktie von „Neutral“ auf „Kaufen“ hoch und nannte ein Kursziel von 234 US-Dollar. Morgan Stanley sieht den fairen Wert sogar bei 278 US-Dollar.
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Strategisch setzt AbbVie weiterhin auf kleinere Zukäufe in Kernbereichen wie Onkologie oder Adipositas. Große Übernahmen plant das Management derzeit nicht. Das Augenmerk liegt nun auf den anstehenden FDA-Zulassungen für neue Anwendungsgebiete von Skyrizi und Rinvoq.
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