Abbott: IFP Advisors erhöht um 176,7 Prozent
21.05.2026 - 19:48:59 | boerse-global.deSchwere Vorwürfe gegen Abbott Laboratories: Ein Whistleblower berichtet von Sicherheitsmängeln bei der Babynahrung. Während die Schlagzeilen für Unruhe sorgen, nutzen institutionelle Investoren das niedrige Kursniveau für massive Zukäufe.
Neue Klage gegen Werk Sturgis
Ein ehemaliger Assistenzchemiker reichte am 18. Mai 2026 Klage beim US-Bezirksgericht in Michigan ein. Er behauptet, Abbott habe ihn unrechtmäßig entlassen. Zuvor hatte er Bedenken geäußert, dass Metall in Produkte des Werks Sturgis gelangen könnte. Der Mitarbeiter beabsichtigte offenbar, die US-Gesundheitsbehörde FDA über die Zustände zu informieren.
Diese Nachricht trifft Abbott in einer sensiblen Phase. Der Geschäftsbereich Ernährung kämpft bereits seit Jahren um seinen Ruf. Nun stehen erneut die internen Meldeketten und der Umgang mit Kritikern im Fokus der Öffentlichkeit.
Großanleger stocken Positionen auf
Institutionelle Investoren reagieren unbeeindruckt auf die juristischen Turbulenzen. IFP Advisors erhöhte seine Position zuletzt um 176,7 Prozent. Global Retirement Partners meldete parallel dazu ein Plus von 20,6 Prozent bei seinen Beständen. Auch Harvest Portfolios Group baute den Anteil leicht aus.
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Derzeit befinden sich rund 75 Prozent der Aktien in den Händen von Profi-Anlegern. Mit einem Kurs von 75,44 Euro liegt der Titel seit Jahresbeginn fast 29 Prozent im Minus. In der letzten Woche erholte sich die Aktie um 4,4 Prozent. Mit einem RSI von 76,6 gilt der Titel technisch jedoch als kurzfristig überkauft.
Medizintechnik treibt das Wachstum
Operativ läuft es für den Gesundheitsriesen rund. Die Sparte Medizintechnik verzeichnete ein Umsatzplus von 8,5 Prozent. Der Bereich für etablierte Pharmazeutika wuchs im gleichen Zeitraum um 9,0 Prozent. Besonders die Nachfrage nach Diabetes-Technologien stützte das Ergebnis.
Zusätzliche Impulse soll die Integration von Exact Sciences liefern. Der im März abgeschlossene Zukauf bildet die Basis für das neue Segment Krebsdiagnostik. Zwar belastet die Übernahme das Ergebnis in diesem Jahr mit 0,20 US-Dollar je Aktie. Die Maßnahme soll aber das langfristige Wachstum sichern und die Einnahmen diversifizieren.
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Der Fokus liegt nun auf der Prognose für das Gesamtjahr 2026. Das Management erwartet einen bereinigten Gewinn je Aktie von bis zu 5,58 US-Dollar. Für das laufende zweite Quartal peilt Abbott einen Wert zwischen 1,25 und 1,31 US-Dollar an. Die Veröffentlichung der nächsten Quartalszahlen wird der entscheidende Gradmesser für die operative Stabilität sein.
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