Abbott, Millionen

Abbott: 70 Millionen Dollar Schadensersatz

10.05.2026 - 13:45:03 | boerse-global.de

Abbott Laboratories verzeichnet Fortschritte in der Herzforschung, kämpft aber mit hohen Kosten aus der Exact-Sciences-Übernahme und einem neuen Jahrestief der Aktie.

Abbott: 70 Millionen Dollar Schadensersatz - Foto: über boerse-global.de
Abbott: 70 Millionen Dollar Schadensersatz - Foto: über boerse-global.de

Medizinische Meilensteine treffen auf einen harten Börsenalltag. Während Abbott Laboratories wichtige Fortschritte in der Herzforschung meldet, markiert die Aktie im deutschen Handel ein neues Jahrestief. Hohe Integrationskosten und juristische Altlasten dämpfen die Stimmung.

Fortschritte in der Medizintechnik

Das Unternehmen hat die Rekrutierung für die CATALYST-Studie abgeschlossen. Diese Untersuchung ist zentral für die Expansion im Bereich der Schlaganfallprävention. Parallel dazu wächst das Geschäft mit Elektrophysiologie-Systemen um 13 Prozent. Besonders die internationalen Markteinführungen der Volt- und TactiFlex-Systeme treiben diese Entwicklung voran.

Die milliardenschwere Übernahme des Krebstestspezialisten Exact Sciences belastet jedoch kurzfristig die Bilanz. Das Management erwartet für das laufende Geschäftsjahr eine Gewinnverwässerung von etwa 0,20 US-Dollar je Aktie.

Infolgedessen passte der Vorstand die Gewinnprognose für 2026 an. Er rechnet nun mit einem bereinigten Ergebnis zwischen 5,38 und 5,58 US-Dollar.

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Juristische Risiken und Dividende

Zusätzlicher Druck entsteht durch ein Gerichtsurteil in den USA. Eine Jury verhängte eine Schadensersatzzahlung von 70 Millionen US-Dollar in einem Prozess um Babynahrung.

Trotz dieser Belastungen hält Abbott an seiner Ausschüttungspolitik fest. Im Mai 2026 erhalten Aktionäre eine Quartalsdividende von 0,63 US-Dollar. Damit steigert das Unternehmen die Zahlungen seit über fünf Jahrzehnten kontinuierlich.

An der Börse spiegelt sich die Skepsis deutlich wider. Mit einem Kurs von 71,50 Euro erreichte das Papier zuletzt ein neues 52-Wochen-Tief. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus damit auf über 32 Prozent.

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Der Fokus liegt nun auf der Fähigkeit des Managements, das zweistellige Wachstum in der Medizintechnik gegen die steigenden Finanzierungskosten zu verteidigen. Die Dividendenauszahlung im Mai bietet eine verlässliche Komponente für das Depot. Die Marktstimmung hängt nun primär an der erfolgreichen Integration von Exact Sciences.

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