AB Electrolux Aktie: 1700 Jobs in Italien gestrichen
13.05.2026 - 03:24:42 | boerse-global.deElectrolux zieht die Notbremse in Italien. Der schwedische Haushaltsgerätehersteller will rund 1700 Stellen streichen – das ist gut 40 Prozent der dortigen Belegschaft. Ein komplettes Werk soll geschlossen werden. Die Gewerkschaften reagieren mit einem sofortigen Streik.
Das Unternehmen begründet den Schritt mit anhaltend schwacher Nachfrage, massiver Konkurrenz aus Asien und stark gestiegenen Produktionskosten in Europa. Betroffen sind alle fünf italienischen Standorte: Porcia, Susegana, Forlì, Solaro und Cerreto d'Esi.
Produktion verlagert, Bauteile eingestellt
Das Werk in Cerreto d'Esi mit 170 Beschäftigten – es stellt Dunstabzugshauben her – soll geschlossen werden. Teile der Fertigung will Electrolux nach Polen verlagern. Hinzu kommen Produktionsstopps für bestimmte Gerätelinien: In Porcia werden künftig keine Waschtrockner mehr gebaut, in Forlì läuft die Kochfeld-Fertigung aus.
Erst in den vergangenen Monaten hatte der Konzern ähnliche Maßnahmen umgesetzt, darunter Werksschließungen in Ungarn und Chile.
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Arbeitskampf und politischer Druck
Die italienischen Gewerkschaften FIM, FIOM und UILM lehnen die Pläne ab. Sie haben einen achtstündigen landesweiten Streik an allen Electrolux-Standorten ausgerufen. Ihre Forderung: staatliches Eingreifen, um Arbeitsplätze zu sichern.
Das italienische Wirtschaftsministerium hat bereits reagiert. Ein Spitzentreffen mit dem Unternehmen und den Sozialpartnern ist für Ende Mai angesetzt. Der Termin dürfte richtungsweisend sein.
Indes sucht Electrolux in anderen Regionen nach neuem Schwung. Der Konzern hat eine Kapitalerhöhung von neun Milliarden Kronen angekündigt – sie soll eine Partnerschaft mit dem chinesischen Konzern Midea im Nordamerika-Geschäft finanzieren. Für Europa schließt das Management eine ähnliche Kooperation aus. Das Geschäft dort bleibt damit eine Hausaufgabe, die Electrolux allein lösen muss.
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Die Aktie notiert bei umgerechnet 55 SEK – gut elf Prozent über dem 52-Wochen-Tief, aber rund 21 Prozent im Minus seit Jahresbeginn. Der Markt scheint noch nicht auf eine schnelle Erholung zu setzen.
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