7C Solarparken Aktie: Acht Speicherstandorte geplant
15.06.2026 - 08:38:11 | boerse-global.de
7C Solarparken will nicht mehr nur von der Sonne abhängig sein. Der Konzern baut seine Solarparks massiv zu Speicherstandorten um. Das Management reagiert damit auf schwankende Strompreise und technische Netzprobleme.
Batterien gegen den Preisverfall
Acht Standorte befinden sich aktuell im Genehmigungsverfahren. Darunter sind die Anlagen in Heilgersdorf und Bitterfeld. Ab 2027 sollen die ersten Batterien ans Netz gehen.
Das Ziel: Der Strom soll fließen, wenn die Preise am Markt hoch sind. Bisher muss das Unternehmen oft hinnehmen, wenn Netzbetreiber Anlagen bei Überlastung drosseln. Batterien lösen diesen Engpass.
Operative Zahlen unter Druck
Die Produktion stieg im ersten Quartal um zwei Prozent auf 67 Gigawattstunden. Parallel dazu sank der wetterbedingte Ertrag pro Kilowattstunde. Der durchschnittliche Erlös fiel auf 149 Euro pro Megawattstunde.
Für das Gesamtjahr plant der Vorstand ein EBITDA von 50 Millionen Euro. Die Aktie notiert aktuell bei 1,79 Euro. Seit Jahresbeginn legte das Papier um fast zwölf Prozent zu.
Absicherung für den Sommer
Für 100 Megawatt Leistung bestehen Festpreisverträge für das Sommerhalbjahr. Diese garantieren einen Preis von 40 Euro je Megawattstunde. Das soll die Ergebnisse kurzfristig stabilisieren.
Das Papier handelt derzeit rund zehn Prozent unter seinem Jahreshoch von zwei Euro. Genehmigungsfortschritte bei den acht Speicherstandorten dürften den Kurs im zweiten Halbjahr maßgeblich beeinflussen.
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