3I Infrastructure: Andrew Sykes wird Vorsitzender 2027
30.04.2026 - 21:54:09 | boerse-global.de3I Infrastructure stellt die Weichen für die kommenden Jahre. Während die Beteiligungsgesellschaft ihre Führungsmannschaft neu ordnet, treibt sie den Umbau ihres Portfolios voran. Zwischen lukrativen Exits und notwendigen Abschreibungen sucht das Unternehmen die Balance.
Kontinuität an der Spitze
Andrew Sykes wird neuer designierter Vorsitzender des Verwaltungsrats und tritt damit die Nachfolge von Richard Laing an. Sykes bringt Erfahrung aus 26 Jahren bei Schroders mit. Zuletzt fungierte er als Senior Independent Director bei der Investmentgesellschaft ICG.
Der Übergang folgt einem festen Zeitplan. Sykes soll dem Gremium im Juli 2026 als unabhängiges Mitglied beitreten. Die vollständige Übernahme des Vorsitzes ist für den Beginn des Jahres 2027 geplant.
Dynamik im Portfolio
Parallel zum Personalwechsel bewegt sich viel im Bestand. Im März 2026 schloss 3I Infrastructure den Verkauf der Beteiligung am Flughafen-Dienstleister TCR ab. Der Erlös lag deutlich über dem letzten Buchwert.
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Das Kapital fließt in neue Projekte. Rund 300 Millionen Euro investiert das Unternehmen in das norwegische Lefdal Mine Datacenter. Damit setzt der Infrastruktur-Spezialist verstärkt auf digitale Kapazitäten.
Licht und Schatten
Indes verläuft nicht jedes Investment reibungslos. Im deutschen Glasfaser-Markt führten gestiegene Finanzierungskosten zu Problemen. Für die Beteiligung DNS:NET musste das Management im ersten Quartal 2026 eine Wertberichtigung vornehmen.
An der Börse überwiegt dennoch der Optimismus. Die Aktie notiert aktuell bei 372 GBX. Damit hat das Papier seinen Wert innerhalb von 30 Tagen um über 11 Prozent gesteigert.
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Für das Geschäftsjahr 2026 plant die Gesellschaft eine Dividende von 13,45 Pence pro Aktie. Das wäre ein Plus von 6,3 Prozent. Die Ausschüttung soll vollständig aus den laufenden Erträgen finanziert werden.
Die im Mai 2026 erwarteten Jahresergebnisse werden zeigen, wie stark der TCR-Verkauf die DNS:NET-Abschreibung kompensiert. Das Management hält mittelfristig an einer Zielrendite zwischen 8 und 10 Prozent fest.
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