Energy, Großwärmepumpen-Umsatz

2G Energy: Großwärmepumpen-Umsatz auf 45 Millionen 2027

29.04.2026 - 03:54:09 | boerse-global.de

2G Energy profitiert von verschobenen Biogas-Projekten und einem stark wachsenden Wärmepumpensegment. Die Aktie erreicht ein neues 52-Wochen-Hoch.

2G Energy: Großwärmepumpen-Umsatz auf 45 Millionen 2027 - Foto: über boerse-global.de
2G Energy: Großwärmepumpen-Umsatz auf 45 Millionen 2027 - Foto: über boerse-global.de

Fast verdoppelt in zwölf Monaten — die 2G Energy-Aktie notiert nahe ihrem 52-Wochen-Hoch. Hinter der Rally stecken zwei konkrete Katalysatoren: das deutsche Biomassegesetz und ein rasant wachsendes Wärmepumpengeschäft.

Biomassegesetz verschiebt Aufträge in die Zukunft

Die EU hat für das Biomassegesetz ein Fördervolumen von 2,8 Gigawatt freigegeben. Das klingt nach sofortigem Rückenwind — ist es aber nur bedingt. Verzögerte Genehmigungen haben Aufträge in das Jahr 2026 und darüber hinaus verschoben. Für 2G Energy bedeutet das: Die Nachfragewelle kommt, nur etwas später als erhofft.

Das Unternehmen hält rund 30 Prozent Marktanteil im deutschen Biogas-KWK-Markt. Dieser strukturelle Vorteil dürfte sich auszahlen, sobald die aufgestauten Projekte anlaufen. Hinzu kommt die geplante Senkung des industriellen Strompreises auf 5 Cent je Kilowattstunde für 2026 bis 2028 — ein weiterer Anreiz für industrielle KWK-Anlagen.

Wärmepumpen: Prognose schon jetzt überholt

Noch dynamischer entwickelt sich das Großwärmepumpengeschäft. 2G Energy hat seine Umsatzprognose für diesen Bereich 2026 von 20 Millionen auf über 30 Millionen Euro angehoben. Für 2027 peilt das Unternehmen rund 45 Millionen Euro an.

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Wichtig: 2G zielt nicht auf den privaten Heizungsmarkt. Der Fokus liegt auf industriellen, kommunalen und größeren Wärmeprojekten — ein Segment mit deutlich weniger regulatorischem Lärm als der Privatmarkt.

Jahresziele bestätigt

Das Management hält an seiner Umsatzprognose für 2026 fest: 440 bis 490 Millionen Euro. Die EBIT-Marge soll auf 9 bis 11 Prozent steigen. Das entspräche einem EBIT von rund 47 Millionen Euro.

Die Aktie schloss gestern bei 50,05 Euro — knapp unter dem frischen 52-Wochen-Hoch von 50,70 Euro. Seit Jahresbeginn hat der Kurs fast 37 Prozent zugelegt. Mit einer Eigenkapitalquote von über 50 Prozent liefert das Unternehmen dabei eine solide Basis für das laufende Wachstum.

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Der nächste konkrete Gradmesser: wie schnell die durch das Biomassegesetz verschobenen Aufträge tatsächlich in den Büchern landen.

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