Planer, Frühjahr

2026: Planer freuen sich auf goldenes Frühjahr, fürchten Herbst-Dürre

28.12.2025 - 08:34:12

Die Feiertagsverteilung 2026 erfordert strategische Urlaubsplanung: Das Frühjahr bietet viele Brückentage, während der Herbst kaum freie Tage schenkt. Frühbucher sichern sich die besten Konditionen.

Das kommende Jahr wird zum strategischen Urlaubs-Jahr. Wer früh plant, kann seine freie Zeit massiv strecken – wer zögert, stolpert in eine lange Durststrecke.

Kalenderexperten sehen für 2026 eine extreme Zweiteilung. Während Frühjahr und Frühsommer mit optimal platzierten Feiertagen glänzen, fallen die Herbstfeiertage fast alle auf Wochenenden. Die Devise lautet: Frontloading. Urlaubstage, die clever in die erste Jahreshälfte gelegt werden, zahlen sich mehrfach aus.

Der Januar-Joker: Sanfter Start ins neue Jahr

Gleich zum Jahresauftakt winkt die erste Chance. Da Neujahr auf einen Donnerstag fällt, verwandelt ein Urlaubstag am Freitag, dem 2. Januar, das Wochenende in vier freie Tage am Stück.

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In Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt lohnt sich der Blick auf Dreikönig (6. Januar, Dienstag). Wer hier zusätzlich den Montag (5. Januar) freinimmt, investiert zwei Urlaubstage und erhält sechs freie Tage. Ein idealer Puffer gegen das “Post-Holiday-Syndrom”.

Das Goldene Frühjahr: Mai wird zum Brückentag-Paradies

Hier liegt der Hauptgewinn des Jahres. Der Tag der Arbeit (1. Mai) fällt auf einen Freitag – ein langes Wochenende ohne Urlaub.

Die Königskombination folgt mit Christi Himmelfahrt (14. Mai, Donnerstag). Ein Urlaubstag am Freitag, dem 15. Mai, schenkt vier freie Tage. Noch effizienter wird es für Langzeitplaner:
* Urlaubsblock vom 9. bis 25. Mai (Pfingstmontag)
* Investition: 9 Urlaubstage
* Ertrag: 17 freie Tage am Stück

Für einige Bundesländer geht der Reigen weiter: Fronleichnam (4. Juni, Donnerstag) macht mit einem Urlaubstag am 5. Juni wieder vier freie Tage daraus. Reisebüros erwarten bereits einen Buchungsboom für diesen Zeitraum – wer zögert, zahlt mehr.

Die Herbst-Dürre: Warum der Kalender 2026 im Herbst streikt

Ab Juli wird es hart für Brückentag-Jäger. Fast alle Herbstfeiertage fallen 2026 aufs Wochenende:
* Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober): Samstag
* Reformationstag (31. Oktober): Samstag (in vielen nord- und ostdeutschen Ländern)
* Allerheiligen (1. November): Sonntag

Das Ergebnis ist eine lange Durststrecke ohne natürliche Pausen bis Weihnachten. Personalexperten warnen vor erhöhter Erschöpfung im vierten Quartal. Die Lösung: Urlaubsblöcke im September oder November selbst planen, denn der Kalender hilft nicht.

Weihnachten 2026: Mehr Aufwand für freie Tage

Auch das Jahresende verlangt Planung. Der erste Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) ist ein Freitag, der zweite (26. Dezember) ein Samstag. Wer “zwischen den Jahren” frei haben möchte, muss dafür mehr Urlaubstage opfern als in anderen Jahren.

Immerhin: Der Jahreswechsel bietet einen Lichtblick. Da Neujahr 2027 auf einen Freitag fällt, sichert Urlaub in der Woche davor (28.-31. Dezember 2026) eine neuntägige Erholungsphase vom 25.12. bis zum 03.01.

Trends: “Coolcations” und frühes Buchen

Die Kalenderlage beeinflusst auch Reisetrends. Der erwartete Ansturm auf den Mai könnte Südeuropa in der Vorsaison teuer machen. Gleichzeitig gewinnt der “Coolcation” an Bedeutung: Viele Urlauber verlegen ihren Haupturlaub angesichts der Hitze in kühlere Regionen oder in den späten September/Oktober – auch ohne Feiertags-Unterstützung.

Die klare Struktur der Feiertage macht die Nachfrage vorhersehbarer. Frühbucherrabatte könnten schneller schwinden als sonst.

Fazit: Jetzt handeln, nicht warten

Die Strategie für 2026 ist klar:
* Mai sichern: Urlaubsanträge für den 15. Mai und die Pfingstwoche priorisieren.
* Herbst blocken: Eigeninitiative zeigen und eine Woche im Oktober oder November fest einplanen.
* Januar nutzen: Prüfen, ob für den 2. Januar noch kurzfristig ein Tag möglich ist.

2026 wird ein Jahr für Planer. Wer das goldene Frühjahr nutzt und die Herbst-Dürre antizipiert, kommt maximal erholt durchs Jahr.

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