Trick, Aufschieberitis

10-Minuten-Regel: Der einfache Trick gegen Aufschieberitis

07.02.2026 - 00:00:12

Diese einfache Methode überwindet den inneren Widerstand, indem sie nur einen kurzen Arbeitsstart verlangt. Verhaltenspsychologische Effekte wie der Zeigarnik-Effekt sorgen oft für längeres Weitermachen.

Die 10-Minuten-Regel besiegt Prokrastination, indem sie den Start zur Pflicht macht. Diese simple Methode überlistet den inneren Widerstand und hilft, endlich mit ungeliebten Aufgaben zu beginnen. Verhaltenspsychologen bestätigen die Wirksamkeit des niedrigschwelligen Ansatzes.

So funktioniert der psychologische Kniff

Das Prinzip ist simpel: Statt die ganze Aufgabe zu erledigen, arbeitet man nur zehn Minuten daran. Nach Ablauf der Zeit darf man aufhören – oder einfach weitermachen. Ein Timer setzt die klare Grenze.

  • Man stellt den Wecker auf zehn Minuten.
  • In dieser Zeit konzentriert man sich ausschließlich auf die Tätigkeit.
  • Nach dem Signal entscheidet man frei: Pause oder Weiterarbeit.
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Diese Mini-Verpflichtung reduziert das Gefühl der Überforderung. Der Einstieg in die Steuererklärung oder den überfüllten Keller wird plötzlich machbar.

Warum das Gehirn auf den Trick hereinfällt

Die hohe Wirksamkeit lässt sich psychologisch erklären. Der Trick senkt die Aktivierungsenergie. Zehn Minuten Arbeit wirken weniger abschreckend als der Gedanke an stundenlanges Schuften.

Sobald man beginnt, greift oft der Zeigarnik-Effekt. Unerledigte Aufgaben erzeugen eine mentale Spannung und bleiben im Gedächtnis. Das Gehirn möchte die begonnene Tätigkeit zu Ende führen – das sorgt für die Motivation, über die ersten zehn Minuten hinaus weiterzumachen.

Vom Sport bis zum Büro: Alltagstaugliche Anwendung

Die Stärke der Methode ist ihre Vielseitigkeit. Sie funktioniert in fast allen Lebensbereichen.

Im Job hilft sie, endlich den großen Report anzugehen, das E-Mail-Chaos zu sortieren oder eine Präsentation vorzubereiten. Privat besiegt sie den Widerstand vor dem Hausputz oder der Finanzplanung.

Auch für neue Gewohnheiten ist die Regel ideal. Zehn Minuten Sport oder Instrument üben fühlen sich leichter an als eine volle Stunde. Dieser sanfte Einstieg fördert die Regelmäßigkeit und führt langfristig zu echten Routinen.

Mehr als nur ein weiterer Produktivitäts-Hack

Die 10-Minuten-Regel ist Teil einer Familie von Zeitmanagement-Methoden. Die bekannte Pomodoro-Technik strukturiert mit 25-Minuten-Intervallen die gesamte Arbeitszeit. Die 10-Minuten-Regel setzt hingegen gezielt am Startproblem an.

Sie kann auch die „Eat the Frog“-Methode ergänzen. Dabei erledigt man die unangenehmste Aufgabe des Tages zuerst. Zehn Minuten sind der perfekte Einstieg, um den „Frosch“ überhaupt anzugehen. Im Gegensatz zu starren Systemen gibt die Regel Flexibilität und Kontrolle zurück.

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