Versandhandel, Logistik

wals.pro startet Pilot: Verpackungsmengen aus echten Versanddaten – jedes Kilogramm nachvollziehbar

Veröffentlicht am: 26.08.2026 um 08:00 Uhr | pressetext, AD HOC NEWS

Wien - Handelsunternehmen melden ihre Verpackungsmengen einmal im Jahr an ein Sammel- und Verwertungssystem. Für die Kilogramm-Zahlen dieser Meldung gibt es zwei mögliche Datenquellen: die Rechnungen oder die tatsächlichen Versanddaten. wals.pro (http://wals.pro/) (Wals Professional Services GmbH) startet ein Pilotprogramm, das konsequent auf die zweite setzt und jedes gemeldete Kilogramm bis zum einzelnen Beleg nachvollziehbar macht. Anlass ist die neue EU-Verpackungsverordnung PPWR. Für den Pilot sucht wals.pro (http://wals.pro/) Partner aus dem österreichischen Handel.

Wien - Handelsunternehmen melden ihre Verpackungsmengen einmal im Jahr an ein Sammel- und Verwertungssystem. Für die Kilogramm-Zahlen dieser Meldung gibt es zwei mögliche Datenquellen: die Rechnungen oder die tatsächlichen Versanddaten. wals.pro ( http://wals.pro/ ) (Wals Professional Services GmbH) startet ein Pilotprogramm, das konsequent auf die zweite setzt und jedes gemeldete Kilogramm bis zum einzelnen Beleg nachvollziehbar macht. Anlass ist die neue EU-Verpackungsverordnung PPWR. Für den Pilot sucht wals.pro ( http://wals.pro/ ) Partner aus dem österreichischen Handel.

Die Herausforderung

Eine Rechnung zeigt, was verkauft wurde, nicht, was im Paket war. Füllmaterial steht auf keiner Rechnungsposition, ein Karton wird gegen eine kleinere Variante getauscht, ein defektes Gerät wird kostenlos ersetzt: Jedes Mal weicht die verpackte Menge von der verkauften ab. Aus Rechnungsdaten abgeleitete Kilogramm lassen sich später auch nicht mehr einzelnen Sendungen zuordnen. Die Meldung ist dann fristgerecht abgegeben und trifft die tatsächliche Menge trotzdem nicht.

Was jetzt gilt

Die EU-Verpackungsverordnung PPWR ist seit 12. August 2026 anwendbar. Wie stark sie ein Unternehmen trifft, hängt von seiner Rolle ab: Wer fremde Markenware weiterverkauft, hat andere Pflichten als ein Importeur oder ein Eigenmarken-Hersteller. Am österreichischen Meldeweg ändert sie zunächst nichts, ihre Produktanforderungen kommen obendrauf, und ausbuchstabiert ist vieles noch nicht: 35 Sekundärrechtsakte stehen aus. Belastbar machen lässt sich heute vor allem die Mengenbasis.

Die Lösung

Im Pilot liest http://wals.pro die tatsächlichen Versand- und Paketereignisse aus dem ERP-System aus. Jede Verpackungsvariante hat dort eine Stückliste, die festhält, aus welchem Material sie in welcher Menge besteht, und zwar in der zum Versandzeitpunkt gültigen Version. Beides zusammengerechnet ergibt einen Meldungsentwurf. Dazu kommt ein Differenzbericht: Er zeigt Zeile für Zeile, wo der Entwurf von der damals eingereichten Meldung abweicht und woran das liegt. Eingereicht wird im Portal weiterhin vom Handelsunternehmen selbst, http://wals.pro liefert die Datenbasis und die fachliche Begleitung.

"Eine Verpackungsmeldung steht und fällt mit ihrer Mengenbasis, nicht mit dem Portal", sagt Markus Wals, Gründer und Geschäftsführer von http://wals.pro. "Die Daten dafür liegen im ERP-System längst, sie müssen nur für die Meldung nutzbar gemacht werden. Im Pilot wollen wir mit unseren Partnern herausfinden, wie weit ein sauber gerechneter Entwurf und die eingereichte Meldung tatsächlich auseinanderliegen. Diese Zahl kennen wir bisher nicht."

Ausblick

Der Pilot beginnt bewusst mit einem abgeschlossenen Meldezeitraum. So lassen sich die Ergebnisse gegen eine bereits eingereichte Meldung prüfen, ohne in eine laufende Meldung einzugreifen. Über die weitere Produktentwicklung entscheidet http://wals.pro erst nach der Auswertung.

Handelsunternehmen aus Österreich, die am Pilot teilnehmen möchten, erreichen wals.pro ( http://wals.pro/ ) unter office@wals.pro oder buchen ein Erstgespräch auf https://wals.pro/termin.

(Ende)

Aussender: Wals Professional Services GmbH Ansprechpartner: Markus Wals Tel.: +43 720 89 50 65 206 E-Mail: markus@wals.pro Website: wals.pro

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