Pension, Wirtschaft und Finanzen

VBV begrüßt Vorsorgereform: Wichtiger erster Schritt zu einer Zusatzpension für alle

Veröffentlicht am: 24.09.2026 um 10:45 Uhr | pressetext, AD HOC NEWS

Wien - Österreichs Marktführerin bei betrieblichen Zusatzpensionen und der Abfertigung NEU sieht ab 2028 mehr Chancen und Wahlmöglichkeiten für Berechtigte. Diese Schritte sollen die betriebliche Altersvorsorge als Ergänzung zur staatlichen Pension stärken.

Die VBV-Gruppe begrüßt die im Nationalrat beschlossene Reform der betrieblichen Altersvorsorge. Der einfachere Zugang zu einer Pensionskassenlösung, zusätzliche Wahlmöglichkeiten mit mehr Ertragschancen bei der Abfertigung NEU und Anreize, um Eigenbeiträge zu leisten, schaffen ab 2028 neue Chancen in der Altersvorsorge der Menschen in Österreich.

"Diese Reform ist ein wichtiger erster Schritt zu einer Zusatzpension für alle. Sie öffnet den Zugang zur Pensionskasse auch für Menschen, deren Arbeitgeber bisher keine entsprechende Lösung anbietet. Damit werden die betrieblichen Zusatzpensionen als Ergänzung zur staatlichen Pension deutlich gestärkt", erklärt Andreas Zakostelsky, Generaldirektor der VBV-Gruppe.

Mehr Wahlfreiheit und langfristige Ertragschancen

Wer seine Abfertigung NEU künftig langfristig für die Pension nutzen möchte, erhält eine neue Möglichkeit: die Vorsorge-Veranlagungsgemeinschaft, kurz VVG. Sie eröffnet höhere langfristige Ertragschancen. Dafür bleibt das Geld grundsätzlich länger gebunden und wird ohne Kapitalgarantie veranlagt. Die klassische Abfertigung NEU mit gesetzlicher Kapitalgarantie bleibt daneben weiterhin vorhanden.

Ein neues Standardprodukt der Pensionskassen ermöglicht zudem die freiwillige Übertragung von Abfertigungsguthaben für eine lebenslange Zusatzpension, auch ohne Pensionskassenangebot des Arbeitgebers. Steuerliche Verbesserungen und mehr Flexibilität bei der Auszahlung freiwilliger Eigenbeiträge machen die eigene Vorsorge innerhalb einer Pensionskassenlösung des Arbeitgebers zudem deutlich attraktiver.

"Für die Berechtigten kommen ab 2028 konkrete Verbesserungen: Durch flexiblere Veranlagungsmöglichkeiten - das Prudent Person-Prinzip - eröffnet die neue Veranlagungsvariante in der Abfertigung NEU langfristig zusätzliche Ertragschancen. Zugleich können künftig alle Menschen ihr Guthaben aus der Abfertigung NEU für eine lebenslange Zusatzpension nutzen. Und wer bereits vom Arbeitgeber eine Zusatzpension erhält, kann diese durch eigene Beiträge deutlich attraktiver aufstocken. Damit wird der Zugang zu einer betrieblichen Zusatzpension in Österreich wesentlich einfacher", erklärt Christian Reiss, Vorstandsvorsitzender der VBV-Pensionskasse.

Neue Möglichkeiten bekannt machen und konsequent weiterdenken

Damit die Reform ihre volle Wirkung entfalten kann, müssen die Berechtigten rechtzeitig, verständlich und umfassend über die neuen Möglichkeiten informiert werden. Das gemeinsame Ziel muss sein, dass möglichst viele Menschen die neuen Wahlmöglichkeiten tatsächlich nutzen und damit eine stärkere Zusatzpension aufbauen können. Die VBV wird ihre Kundinnen und Kunden dabei mit verständlicher Information, digitalen Services und persönlicher Beratung unterstützen.

"Jetzt geht es zunächst darum, die neuen Möglichkeiten gut umzusetzen, verständlich zu erklären und möglichst viele Menschen damit zu erreichen. Danach müssen wir gemeinsam weiterdenken: Unser Ziel muss sein, dass möglichst alle Beschäftigten eine attraktive Zusatzpension aufbauen können. Die Reform schafft dafür eine gute Grundlage, auf der wir konsequent aufbauen sollten", betont Andreas Zakostelsky.

Podcast-Tipp: Christoph Pramhofer (NEOS), Josef "Beppo" Muchitsch (SPÖ) und Andreas Zakostelsky diskutieren, welche Chancen diese Reform bietet. Jetzt reinhören: https://open.spotify.com/episode/0ITIVCNMlmvdDIjBJHj2n4?si=d7Wrre4LQiGN0ONM6DlK3w&utm_source=copy-link&nd=1&dlsi=bd801add16944ff0

(Ende)

Aussender: VBV-Gruppe Ansprechpartner: Mag. Rudolf Greinix, MBA Tel.: +43 1 240 10 452 E-Mail: r.greinix@vbv.at Website: www.vbv.at

de | boerse | 70176285 |