Stellar-Kurs im Fokus: Securitize und Bell-Upgrade setzen neue Impulse
Veröffentlicht am: 02.11.2026 um 13:18 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWSStellar zwischen Nutzung und Upgrade
- Securitize hat Stellar als weitere Blockchain für tokenisierte Finanzanlagen in seine Infrastruktur aufgenommen.
- Das geplante Bell-Upgrade soll unter anderem neue Vertragsadressen, ML-DSA-Prüfungen und Millisekunden-Zeitstempel ermöglichen.
- Die Investing.com-Kursseite zeigte beim Abruf 0,16995 USD je XLM, eine Marktkapitalisierung von 6,00 Milliarden USD und Rang 16.
Der Stellar-Kurs bleibt am 2. November 2026 im Spannungsfeld zwischen wachsender Nutzung des Netzwerks und einem bevorstehenden technischen Test. Securitize hat Stellar als weitere Blockchain in seine Infrastruktur für tokenisierte Finanzanlagen aufgenommen. Parallel richtet sich der Blick auf die für den 3. November geplante Abstimmung der Validatoren über das Bell-Upgrade im Testnetz.
Die beim Abruf gelesene Investing.com-Kursseite zeigte XLM bei 0,16995 USD. Angegeben wurden außerdem eine Marktkapitalisierung von 6,00 Milliarden USD, Rang 16, ein 24-Stunden-Volumen von 174,42 Millionen USD und 35,25 Milliarden XLM im Umlauf. Die Seite wies eine 52-Wochen-Spanne von 0,13725 bis 0,31124 USD aus. Der angezeigte Kurs ist ein beim Abruf gelesener Stand; eine verifizierte UTC-Tagesvergleichsbasis für den Veröffentlichungszeitpunkt liegt damit nicht vor.
Institutionelle Anwendungen als Hauptthema
Die Entwicklung passt zur strategischen Ausrichtung, die bei der Meridian-Konferenz in Lissabon sichtbar wurde. Wie Tearsheet berichtet, will die Stellar Development Foundation die nächste Phase stärker an realer Nutzung messen. Im Mittelpunkt stehen demnach Zahlungs- und Stablecoin-Volumen sowie tokenisierte Vermögenswerte, die als Sicherheiten, für Kredite oder in Repo-Geschäften eingesetzt werden.
Securitize nannte Stellar laut dem Bericht als unterstützte Blockchain, ohne bereits ein erstes konkretes Produkt oder einen Starttermin zu benennen. Damit ist die Aufnahme zunächst ein Infrastruktur- und Distributionssignal, aber noch kein Beleg für ein bestimmtes zusätzliches Transaktionsvolumen.
Bell bleibt eine Abstimmung
Das Bell-Upgrade, auch Protocol 30 genannt, bündelt drei technische Vorschläge: Vertragsadressen mit Multiplexing-Kennung, die Prüfung quantensicherer ML-DSA-Signaturen in Smart Contracts und Zeitstempel mit Millisekundenauflösung. Die Details und der Zeitplan werden von CryptoTicker beschrieben.
Für Anleger ist die Einordnung wichtig: Die Abstimmung im Testnetz am 3. November und die geplante Mainnet-Abstimmung am 23. November sind keine automatisch bestätigten Aktivierungen. Eine Mehrheit der Validatoren muss zustimmen. Das Upgrade verändert zudem nicht unmittelbar die XLM-Bestände und ist kein Token-Tausch. Für Wallets, Börsen und Indexer kann die Unterstützung des neuen Adressformats dennoch relevant werden.
Der Stellar-Kurs erhält damit einen fundamentalen Beobachtungspunkt, aber die institutionellen Ankündigungen und das Upgrade sind noch keine Garantie für zusätzliche Nachfrage nach XLM. Entscheidend wird sein, ob aus Integrationen und technischen Verbesserungen messbare Zahlungs-, Stablecoin- oder Tokenisierungsaktivität entsteht.
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