SMI hält sich am Mittag über 14.800 Punkten
Veröffentlicht am: 30.10.2026 um 13:12 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWSSMI behauptet sich am Mittag
- Der SMI notierte am 30. Oktober 2026 um 12:18:40 Uhr bei 14.812,24 Punkten und damit 0,38 Prozent über dem Schluss des Vortags.
- Defensive Schwergewichte wie Nestle, Novartis und Roche stützten den Index, während Logitech und ABB unter der Schwäche internationaler Technologiewerte litten.
- Hohe Ölpreise und die bevorstehenden US-Konjunkturdaten blieben wichtige Einflussfaktoren für den weiteren Sitzungsverlauf.
Der Schweizer Leitindex SMI zeigt sich am Freitag, 30. Oktober 2026, im laufenden SIX-Handel behauptet. Um 12:18:40 Uhr Berliner Zeit lag der Index bei 14.812,24 Punkten. Gegenüber dem Schlussstand vom Donnerstag bei 14.756,86 Punkten entspricht das einem Plus von 0,38 Prozent. Damit behauptet sich der SMI nach dem Rekordlauf der Vortagssitzung weiterhin oberhalb der Marke von 14.800 Punkten.
Der konkrete Intraday-Stand und der Zeitstempel stammen aus dem Mittagsbericht von finanzen.ch. Der SMI handelte dabei unterhalb seines frühen Tageshochs von mehr als 14.830 Punkten, blieb aber in der Nähe des am Vortag erreichten Rekordhochs von 14.861,53 Punkten.
Schwergewichte geben Stabilität
Die Marktbreite blieb am späten Vormittag ausgeglichen: Nach Angaben der Schweizer Nachrichtenagentur AWP, veröffentlicht von finanzen.ch, lagen um 11.00 Uhr 11 der 20 SMI-Titel im Plus und neun im Minus. Nestle, Novartis und Roche stützten den Index mit Kursgewinnen. Ebenfalls gefragt waren defensive Werte wie Givaudan, Swiss Re und Lonza.
Dem standen Abgaben bei Logitech und ABB gegenüber. Die Belastung kam vor allem aus dem internationalen Technologiesektor. Enttäuschend aufgenommene Quartalszahlen und Ausblicke von Intel und Amazon verstärkten die Zurückhaltung bei Technologie- und KI-nahen Aktien. Logitech litt zusätzlich unter dem bereits länger kritisierten Ausblick für das wichtige Weihnachtsquartal.
Öl und Konjunktur im Fokus
Die Ölpreise blieben ein weiterer Unsicherheitsfaktor. Brent stieg zeitweise in die Nähe von 118 US-Dollar je Fass, nachdem Spekulationen über einen möglichen erneuten US-Militäreinsatz im Nahost-Konflikt aufgekommen waren. Hohe Energiepreise können den Inflationsdruck erhöhen und damit die Erwartungen an die Geldpolitik beeinflussen.
Für den weiteren Handel standen zudem internationale Konjunkturdaten im Kalender. Im Blick waren unter anderem Inflationsdaten aus Deutschland, Frankreich und Spanien. Am Nachmittag sollte außerdem der Chicago-Einkaufsmanagerindex aus den USA veröffentlicht werden. Nach Einschätzung der St. Galler Kantonalbank hatten am Vortag zudem die unveränderten Leitzinsen der US-Notenbank und der Europäischen Zentralbank den Aktienmärkten Unterstützung gegeben.
Für Anleger bleibt damit entscheidend, ob die Schweizer Schwergewichte ihre stützende Wirkung bis zum Handelsschluss behalten. Der aktuelle Stand ist ein Zwischenstand des laufenden Handels und kein Schlusskurs. Weitere Berichte zum SMI finden Sie auf der SMI-Themenseite.
