drone, energue

HyLight erhält 13 Millionen Euro: Autonome Luftschiffe statt Hubschrauber für die Inspektion kritischer Infrastruktur

Veröffentlicht am: 12.10.2026 um 09:00 Uhr | pressetext, AD HOC NEWS

Paris - HyLight erhält 13 Millionen Euro: Autonome Luftschiffe statt Hubschrauber für die Inspektion kritischer Infrastruktur. Die Luftschiffe des französischen Start-ups haben für große Netzbetreiber bereits Tausende Kilometer Infrastruktur inspiziert. Mit dem frischen Kapital vergrößert HyLight seine Flotte und baut die KI-gestützte Auswertung der Daten aus.

- Mehr als 750 Flugstunden und Tausende Kilometer inspizierte Infrastruktur in Frankreich und Europa

- Fünf Großkunden: Enedis, NaTran, Téréga, SNCF Réseau und VINCI

- Ziel bis 2027: 15 HyLighter gleichzeitig im Einsatz, heute sind es vier

HyLight hat eine Finanzierungsrunde über 13 Millionen Euro abgeschlossen. Das französische Start-up inspiziert kritische Infrastruktur aus der Luft, mit autonomen, wasserstoffbetriebenen Luftschiffen. Das Kapital kommt von Rubio Impact Ventures, DRW und Teampact Ventures. Die bisherigen Investoren Y Combinator und Ring Capital beteiligen sich erneut.

HyLight wurde 2022 gegründet und hat seitdem geschafft, was nur wenigen Industrie-Start-ups gelingt: Das Unternehmen entwickelt und baut seine Luftschiffe in Frankreich und betreibt sie auch selbst. Auch die Software und die künstliche Intelligenz, die aus den Flugdaten konkrete Handlungsempfehlungen für die Betreiber ableiten, stammen aus dem eigenen Haus.

In vier Jahren haben die HyLighter in Frankreich Tausende Kilometer Infrastruktur inspiziert und sind in mehreren weiteren europäischen Ländern geflogen. Bei großen Netzbetreibern übernehmen sie bereits erste Einsätze, die bisher Hubschrauber geflogen sind. Mit dem neuen Kapital geht HyLight den nächsten Schritt: Das Unternehmen baut seine Fertigung aus, vergrößert die Flotte, automatisiert die Auswertung der Daten und schafft eine europaweite Dateninfrastruktur, mit der sich kritische Netze und Gebiete überwachen und schützen lassen.

Martin Bocken, Mitgründer und CEO von HyLight , sagt: "Die meisten Stromleitungen werden noch immer per Hubschrauber inspiziert – genau wie vor fünfzig Jahren. Unsere HyLighter erledigen heute schon dieselbe Arbeit, mit höherer Präzision und geringerem Risiko. Mit dieser Finanzierung wachsen wir von vier Fluggeräten zu einer echten Flotte."

Wo Hubschrauber an ihre Grenzen stoßen

Stromleitungen, Gaspipelines und Bahnstrecken müssen immer intensiver inspiziert werden, da Klimawandel, strengere Vorschriften und Sicherheitsrisiken zusammenkommen – weltweit erfordern mehr als 80 Millionen Kilometer linearer Infrastruktur jedes Jahr Investitionen in Milliardenhöhe. Dennoch bleibt der Hubschrauber die vorherrschende Inspektionslösung – trotz hoher Kosten, Emissionen von bis zu einer Tonne CO?e pro Flugstunde, Lärm und begrenzter Verfügbarkeit. Bestehende Alternativen decken den Bedarf nur teilweise ab: Drohnen fehlt die Reichweite, Satelliten fehlt die Präzision, und Bodensensoren erfassen nur punktuell.

Ein Fluggerät ohne direkte Emissionen, gebaut für Inspektionen über große Distanzen

HyLight hat einen entscheidenden Meilenstein erreicht: den operativen Ersatz. Seine Fluggeräte fliegen bereits Einsätze für Enedis, NaTran, Téréga, VINCI und SNCF Réseau, um die Integrität der Netze zu überwachen, Schäden zu erkennen und Methanlecks aufzuspüren.

Mit 12 Metern Länge vereint der HyLighter die Ausdauer eines Langzeit-Fluggeräts mit der Präzision einer Inspektionsplattform. Elektrisch mit Wasserstoff angetrieben, fliegt er ohne direkte Emissionen und sehr leise bis zu zehn Stunden lang, bei einer angestrebten Reichweite von 350 Kilometern. Er trägt bis zu 10 kg Sensorik, darunter LiDAR, Kameras und Methandetektoren, und liefert aus 25 Metern Flughöhe Bilder mit einer Auflösung von 1 mm/Pixel sowie eine LiDAR-Punktdichte von über 1.000 Punkten pro Quadratmeter.

Mit Genehmigung der französischen Zivilluftfahrtbehörde (DGAC) und der EASA fliegt der HyLighter außerhalb der Sichtweite (BVLOS) über kritische Infrastruktur – in ländlichen, vorstädtischen und städtischen Gebieten. Er ist bereits über das Schloss Versailles geflogen und wurde auf den Champs-Élysées, auf der VivaTech und im Grand Palais präsentiert – ein Beleg dafür, dass er auch in sensiblen, dicht besiedelten Gebieten eingesetzt werden kann.

Von der Inspektion zur Infrastruktur-Intelligenz

Über die Luftinspektion hinaus macht HyLight aus Flugdaten Entscheidungswerkzeuge, die mehr als 50 Arten von Schäden und vegetationsbedingten Risiken in Stromnetzen automatisch erkennen und georeferenzieren – statt Tausender Rohbilder erhalten Instandhaltungsteams präzise, direkt umsetzbare Informationen. Mit zunehmender Flughäufigkeit entsteht aus diesen Daten ein fortlaufend angereicherter digitaler Zwilling der von HyLight erfassten Infrastruktur und Gebiete – eine neue multimodale Datenebene mit künftigen Anwendungen in Versicherung, Landwirtschaft und öffentlicher Flächenverwaltung.

HyLight industrialisiert bereits: Die neue Produktionsstätte ist in Betrieb, die Fertigung strategischer Komponenten wird weiter ins Haus geholt – mit dem Ziel, 2027 bis zu 15 HyLighter gleichzeitig zu betreiben, gegenüber vier heute. Mit der neuen Finanzierung sollen 50 Mitarbeitende in den Bereichen Engineering, KI und Daten, Flugbetrieb, Regulierung und Business Development eingestellt und die kommerzielle Expansion in Europa beschleunigt werden – mit Deutschland und den Niederlanden als Schwerpunktmärkten. Das Gründerteam – Martin Bocken, Josef Rokusek und Thomas Laporte (Durchschnittsalter 27 Jahre) – bewahrt dabei das integrierte Modell, mit dem HyLight so schnell vorankommen konnte: Luftfahrttechnik, Software, KI und Flugbetrieb unter einem Dach.

Helmer Schukken, Managing Partner bei Rubio Impact Ventures: "In HyLight sehen wir ein Team und eine Technologie, die das Potenzial haben, die Art zu verändern, wie wir kritische Infrastruktur sicher halten. Heute werden Stromleitungen, Pipelines und Bahnstrecken noch immer per Hubschrauber inspiziert – teuer, riskant, umweltschädlich und, da die Belegschaften altern, nicht ausreichend verfügbar. HyLight bietet eine saubere und skalierbare Alternative, die dieselbe Arbeit zuverlässig leistet, selbst über dicht besiedelten Gebieten, und das Potenzial für beispiellose Kosteneinsparungen hat. So werden Schäden früher erkannt, bevor sie zu Lecks oder Ausfällen führen, und die Infrastruktur, auf die wir alle angewiesen sind, wird zuverlässiger und deutlich sauberer. Wir freuen uns, Martin, Josef und Thomas dabei zu unterstützen, dies zum neuen Standard zu machen."

Zum Pressekit gelangen Sie hier ( https://edificecommunicationcom-my.sharepoint.com/:f:/g/personal/ilinca_edifice-communication_com/IgD3EgUyUbYxRJIR_S7qEJwsAUAnR7ezn-meTDnCikf64DI?e=RwAxQG )

Über HyLight HyLight wurde 2022 gegründet, hat seinen Sitz auf dem Luftwaffenstützpunkt 217 in Brétigny-sur-Orge (Frankreich) und entwickelt eine neue Generation von Inspektions- und Analysediensten für Infrastruktur. Der HyLighter ist ein autonomes, wasserstoffbetriebenes Luftschiff, das ohne direkte Emissionen hochpräzise Daten über Hunderte von Kilometern erfasst und sie anschließend mithilfe von KI in direkt nutzbare Erkenntnisse umwandelt. Die in Frankreich entwickelte, industrialisierte und betriebene Lösung wird bereits von großen europäischen Betreibern von Energie- und Verkehrsinfrastruktur eingesetzt. HyLight ist ein Y-Combinator-Unternehmen und hat an einem der selektivsten Start-up-Acceleratorprogramme der Welt teilgenommen.

Über Rubio Impact Ventures Rubio ist ein führender europäischer Impact-Venture-Capital-Investor und verwaltet 250 Millionen Euro in drei Fonds. Rubio investiert in Unternehmen der Früh- und Wachstumsphase, die skalierbare Lösungen für drängende globale Herausforderungen entwickeln – von Klima und Kreislaufwirtschaft bis zu Bildung und Wohlbefinden. Als einziger Investor seiner Art koppelt Rubio 100 % seines Carried Interest an unabhängig verifizierte Impact-Ergebnisse und stellt so sicher, dass finanzieller Erfolg und positive Wirkung Hand in Hand gehen. Mehr unter rubio.vc

Über DRW DRW ist ein diversifiziertes Handelsunternehmen, das in traditionellen wie neuen Märkten Innovationen vorantreibt. Über DRW Special Investments stellt DRW flexibles, langfristiges Kapital für Unternehmen bereit, die Märkte, Energie und Risikomanagement neu gestalten. Die Beteiligungen reichen von Energieinfrastruktur und -technologie über Märkte für Rechenkapazität bis zu weiteren Sektoren, in denen technische Innovation dauerhaften Wert schaffen kann.

Über Teampact Ventures Teampact Ventures wurde 2021 gegründet und ist eine europäische Investmentgesellschaft, die drei Welten der Exzellenz zusammenbringt: Spitzensportler, Deeptech-Gründer und Investoren. Mit 45 Mio. Euro verwaltetem Vermögen, mehr als 60 Spitzensportlern, über 250 Privatinvestoren und 30 Portfoliounternehmen investiert Teampact in zwei Bereiche: Energie & kritische Ressourcen sowie Gesundheit & TechBio. Teampact hat ein in Europa einzigartiges Modell aufgebaut: Über das Kapital hinaus bringt es Methoden des Spitzensports in die Teams seiner Portfoliounternehmen.

Pressekontakte: Ilinca Spita, E-Mail: ilinca@edifice-communication.com, Tel.: +33(0)6 64 75 12 98 (EN) Stéphane Laurain, E-Mail: stephane@edifice-communication.com, Tel.: +33(0)6 98 58 38 35

(Ende)

Aussender: HyLight Ansprechpartner: Martin Bocken Tel.: +49 78 15 35 325 E-Mail: martin@hylight.aero Website: hylight.aero

de | boerse | 70297780 |