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New York Schluss: Dow schwächelt - Nasdaq mit Rekord

Veröffentlicht am: 22.09.2026 um 22:44 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Die US-Aktienmärkte haben am Dienstag trotz verhalten positiver Meldungen zum Nahostkonflikt keine einheitliche Richtung eingeschlagen.

Während die Standardwerte an der Wall Street mehrheitlich nachgaben, ging es für die Technologietitel an der Nasdaq weiter nach oben.

Der Dow Jones Industrial US2605661048 verlor letztlich 0,36 Prozent auf 51.863,69 Punkte. Der marktbreite S&P 500 US78378X1072 notierte praktisch unverändert bei 7.764,64 Zählern. Für den Nasdaq 100 US6311011026 ging es im späten Handel auf ein Rekordhoch von 30.770 Punkte. Am Ende stand ein Kursgewinn von 0,82 Prozent bei 30.732,40 Punkten zu Buche.

Unterdessen kommt wieder Bewegung in die diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs. Vertreter der USA und des Irans haben sich nach Angaben von Präsident Donald Trump am Rande der UN-Generaldebatte in New York getroffen. Das Gespräch am Dienstag sei "sehr gut" gelaufen und habe drei Stunden gedauert, sagte Trump dort vor Reportern, ohne konkrete Angaben zu allen Teilnehmern des Treffens zu machen. Direkte Gespräche zwischen US-amerikanischen und iranischen Vertretern fanden zuletzt im Juni in der Schweiz statt.

Aus Branchensicht standen vor allem Aktien großer Banken, Versicherer und Online-Reiseveranstalter unter Verkaufsdruck. Anleger befürchteten, dass Tools wie der neue KI-Assistent von Meta US30303M1027, Muse, Geschäftsmodelle von Unternehmen beeinträchtigen könnten, die von der sogenannten "Verbraucherträgheit" profitieren - der Tendenz, aus Gewohnheit weiterhin etwas zu kaufen, selbst wenn es eine bessere Alternative gibt.

So verloren die Papiere von JPMorgan US46625H1005, Morgan Stanley US6174464486 und Wells Fargo US9497461015 um bis zu 4 Prozent. Der Versicherer Allstate und das Wertpapierhaus Charles Schwab Corp. büßten 5,5 respektive 6,1 Prozent ein.

Die Aktien von Amgen US0311621009 verteuerten sich an der Dow-Spitze um 4,3 Prozent. Der Pharmakonzern hatte positive vorläufige Ergebnisse einer Phase-3-Studie zum Präparat Dazodalibep gegen die Autoimmunerkrankung Sjögren-Syndrom vorgelegt. Schlusslicht im Dow waren die Titel des Telekomindustrie-Ausrüsters Cisco US17275R1023, die ohne fundamentale Nachrichten um 4,5 Prozent auf den tiefsten Stand seit Mai abrutschten.

Die Aktien von Shopify CA82509L1076 legten um 7,1 Prozent zu, nachdem neue Tools von Partnerunternehmen eingeführt worden sind, die Shopify-Händlern den grenzüberschreitenden Vertrieb, den Versand und den internationalen Handel vereinfachen sollen.

Die Papiere des asiatischen Fahrdienstleisters und Tech-Unternehmens Grab KYG4124C1096 verbuchten ein Kursplus von 8,6 Prozent. Ihnen half die Meldung, dass Konzernchef Anthony Tan der US-Börsenaufsicht SEC umfangreiche Aktienkäufe gemeldet hatte.

Auch beim Videospiele-Händler Gamestop US36467W1099 sorgten sogenannte Insider-Aktienkäufe für einen Kursanstieg von 5,6 Prozent.

Die in New York gelisteten Anteilsscheine von Alibaba KYG017191142 stiegen um 0,5 Prozent. Der chinesische Online-Händler bringt den nach eigenen Angaben leistungsstärksten KI-Chip Chinas auf den Markt. Dieser soll dem Branchenführer Nvidia US67066G1040 Konkurrenz machen und den massiven Ausbau der eigenen Rechenzentrumskapazitäten in den kommenden Jahren unterstützen.

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