Nasdaq Composite steigt im laufenden Handel um 1,52 Prozent auf 24.685 Punkte
Veröffentlicht am: 06.11.2026 um 19:02 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWSNasdaq erholt sich im laufenden Handel
- Der Nasdaq Composite lag am 6. November um 18:04 Uhr Berliner Zeit bei 24.685,27 Punkten und damit 1,52 Prozent über dem Schluss des Vortages.
- Nach dem Vortagesrutsch stützten Erholungen bei Chip- und KI-Werten den Index.
- Der starke US-Arbeitsmarktbericht erhöht zugleich die Erwartungen an einen möglichen weiteren Zinsschritt der Federal Reserve.
Der Nasdaq Composite hat sich am Freitag, dem 6. November 2026, im laufenden Handel stabilisiert. Um 18:04:03 Uhr Berliner Zeit wurde der Index mit 24.685,27 Punkten und einem Plus von 1,52 Prozent zum Schluss des Vortages ausgewiesen. Der US-Aktienhandel war zu diesem Zeitpunkt noch nicht beendet. Die Kursangabe und der Zeitstempel stammen von finanzen.ch.
Erholung nach dem Technologierutsch
Die Bewegung ist vor allem eine Gegenreaktion auf den Ausverkauf vom Donnerstag. Der Nasdaq Composite hatte die Sitzung am 5. November laut der Nasdaq-Indexübersicht bei 24.315,00 Punkten beendet. Damit lag der aktuelle Stand am Freitag rechnerisch rund 370,27 Punkte höher. Am Donnerstag war der Index um 5,52 Prozent gefallen, nachdem Sorgen über die künftige Entwicklung des KI- und Rechenzentrumsgeschäfts insbesondere Chipwerte belastet hatten.
Am Freitag kehrten Käufer in besonders stark gefallene Technologiewerte zurück. Der Indexanbieter finanzen.ch meldete um 18:00:38 Uhr Berliner Zeit zwischenzeitlich einen Stand von 24.681,31 Punkten und ein Plus von 1,51 Prozent. Das Tageshoch lag dort bei 24.825,55 Punkten, das Tagestief bei 24.561,11 Punkten. Die Erholung blieb damit innerhalb einer weiterhin volatilen Handelsspanne.
Arbeitsmarkt stärkt Konjunkturbild
Zusätzlichen Rückenwind lieferte der US-Arbeitsmarktbericht. Nach Angaben von Charles Schwab entstanden im Oktober 165.000 neue Stellen. Erwartet worden waren 65.000. Zugleich sank die Arbeitslosenquote auf 4,1 Prozent, während die Lohnzuwächse mit 0,4 Prozent stärker als erwartet ausfielen.
Die robusten Daten sprechen zwar für eine widerstandsfähige US-Konjunktur, erhöhen aber auch den Druck auf die Geldpolitik. Schwab zufolge stiegen die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen nach der Veröffentlichung, weil Anleger einen weiteren Zinsschritt der Federal Reserve im Dezember stärker einpreisten. Für den Nasdaq bleibt damit der Gegensatz zwischen der Hoffnung auf eine Konjunkturstabilisierung und der Belastung durch höhere Finanzierungskosten bestehen.
Volatilität bleibt das zentrale Risiko
Für Anleger ist die Freitagsbewegung daher zunächst als Erholungsversuch und nicht als abgeschlossene Trendwende einzuordnen. Die nach dem KI-Ausverkauf entstandenen Bewertungs- und Regulierungsfragen sind weiterhin nicht gelöst. Solange der US-Handel läuft, können sich Stand und prozentuale Veränderung noch deutlich verschieben.
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