IBEX 35, ES0SI0000005

IBEX 35 startet mit 0,95 Prozent Minus bei 18.777 Punkten

Veröffentlicht am: 03.11.2026 um 10:17 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Der IBEX 35 ist am Dienstag schwach in den Handel gestartet und fiel auf 18.777,1 Punkte. Neben geopolitischen Risiken standen Unternehmenszahlen, der Ölpreis und die US-Zwischenwahlen im Blickpunkt.

IBEX startet vorsichtig in den Dienstag

  • Der IBEX 35 eröffnete am 3. November 2026 mit einem Minus von 0,95 Prozent bei 18.777,1 Punkten.
  • Geopolitische Unsicherheit, steigende Ölpreise und die US-Zwischenwahlen prägten den frühen Handel.
  • ArcelorMittal, Santander, Indra und Acerinox gehörten zu den schwächsten Werten, während Telefónica und Repsol zulegten.
  • Am spanischen Anleihemarkt stand eine Geldmarktpapier-Auktion des Finanzministeriums im Fokus.
IBEX 35, ES0SI0000005, Illustration mit AI erstellt.

Der IBEX 35 ist am Dienstag, dem 3. November 2026, mit deutlichen Verlusten in die Sitzung gestartet. Der spanische Leitindex fiel zur Eröffnung um 0,95 Prozent auf 18.777,1 Punkte. Damit setzte sich nach dem starken Vortag zunächst eine vorsichtigere Tendenz durch. Die Angaben stammen aus einem von Demócrata veröffentlichten Marktbericht vom 3. November.

Öl und Geopolitik belasten den Start

Zu Handelsbeginn stieg der Brent-Preis laut dem Bericht um rund 1,5 Prozent auf 106,32 US-Dollar je Barrel. Der US-Referenzpreis WTI legte demnach um etwa 1,3 Prozent auf 97,72 US-Dollar zu. Im Mittelpunkt standen weiterhin die Spannungen im Zusammenhang mit dem Iran und die Unsicherheit über die Versorgung durch den Ölmarkt. Die Bewegungen am Rohölmarkt blieben damit ein wichtiger Faktor für die Risikobereitschaft an den europäischen Börsen.

Zusätzliche Zurückhaltung entstand vor den an diesem Dienstag stattfindenden Zwischenwahlen in den Vereinigten Staaten. Marktteilnehmer richteten ihren Blick auf die mögliche künftige politische Kräfteverteilung im US-Kongress. Eine direkte Kursursache lässt sich daraus für den IBEX 35 nicht ableiten; die Wahlen gehörten jedoch zu den ausdrücklich genannten Themen des frühen Marktumfelds.

Banken und Industrie unter Druck

Bei den Einzelwerten gaben ArcelorMittal in den ersten Handelsminuten rund 2,8 Prozent nach. Santander verloren etwa 2,4 Prozent, Indra rund 1,8 Prozent und Acerinox ungefähr 1,77 Prozent. Auf der Gewinnerseite lagen Telefónica mit einem Plus von rund 1 Prozent, Redeia mit etwa 0,7 Prozent und Repsol mit rund 0,6 Prozent. Die genannten Bewegungen beziehen sich auf die Eröffnungsphase und nicht auf einen Schlussstand.

Unternehmenszahlen und Auktion im Fokus

Vor dem Handelsbeginn meldete Prosegur Cash für die ersten neun Monate einen Nettogewinn von 68 Millionen Euro, 2,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Ferrovial setzte den Betrag für seine zweite flexible Dividende des Geschäftsjahres 2026 auf 0,835 Euro je Aktie fest. Für ArcelorMittal lag zugleich eine Konsensschätzung für ein bereinigtes positives Nettoergebnis von 652 Millionen US-Dollar in den ersten neun Monaten vor.

Auf der makroökonomischen Seite plante das spanische Finanzministerium eine Auktion von Schatzwechseln mit sechs und zwölf Monaten Laufzeit im Volumen von 5,5 bis 6,5 Milliarden Euro. Anleger mussten zudem die weitere Entwicklung der europäischen Märkte und die Reaktion der US-Börsen auf die Wahlunsicherheit beobachten. Weitere Indexberichte finden Sie auf der IBEX-35-Themenseite.

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