FTSE 100, GB0001383545

FTSE 100 steigt bis zur Mittagslage um 1,18 Prozent

Veröffentlicht am: 04.11.2026 um 13:05 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Der FTSE 100 hat am Mittwoch bis zur Mittagslage deutlich zugelegt und die Verluste des Vortags teilweise aufgeholt. Rückenwind kam vor allem von Banken und Edelmetallminen, während die erwartete Zinsentscheidung der Bank of England im Fokus blieb.

FTSE 100 erholt sich deutlich

  • Der FTSE 100 lag am 4. November um 12:21 Uhr Berliner Zeit 1,18 Prozent höher bei 10.764,49 Punkten.
  • Banken und Edelmetallminen stützten den Index, während Anleger auf die britische Zinsentscheidung am Donnerstag blickten.
  • Die US-Zwischenwahlen, sinkende Anleiherenditen und Unternehmenszahlen prägten die Mittagslage.
FTSE 100, GB0001383545, Illustration mit AI erstellt.

Der FTSE 100 hat sich am Mittwoch, 4. November 2026, im laufenden Londoner Handel deutlich erholt. Nach Angaben von Reuters lag der Index um 11:21 Uhr Greenwich Mean Time, also um 12:21 Uhr Berliner Zeit, 1,18 Prozent höher bei 10.764,49 Punkten. Damit notierte das Börsenbarometer gegenüber dem im eigenen Vorbericht genannten Ausgangsniveau von 10.638,43 Punkten rund 1,18 Prozent fester.

Banken und Minenwerte geben den Ton an

Reuters führte die Gewinne insbesondere auf die Stärke der Banken zurück. Marktteilnehmer positionierten sich vor der für Donnerstag erwarteten Zinsentscheidung der Bank of England. Ein höheres Zinsniveau kann die Zinserträge von Banken stützen, erhöht aber zugleich den Druck auf kreditabhängige Unternehmen und private Haushalte. Die Marktbewegung ist daher vor allem als Positionierung vor dem geldpolitischen Termin einzuordnen.

Zusätzliche Unterstützung kam von Edelmetallminen. Der schwächere US-Dollar nach dem Ausgang der US-Zwischenwahlen verlieh den Goldpreisen Auftrieb und verbesserte damit das Umfeld für Produzenten von Gold und anderen Edelmetallen. Reuters nannte Banken sowie Goldminen als zentrale Stützen des FTSE 100.

US-Wahl und Unternehmenszahlen im Blick

Der ausführliche Marktbericht von Hargreaves Lansdown verwies auf Kursgewinne bei HSBC, Standard Chartered, Barclays sowie mehreren Bergbauwerten. Schwächer zeigten sich dagegen unter anderem Weir, BAE Systems, Smith & Nephew und Marks & Spencer. Bei Marks & Spencer stieg der bereinigte Vorsteuergewinn im Halbjahr zwar von 184,1 Millionen auf 403,2 Millionen GBP, die Aktie gab nach dem starken vorherigen Kursverlauf dennoch nach.

Für die weitere Sitzung bleibt die Reaktion auf die US-Zwischenwahlen ebenso relevant wie die britische Geldpolitik. Der FTSE 100 befand sich zur geprüften Mittagslage noch im laufenden Handel; der genannte Stand ist daher kein Schlusskurs. Die nächste wichtige Richtungsentscheidung für britische Aktien wird am Donnerstag von der Bank of England erwartet.

Weitere Berichte zum FTSE 100 finden Sie auf der Themen-Seite zum FTSE 100.

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de | GB0001383545 | FTSE 100 | boerse | 70456259 |