Iran droht erneut mit Angriffen auf Energieinfrastruktur
Veröffentlicht am: 29.09.2026 um 09:36 Uhr | dpa, AD HOC NEWS"In einer Region, in der wir kein Öl verkaufen können, wird niemand Öl verkaufen", sagte Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna in einer Rede.
"Und wenn unsere Sicherheit nicht gewährleistet wird, wird keine Infrastruktur sicher sein", sagte er demnach weiter. Ghalibaf nahm Bezug auf eine Rede von US-Präsident Donald Trump bei der UN-Generalversammlung vergangener Woche. Darin hatte Trump erneut mit schweren Angriffen gedroht.
Das US-Militär setzt seit Mitte Juli eine Seeblockade für Schiffe durch, die iranische Häfen anlaufen oder verlassen wollen. Dadurch ist der iranische Ölhandel nahezu zum Erliegen gekommen. Die Aufhebung dieser Blockade gilt als eine zentrale Forderung Teherans in Verhandlungen mit den USA.
Dem Iran und verbündeten Milizen werden Angriffe der vergangenen Monate zugeschrieben, die Energieinfrastruktur wie Pipelines und Raffinerien der arabischen Nachbarstaaten zum Ziel hatten.
