DAX, DE000LUSDAX6

DAX bei 26.595 Punkten: L&S-Indikation leicht im Minus

Veröffentlicht am: 05.11.2026 um 13:33 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Der DAX bleibt am Donnerstag nahe seinem Rekordniveau. Die L&S-Indikation liegt um 13:31 Uhr bei 26.595 Punkten, während der offizielle Index zuvor ein neues Allzeithoch erreicht hatte.

DAX bleibt nahe dem Rekordniveau

  • Die L&S-Indikation steht um 13:31 Uhr bei 26.595 Punkten und damit 0,27 Prozent unter dem vorherigen L&S-Schluss.
  • Der offizielle DAX erreichte im Handelsverlauf laut n-tv ein neues Rekordhoch von 26.671,19 Punkten.
  • US-Zwischenwahlen, sinkende Ölpreise und Hoffnungen auf eine Entspannung im Nahen Osten stützten die Risikobereitschaft.
  • Rheinmetall belastete den Index nach einer erneuten Prognosesenkung deutlich.
DAX, DE000LUSDAX6, Illustration mit AI erstellt.

Der DAX bleibt am Donnerstag in der Nähe seines Rekordniveaus. Die L&S-Indikation steht um 13:31 Uhr Berliner Zeit bei 26.595 Punkten. Gegenüber dem vorherigen L&S-Schluss von 26.668 Punkten entspricht das einem Minus von 0,27 Prozent. Seit dem am Vormittag veröffentlichten L&S-Stand von 25.959 Punkten liegt der Index damit jedoch 2,45 Prozent höher.

Offizieller DAX erreicht neues Rekordhoch

Die getrennt zu betrachtende offizielle DAX-Berechnung hatte im Tagesverlauf ein neues Rekordniveau erreicht. Laut n-tv lag die neue Bestmarke um 12:37 Uhr bei 26.671,19 Punkten, 0,9 Prozent über dem Schluss des Vortages. Die L&S-Indikation ist davon getrennt und darf nicht mit dieser offiziellen Veränderung verrechnet werden.

US-Wahl und Ölpreise stützen Stimmung

Rückenwind kam vor allem von den US-Zwischenwahlen. Der Sieg der Demokraten wurde an den Märkten als Signal für mehr politische Berechenbarkeit gewertet. Zusätzlich sorgten deutlich niedrigere Ölpreise für Entlastung bei den Inflationserwartungen. Die Süddeutsche Zeitung berichtete zudem von Hoffnungen auf eine Entspannung im Konflikt zwischen den USA und Iran. Niedrigere Energiepreise könnten den Druck auf die Notenbanken verringern, die Zinsen länger hoch zu halten.

Rheinmetall bleibt Schwachpunkt

Die Indexbewegung wurde durch deutliche Einzelbelastungen gebremst. Rheinmetall verlor nach einer erneuten Senkung der Jahresprognose zeitweise mehr als 16 Prozent. Als Grund nannte der Konzern Verzögerungen bei Großaufträgen. Auch die Commerzbank notierte schwächer, während Autowerte wie Volkswagen zulegten, wie Reuters bei onvista meldete.

Für den weiteren Handel richten sich die Blicke auf den Zinsentscheid der Bank of England sowie auf die anhaltende Zahlenflut der Unternehmen. Die hohe Lage des DAX bleibt damit von der positiven globalen Risikostimmung getragen, zugleich können geldpolitische Signale und neue Unternehmensprognosen die Schwankungen erhöhen.

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