China, Billiglohnland

China war zu nett zu uns: Wie der Westen sich selbst von China überholen ließ – aus Arroganz und Gier

Veröffentlicht am: 25.08.2026 um 09:20 Uhr | pressetext.de

Wien/Frankfurt am Main/Peking - Waren wir zu nett zu China? Diese Frage stellte die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" kürzlich in einer ausführlichen Analyse. Die brutale Antwort des Präsidenten von Ethik pro Austria, Alois Gmeiner, lautet: "Nein. Wir waren nicht zu nett zu China. China war zu nett zu uns. Denn China hat über Jahrzehnte genau das getan, was der Westen – und seine hochbezahlten, selbstverliebten Wirtschaftskapitäne – von ihm verlangt haben: China hat gearbeitet, geschraubt, geklebt, produziert. Billig, zuverlässig, im Hintergrund. China war die Werkbank des Westens, für Deutschland, für Österreich, für Amerika. Und der Westen - wir - waren zufrieden mit dem braven Chinamann. Aber jetzt erwachen wir aus den süßen Träumen." http://www.ethikproaustria.at

China war zu nett zu uns: Wie der Westen sich selbst von China überholen ließ – aus Arroganz und Gier
China war zu nett zu uns - Bild: Ethik pro Austria über pressetext.de

Wien/Frankfurt am Main/Peking (pts012/25.08.2026/09:20) - Waren wir zu nett zu China? Diese Frage stellte die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" kürzlich in einer ausführlichen Analyse. Die brutale Antwort des Präsidenten von Ethik pro Austria, Alois Gmeiner, lautet: "Nein. Wir waren nicht zu nett zu China. China war zu nett zu uns. Denn China hat über Jahrzehnte genau das getan, was der Westen – und seine hochbezahlten, selbstverliebten Wirtschaftskapitäne – von ihm verlangt haben: China hat gearbeitet, geschraubt, geklebt, produziert. Billig, zuverlässig, im Hintergrund. China war die Werkbank des Westens, für Deutschland, für Österreich, für Amerika. Und der Westen - wir - waren zufrieden mit dem braven Chinamann. Aber jetzt erwachen wir aus den süßen Träumen." http://www.ethikproaustria.at

Schneller Gewinn und Shareholder Value für wenige vor langfristigem Prosperitätsstreben für eine ganze Gesellschaft

Das eigentlich Absurde: Kein einziger dieser gut bezahlten Manager kam offenbar auf die Idee, dass die angeblich rückständigen chinesischen Werkbankarbeiter, die man für nicht viel mehr als Schraubenzieher am Fließband hielt, irgendwann auch die Technik hinter den Produkten verstehen, erlernen und übernehmen könnten. Dabei hätte man es wissen können. Schon in den 1950er-Jahren reisten Japaner in den Westen, um sich anzusehen, wie man Autos baut. Die westlichen Industriebosse zeigten sich damals leutselig und herablassend – und mussten wenig später zusehen, wie Japan erst gleichzog und dann überholte.

Bei China kam dieselbe Entwicklung dann angeblich wieder "völlig überraschend"

Man schickte detaillierte Pläne in ein Land, das man im Stillen für unterlegen hielt, ließ dort von fleißigen Arbeitsbienen alles nachbauen – und wunderte sich hinterher, dass es eben doch nicht bei der reinen Kopie blieb. Heute stehen westliche Autoexperten auf Messen in Peking und staunen ehrlich überrascht, dass die dort gezeigten Fahrzeuge günstiger, besser verarbeitet und technologisch weiter sind als das, was der eigene Standort noch zu bieten hat.

Und das betrifft längst nicht nur Autos

"China hat für den Westen gearbeitet, damit wir günstig konsumieren konnten – das gilt für Shein und Temu, aber genauso für hochkomplexe Technologien wie KI und neueste Robotik. Ach ja, natürlich gilt das auch für die teuersten Marken, bei denen man einst glaubte, mit dem Kaufpreis auch europäisches Handwerk und Qualität zu erwerben. Ein Blick ins Etikett der eigenen Kleidung oder ins Innere des eigenen Smartphones genügt: Das iPhone kommt aus China. Zahlreiche Produkte mit Nobel-Label werden dort gefertigt – weil Manager Konsumenten grundsätzlich für dumm halten. Und sogar amerikanische Präsidenten, die sich Make America great again auf die Fahnen schreiben, produzieren sämtliche Merchandise?Produkte in China. Weil Marge über Marke und Integrität geht", so Gmeiner.

Wie konnte China das westliche Know-how derart schnell nachbauen?

Ganz einfach: weil man hochsensibles Know-how China selbst in die Hand gegeben hat. Gmeiner: "Wer ein iPhone in China fertigen lässt, muss zwangsläufig auch die Pläne dorthin schicken. In den Verträgen stand natürlich streng, dass diese Pläne nicht für eigene Zwecke verwendet werden dürfen. Böser Chinese - du nicht nachbauen." Vertrauen ist gut, Papier ist geduldig – und irgendwann hat China sich überlegt: Was ihr könnt, können wir schon lange. Mittlerweile auf oft deutlich besser. Und das lässt arme und ganz und gar einfältige Automanager schweißgebadet in der Nacht erwachen.

Der Westen lernt nicht. Nicht einmal aus der eigenen Geschichte mit Japan. Der Westen will immer nur den schnellen Gewinn – kurzfristig, bequem, ohne Blick auf die Konsequenzen. Das Erwachen kommt jetzt, spät und schmerzhaft. Ich sage: "China war zu nett zu uns". Jetzt kriegen wir die Rechnung serviert!

Ethik pro Austria Alois Gmeiner http://www.ethikproaustria.at

(Ende)

Aussender: Ethik pro Austria Ansprechpartner: Alois Gmeiner Tel.: +43 699 133 20 234 E-Mail: office@ethikproaustria.at Website: www.ethikproaustria.at

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