ATX schließt am 2. November 2026 mit 0,16 Prozent Plus auf 6.430,27 Punkte
Veröffentlicht am: 02.11.2026 um 19:13 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWSATX beendet Montag mit kleinen Gewinnen
- Der Wiener Leitindex schloss am 2. November 2026 bei 6.430,27 Punkten, ein Plus von 0,16 Prozent.
- Rückläufige Ölpreise stützten die europäischen Märkte, während Anleger vor den US-Kongresswahlen vorsichtig blieben.
- Strabag und Wienerberger führten die Gewinner an, OMV und AT&S standen unter Druck.
Der ATX hat den Handel an der Wiener Börse am Montag, 2. November 2026, mit moderaten Gewinnen beendet. Der österreichische Leitindex stieg um 0,16 Prozent auf 6.430,27 Punkte. Damit blieb der Anstieg trotz freundlicher europäischer Börsen überschaubar.
Die Schlussdaten und die Markteinordnung stammen aus einem Bericht von dpa-AFX bei Deutsche Börse. Der breiter gefasste ATX Prime legte demnach um 0,25 Prozent auf 3.160,41 Punkte zu.
Ölpreise und US-Wahl im Fokus
Rückenwind kam von einem spürbaren Rückgang der Ölpreise. Auslöser war laut dem Bericht ein Medienbericht über diplomatische Bemühungen der US-Regierung im Konflikt mit dem Iran. Dadurch nahmen die Sorgen vor einer baldigen Wiederaufnahme amerikanischer Militärangriffe ab. Der niedrigere Ölpreis wirkte insbesondere auf die Stimmung an den europäischen Aktienmärkten unterstützend.
Gleichzeitig hielten sich die Anleger vor den US-Kongresswahlen am Dienstag zurück. Die politische Unsicherheit begrenzte damit den Erholungsansatz. Eine direkte Kausalität zwischen einzelnen Nachrichten und der Indexbewegung lässt sich daraus nicht ableiten; der Markt blieb insgesamt verhalten.
Baubranche stark, Ölwerte schwach
Im ATX gehörten Aktien aus der Baubranche zu den stärksten Werten. Strabag legten um 4,7 Prozent zu, Wienerberger gewannen 3,1 Prozent. Am unteren Ende des Index lag OMV mit einem Minus von 3,0 Prozent. Der Rückgang stand im Einklang mit der europaweit schwachen Entwicklung der Ölbranche nach der Korrektur der Rohölpreise.
Auch AT&S setzten ihre Korrektur fort und verloren 2,8 Prozent. Die Titel hatten bereits am Freitag nach einer weltweiten Schwäche bei Halbleiterwerten deutlich nachgegeben. Bei den Banken stiegen Raiffeisen Bank International um 0,5 Prozent auf 56,40 Euro, während Erste Group nach bestätigten Kaufempfehlungen 0,5 Prozent zulegten.
Weitere Termine bestimmen den Ausblick
Nach dem Börsenschluss richtete sich der Blick auf die Quartalszahlen von Apple und auf den Ausgang der US-Kongresswahlen. Für den ATX bleiben damit internationale Vorgaben, Energiepreise und die Entwicklung der österreichischen Einzelwerte die wesentlichen Orientierungsgrößen für die nächste Sitzung.
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