Aktien Wien Schluss: ATX verliert leicht
Veröffentlicht am: 24.09.2026 um 18:13 Uhr | dpa, AD HOC NEWSDer Leitindex ATX AT0000999982 fiel um 0,38 Prozent auf 6.882,04 Punkte. Am Vortag war er im Frühhandel noch erstmals in seiner Geschichte über die Marke von 7.000 Punkten geklettert, bevor das österreichische Börsenbarometer wieder klar zurückkam.
An den wichtigsten europäischen Aktienmärkten gab es ebenfalls negative Vorzeichen. Marktbeobachter verwiesen auf die erneut deutlich gestiegenen Ölpreise als wichtigsten Belastungsfaktor. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee zur Lieferung im November kletterte auf über 107 US-Dollar und schürte damit wieder Inflationssorgen, welche höhere Leitzinsen auslösen könnten.
Positive Impulse für das Geschehen an den Aktienmärkten blieben laut Helaba-Analysten aus. Am Aktienmarkt der Alpenrepublik gab es nur wenige Unternehmensmeldungen.
Verbund-Aktien AT0000746409 gaben leicht um 0,2 Prozent nach. Der teilstaatliche Energieversorger hebt die Strompreise für Neukunden an. Für den "Österreich-Tarif" verlangt der Konzern im ersten Vertragsjahr statt bisher netto 9,50 Cent ab sofort 10 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Ab dem zweiten Vertragsjahr klettert der Preis dann von 12,5 auf 15 Cent pro kWh. Für Bestandskunden bleibt der Tarif aber unverändert.
Die schwergewichteten Bankenwerte gingen in verschiedene Richtungen. Bawag AT0000BAWAG2-Titel verteuerten sich um 1,1 Prozent. Erste Group AT0000652011 gaben 1,2 Prozent nach. Die Papiere der Raiffeisen Bank International AT0000606306 sanken um 1,9 Prozent.
Andritz AT0000730007 gaben unter den weiteren Schwergewichten 2,2 Prozent nach. Bei der OMV AT0000743059 gab es hingegen ein Kursplus von 2,9 Prozent zu sehen. Wienerberger AT0000831706 fielen um 3,5 Prozent.
Im Technologiebereich gaben die AT&S AT0000969985-Anteilsscheine deutliche 4,9 Prozent nach. Die Papiere bleiben mit einem bisherigen Jahresplus von mehr als 500 Prozent aber der "Highflyer" an der Wiener Börse. Europaweit präsentieren sich die Technologiewerte als schwächster Sektor am Berichtstag.
