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Aktien Frankfurt Ausblick: Zurückhaltung - Quartalszahlen und Fed im Fokus

Veröffentlicht am: 28.10.2026 um 08:21 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Nach der Erholung zum Wochenstart dürften die Anleger am deutschen Aktienmarkt zur Wochenmitte zunächst etwas zurückhaltender agieren.

Gebremst wird die Kauflaune auch von den wieder gestiegenen Ölpreisen, die angesichts der Wahl in Israel und eines Medienberichts über mögliche US-Angriffe auf den Iran nach den Zwischenwahlen in den USA Anfang November anzogen.

Eine Stunde vor Handelsbeginn signalisierte der X-Dax DE000A0C4CA0 für den Dax DE0008469008 ein Minus von 0,3 Prozent auf 25.512 Punkte. Ungeachtet des erwarteten moderaten Abschlags für den Dax bleibt das Vorwochenhoch und damit auch das Oktoberhoch bei 25.706 Punkten für den deutschen Leitindex greifbar.

Im Fokus steht am Abend die Zinsentscheidung der US-Notenbank. Den Tag dürften zudem viele Quartalszahlen von Unternehmen prägen, darunter aus dem Dax unter anderem BASF DE000BASF111, Deutsche Bank DE0005140008 und Mercedes-Benz DE0007100000. Am Abend nach US-Börsenschluss folgen die Kennziffern der US-Technologie-Schwergewichte Alphabet US02079K3059 und Microsoft US5949181045.

Im Techsektor kommt Unterstützung aus Südkorea, wo der Chipkonzern SK Hynix KR7000660001 mit rasantem Wachstum die Erwartungen übertroffen hatte und den Kospi-Index nach oben trieb.

Der Gewinn von Mercedes-Benz stieg im dritten Quartal deutlich, der Umsatz sank hingegen etwas. Bereits am Dienstag hatte Mercedes sein Gewinnziel für das laufende Geschäftsjahr gesenkt. Neben einem zunehmend schwierigen Umfeld in China erwartet der Konzern höhere Kosten im vierten Quartal, unter anderem für Material. Die Aktie zeigte sich auf der Handelsplattform Tradegate im Vergleich zum Xetra-Schluss vom Vortag zunächst nur wenig verändert, hatte aber schon am Dienstag deutlich nachgegeben.

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF wird nach einem besser als erwarteten dritten Quartal derweil noch einmal optimistischer für das Gesamtjahr. Im dritten Quartal übertraf das operative Ergebnis zudem die Erwartungen der Analysten deutlich. Die BASF-Papiere stiegen auf Tradegate um 0,7 Prozent.

Symrise DE000SYM9999 steigerte den Umsatz im dritten Quartal aus eigener Kraft etwas mehr als von Analysten im Durchschnitt gedacht. Für 2026 erwartet der Hersteller von Duftstoffen und Aromen nun aber eine bereinigte operative Gewinnmarge in der unteren Hälfte der unveränderten Zielspanne von 21,5 bis 22,5 Prozent. Die Symrise-Titel sackten auf Tradegate um 4,0 Prozent ab.

Die Deutsche Bank setzte ihre Rekordjagd mit einem weiteren Milliardengewinn im dritten Quartal fort. Damit sei die Bank auf einem guten Weg, die Ziele für 2026 zu erreichen, bilanzierte Konzernchef Christian Sewing. Die Erträge - also die gesamten Einnahmen - könnten nun den Wert von rund 33 Milliarden Euro im Gesamtjahr 2026 sogar noch übertreffen. Die Aktien gewannen auf Tradegate 1,1 Prozent.

Der Fondsanbieter DWS DE000DWS1007 sammelte im dritten Quartal so viel Geld von Anlegern ein wie nie zuvor in einem Jahresviertel. Allerdings legten Erträge und Gewinn der Deutsche-Bank-Tochter im Jahresvergleich bei Weitem nicht so stark zu wie von Analysten im Schnitt erwartet.

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de | DE0008469008 | AKTIEN | boerse | 70424596 |