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UCB-Aktie treibt ATG-201 in chinesische Autoimmunstudie

Veröffentlicht am: 06.11.2026 um 12:49 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
UCB-Aktie rückt mit dem Start einer Phase-I-Studie für ATG-201 in China erneut in den Fokus. Der Wirkstoff zielt auf B-Zell-vermittelte Autoimmunerkrankungen.

UCB erweitert Autoimmun-Pipeline

  • ATG-201 hat in China die erste Phase-I-Studie bei B-Zell-vermittelten Autoimmunerkrankungen gestartet.
  • Antengene führt die Studie in China und Australien durch, während UCB die weltweiten Vermarktungsrechte hält.
  • Als nächster wichtiger Entwicklungsschritt gilt die Auswertung der Sicherheit in der Dosiseskalation.
UCB, BE0003739530, Illustration mit AI erstellt.

UCB treibt gemeinsam mit Antengene die Entwicklung des Wirkstoffkandidaten ATG-201 voran. In China wurde am 6. November 2026 der erste Patient in die Phase-I-ATTRACT-Studie aufgenommen, wie Clinical Trial Vanguard berichtet. UCB besitzt laut dem Bericht die weltweiten exklusiven Rechte für Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von ATG-201.

Studie prüft Sicherheit und Dosierung

ATTRACT untersucht ATG-201 bei Erwachsenen mit B-Zell-vermittelten Autoimmunerkrankungen. Die Studie besteht aus einer Dosiseskalation und einer anschließenden Dosiserweiterung. Im ersten Teil stehen Sicherheit und Verträglichkeit im Mittelpunkt; außerdem soll die empfohlene Dosis für eine mögliche Phase-II-Studie bestimmt werden.

Der Auftakt erfolgt in China unter der Leitung von Professor Zhanguo Li am Peking University People's Hospital. Auch in Australien ist die Studie vorbereitet: Dort liegen laut dem Bericht die erforderliche Ethikfreigabe und die Genehmigung für die klinische Meldung vor. Antengene übernimmt die Durchführung der Studienarme in beiden Ländern, während UCB die globalen Vermarktungsrechte hält.

Maskierung soll Verträglichkeit verbessern

ATG-201 ist ein bispezifischer CD19xCD3-T-Zell-Engager. Der Kandidat nutzt eine sterische Maskierungstechnologie aus Antengenes AnTenGager-Plattform. Sie soll die Aktivierung des Wirkstoffs so steuern, dass das Risiko eines Zytokinfreisetzungssyndroms sinkt, ohne die Wirkung gegen CD19-tragende B-Zellen zu verlieren.

Für Anleger ist damit vor allem die erste Sicherheitsauswertung relevant. Die Rate und Schwere von Zytokinfreisetzungssyndromen während der Dosiseskalation dürften zeigen, ob die technische Auslegung im klinischen Einsatz den angestrebten Vorteil liefert. Erst diese Daten geben Hinweise darauf, wie schnell die Studie in die Dosiserweiterung und später in eine mögliche Phase II voranschreiten kann.

UCB-Aktie notiert bei Lang & Schwarz

Der Realtime-Kurs der UCB-Aktie lag am Freitag, 6. November 2026, um 12:41 Uhr bei Lang & Schwarz bei 280,55 Euro.

UCB im Überblick

  • Unternehmen: UCB S.A.
  • ISIN: BE0003739530
  • Kurs: 280,55 Euro bei Lang & Schwarz am 6. November 2026 um 12:41 Uhr

Im europäischen Pharmasektor bleibt neben dem klinischen Fortschritt die Entwicklung der Pipeline ein wichtiger Faktor für die mittelfristige Bewertung. Aktuelle Meldungen zum Euro Stoxx 50 geben Anlegern den übergeordneten Marktvergleich.

Weitere Meldungen und Analysen zur UCB-Aktie verfolgen die Entwicklung des Unternehmens und seiner Pipeline.

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de | BE0003739530 | UCB | boerse | 70469403 |