Texas Instruments-Aktie: Quartalsumsatz steigt um 28 Prozent
Veröffentlicht am: 02.11.2026 um 12:44 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWSQuartalszahlen und Ausblick im Fokus
- Texas Instruments steigerte Umsatz, operatives Ergebnis und Nettogewinn im dritten Quartal deutlich.
- Das Management erwartet für das vierte Quartal weiteres Geschäft mit Industrie-, Auto- und Rechenzentrumskunden.
- Die hohe Liquidität und der starke freie Cashflow stützen die laufenden Investitionen und Ausschüttungen.
Texas Instruments hat im dritten Quartal 2026 deutlich mehr verdient. Der US-Chiphersteller meldete am 21. Oktober einen Umsatz von 6,055 Milliarden US-Dollar, 28 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Der Nettogewinn stieg auf 2,425 Milliarden US-Dollar, das verwässerte Ergebnis je Aktie auf 2,62 US-Dollar. Die Zahlen veröffentlichte Texas Instruments in einer Mitteilung des Unternehmens.
Industrie und Auto treiben Wachstum
Das operative Ergebnis erhöhte sich gegenüber dem dritten Quartal 2025 um 73 Prozent auf 2,874 Milliarden US-Dollar. Texas Instruments begründete die Entwicklung mit einer breiten Nachfrage aus Industrie, Automobilsektor und Rechenzentren. Besonders stark entwickelte sich das Analoggeschäft: Der Umsatz dieses Bereichs wuchs um 32 Prozent auf 4,911 Milliarden US-Dollar, das operative Ergebnis legte um 69 Prozent auf 2,505 Milliarden US-Dollar zu.
Auch das Geschäft mit Embedded Processing zog an. Der Umsatz stieg um 21 Prozent auf 858 Millionen US-Dollar, während das operative Ergebnis mehr als doppelt so hoch ausfiel wie im Vorjahresquartal. Damit zeigt sich die Erholung nicht nur in einem einzelnen Endmarkt, sondern über mehrere wichtige Abnehmergruppen hinweg.
Ausblick bleibt wachstumsorientiert
Für das vierte Quartal stellt das Management einen Umsatz zwischen 5,80 und 6,30 Milliarden US-Dollar sowie ein Ergebnis je Aktie von 2,45 bis 2,79 US-Dollar in Aussicht. Vorstandschef Haviv Ilan verwies auf die anhaltend breite Nachfrage. Das Unternehmen erwartet damit trotz der üblichen saisonalen Schwankungen ein weiterhin hohes Geschäftsvolumen.
Die Finanzkraft bleibt ein wichtiger Faktor für die Bewertung. In den zwölf Monaten bis Ende September erzielte Texas Instruments 9,896 Milliarden US-Dollar operativen Cashflow und 8,422 Milliarden US-Dollar freien Cashflow. Der freie Cashflow ist eine bereinigte Kennzahl, die bei Texas Instruments neben dem operativen Cashflow auch Investitionsausgaben und Einnahmen aus Förderungen des US-amerikanischen CHIPS Act berücksichtigt.
Das Unternehmen investierte im gleichen Zeitraum 2,6 Milliarden US-Dollar in Sachanlagen und zahlte 5,8 Milliarden US-Dollar an die Eigentümer zurück. Für Anleger ergibt sich daraus ein Spannungsfeld aus hohen Investitionen in zusätzliche Produktionskapazitäten und einer weiterhin starken Fähigkeit zur Finanzierung von Dividenden und Aktienrückkäufen.
Kurs oberhalb des letzten Xetra-Schlusses
Der Realtime-Kurs der Texas Instruments-Aktie lag am Montag, 2. November 2026, um 12:40 Uhr bei Lang & Schwarz bei 271,63 Euro, 0,83 Prozent über dem Xetra-Schlusskurs vom Freitag, 30. Oktober. Die Notierung reagiert damit auf den jüngsten Zahlenkomplex, ohne dass daraus allein eine bestimmte Ursache für die Bewegung abgeleitet werden kann. Den Realtime-Kurs der Texas Instruments-Aktie können Anleger laufend verfolgen.
Texas Instruments Incorporated
- ISIN: US8825081040
- Ticker: TXN
- Heimatbörse: Nasdaq
- Lang & Schwarz: 271,63 Euro am 2. November 2026, 12:40 Uhr
- Veränderung: 0,83 Prozent gegenüber dem Xetra-Schluss vom 30. Oktober 2026
- Xetra-Schluss: 269,40 Euro am 30. Oktober 2026
- Sektor: Halbleiter
Das Marktumfeld für US-Technologiewerte bleibt eng an die Entwicklung von Industrieinvestitionen, Automobilnachfrage und Rechenzentrumsausgaben gekoppelt. Aktuelle Marktberichte liefern den übergeordneten Börsenkontext.
Als nächster konkreter Termin steht die Auszahlung der Quartalsdividende am 10. November 2026 an. Weitere Meldungen und Analysen zur Texas Instruments-Aktie ordnen die weiteren Unternehmens- und Börsenentwicklungen ein.
