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Southern Copper-Aktie: Rekordquartal trifft auf Tia-Maria-Verzug

Veröffentlicht am: 05.11.2026 um 13:52 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Die Southern Copper-Aktie bleibt nach einem Rekordquartal im Fokus. Der Start von Tia Maria verschiebt sich auf das erste Halbjahr 2028.

Quartalszahlen und Projektplan

  • Southern Copper steigerte den Umsatz im dritten Quartal um 39 Prozent auf 4,7 Milliarden US-Dollar.
  • Der Start des Tia-Maria-Projekts ist nun für das erste Halbjahr 2028 vorgesehen.
  • Eine detaillierte Produktionsprognose für 2027 soll im Januar 2027 folgen.
SCCO, US84265V1052, Illustration mit AI erstellt.

Southern Copper hat im dritten Quartal 2026 Rekordwerte bei Umsatz, bereinigtem EBITDA und Nettogewinn erzielt. Gleichzeitig verschiebt sich der Start des peruanischen Tia-Maria-Projekts: Das Unternehmen rechnet nun mit dem ersten Halbjahr 2028 statt mit dem vierten Quartal 2027. Die Angaben stammen aus dem von Investing.com veröffentlichten Gesprächsbericht zum Ergebnisgespräch.

Der Realtime-Kurs der Southern Copper-Aktie lag am Donnerstag, 5. November 2026, um 13:41 Uhr Berliner Zeit bei Lang & Schwarz bei 158,33 Euro.

Rekordzahlen trotz geringerer Förderung

Der Umsatz stieg im Vergleich zum dritten Quartal 2025 um 39 Prozent auf 4,7 Milliarden US-Dollar. Das bereinigte EBITDA erhöhte sich um 54 Prozent auf 3,0 Milliarden US-Dollar, der Nettogewinn legte um 63 Prozent auf 1,8 Milliarden US-Dollar zu. Die Entwicklung wurde vor allem von höheren Preisen für Kupfer, Molybdän, Silber und Zink getragen.

Die Kupferproduktion sank dagegen um 1 Prozent auf 232.396 Tonnen. Niedrigere Erzgehalte und geringere Ausbeuten in den peruanischen Minen Toquepala und Cuajone belasteten die Förderung. Die mexikanischen Betriebe glichen einen Teil des Rückgangs aus. Für das Gesamtjahr 2026 erwartet Southern Copper eine Kupferproduktion von 918.000 Tonnen.

Tia Maria verschiebt Wachstum

Tia Maria soll in den ersten Betriebsjahren jährlich 120.000 Tonnen Kupferkathoden produzieren. Das Projekt war Ende September zu 50 Prozent fertiggestellt; Southern Copper hatte bis dahin 884 Millionen US-Dollar investiert. Als Grund für die Verschiebung nannte Finanzchef Raul Jacob zusätzlichen Zeitbedarf für die mechanische Montage der Anlagen und weitere Ingenieurarbeiten.

Eine Änderung der Investitionssumme wurde bislang nicht gemeldet. Das Management will die Kapitalplanung für Tia Maria sowie den Ausblick für Produktion und Investitionen im Januar erläutern. Gemeinsam mit El Pilar sollen die beiden Projekte langfristig 156.000 Tonnen raffiniertes Kupfer pro Jahr beisteuern.

Dividende und nächster Ausblick

Southern Copper beschloss für das Quartal eine Bardividende von 1,30 US-Dollar je Aktie sowie eine Aktiendividende. Die Auszahlung ist für den 19. November 2026 an die am 3. November eingetragenen Aktionäre vorgesehen. Für 2027 will das Unternehmen nach einer umfassenden Überprüfung der Minenpläne eine belastbarere Produktionsprognose vorlegen.

Für Anleger stehen damit zwei gegenläufige Signale im Mittelpunkt: Die Rekordzahlen stärken die Ertragsbasis, ihre Abhängigkeit von hohen Metallpreisen bleibt jedoch ein wichtiger Unsicherheitsfaktor. Zugleich verschiebt der spätere Tia-Maria-Start den erwarteten Beitrag zum Produktionswachstum.

Das US-Marktumfeld bleibt für die NYSE-notierte Gesellschaft maßgeblich; aktuelle Entwicklungen am S&P 500 liefern den passenden breiteren Börsenrahmen.

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Southern Copper Corporation

  • ISIN: US84265V1052
  • Ticker: SCCO
  • Heimatbörse: New York Stock Exchange
  • Lang-&-Schwarz-Kurs: 158,33 Euro am 5. November 2026 um 13:41 Uhr Berliner Zeit
  • Sektor: Metalle und Bergbau
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de | US84265V1052 | SCCO | boerse | 70463761 |