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Veröffentlicht am: 15.10.2026 um 11:24 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Fintech 2040: Riverty veröffentlicht neues Paper zu KI, Ethik und Verantwortung in der Kreditvergabe der Zukunft Berlin - Künstliche Intelligenz spielt bei Kreditentscheidungen eine immer größere Rolle.

Damit verschiebt sich die Debatte zunehmend weg von der reinen Technologie hin zu den ethischen und regulatorischen Rahmenbedingungen, die für nachhaltiges Vertrauen nötig sind. Vor diesem Hintergrund veröffentlicht Riverty heute das neueste Paper seiner "Fintech 2040"-Reihe: "AI Ethics and Accountability in Hyperindividualized Lending: Pathways to Optimized Consumer Credits."

Entstanden ist das Paper mit Beiträgen der KI-Governance-Expertin Anita Klingel. Ebenso beteiligt waren Roland Frank, Jan Richard und Florian Haubold. Es geht darum, wie KI den Zugang zu Krediten verbessern und Finanzdienstleistungen persönlicher gestalten kann. Gleichzeitig macht es klar: Transparenz, Verantwortlichkeit und Fairness müssen im Zentrum jeder Entscheidung stehen.

Aktuell führen Finanzinstitute in ganz Europa neue Rahmenwerke für KI-Governance und operative Resilienz ein. Daher gehört der verantwortungsvolle Umgang mit KI zu den zentralen Zukunftsthemen der Finanzdienstleistungsbranche. Vor diesem Hintergrund versteht das Paper die Themen Ethik und Innovation nicht als Gegensatz. Vielmehr braucht verantwortungsvolle KI Governance-Modelle, die ethische Prinzipien in praktische, skalierbare Entscheidungsprozesse übersetzen.

Drei Faktoren sind dafür entscheidend:

- Datensouveränität , die Verbraucherinnen und Verbrauchern echte Kontrolle darüber gibt, wie ihre Daten genutzt werden. - Interoperabilität , die einen sicheren und transparenten Datenaustausch ermöglicht. - Robustes Prozessdesign , das Erklärbarkeit, Verantwortlichkeit und Kontrolle über den gesamten Kreditzyklus hinweg verankert.

Gemeinsam ergeben diese drei Elemente einen praktikablen Weg hin zu Kreditmärkten, auf denen sich technologische Innovation, ethische Verantwortung und wirtschaftliche Tragfähigkeit gegenseitig verstärken.

Die nächste Stufe: verantwortungsvolle agentische KI

Das Paper wirft zudem einen Blick auf agentische KI. Solche intelligenten Systeme analysieren und empfehlen nicht mehr nur, sie handeln zunehmend eigenständig. Im Kreditgeschäft könnten Agenten künftig Angebote vergleichen und verhandeln, auf Daten zugreifen oder Prozesse im Namen von Verbrauchern und Anbietern anstoßen. Klare Mandate, klare Grenzen, menschliche Aufsicht und wirksame Widerspruchsmöglichkeiten gewinnen dadurch an Bedeutung.

Das Paper plädiert für eine begrenzte und überprüfbare Autonomie: KI-Agenten dürfen mehr Handlungsspielraum bekommen, die Verantwortung für die Ergebnisse bleibt jedoch klar bei den Institutionen, die KI einsetzen.

" Künstliche Intelligenz eröffnet uns neue Möglichkeiten, bessere, fairere und fundiertere Finanzentscheidungen zu treffen, finanzielle Teilhabe zu stärken und den Kundenservice zu optimieren. Doch Technologie allein reicht nie aus ", sagt Oliver Kuhaupt, CEO der Riverty Bank S.A. " Je stärker KI in Finanzdienstleistungen verankert wird, desto wichtiger wird es, ethische Prinzipien durch robuste Governance, transparente Entscheidungswege und diszipliniertes Risikomanagement zu untermauern. Vertrauen entsteht, wenn Innovation nicht nur leistungsstark ist, sondern auch erklärbar, verantwortbar und belastbar ."

Fintech 2040 ist Rivertys langfristige Thought-Leadership-Plattform. Dort bringt das Unternehmen Wissenschaft, Industrie und Politik zusammen, um Technologien, Governance-Modelle und regulatorische Rahmenbedingungen für die Finanzdienstleistungsbranche von morgen zu diskutieren.

Laden Sie das ganze Paper hier herunter: https://ots.de/ZescVe

Pressekontakt Riverty:

Kristina Hunter Nilsson Corporate Affairs Lead & Spokesperson mailto:press@riverty.com

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/165621/6371737 OTS: Riverty

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