Philip Morris-Aktie: Umsatz und bereinigtes Ergebnis legen zu
Veröffentlicht am: 03.11.2026 um 14:21 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWSQuartalszahlen und Ausblick
- Der Tabakkonzern steigerte den Umsatz im dritten Quartal sowohl mit rauchfreien Produkten als auch mit klassischen Tabakwaren.
- Das bereinigte Ergebnis erreichte einen Quartalsrekord, während das berichtete Ergebnis durch einen Bewertungseffekt belastet wurde.
- Höhere Investitionen und geopolitische Kosten bleiben zentrale Faktoren für den weiteren Jahresverlauf.
Philip Morris International hat im dritten Quartal 2026 Umsatz und operatives Ergebnis gesteigert. Der am 23. Oktober veröffentlichte Bericht des Konzerns zeigt zugleich, dass ein Bewertungseffekt das berichtete Ergebnis belastete. Die Ausschüttung wurde erneut angehoben.
Umsatz wächst in beiden Sparten
Der Nettoumsatz stieg im Jahresvergleich um 5,5 Prozent auf 11,4 Milliarden US-Dollar. Organisch lag das Wachstum bei 7,1 Prozent. Das Geschäft mit rauchfreien Produkten wuchs um 4,1 Prozent beziehungsweise organisch um 6,3 Prozent, während die klassischen Tabakwaren 6,4 Prozent beziehungsweise organisch 7,7 Prozent zulegten.
Rauchfreie Produkte trugen mehr als 40 Prozent zum Konzernumsatz des Quartals bei. Die Auslieferungen dieser Produkte erhöhten sich um 2,7 Prozent. Bei den erhitzten Tabaksticks der Marke IQOS stieg das Volumen um 1,5 Prozent auf 41,5 Milliarden Einheiten. Das E-Zigarettengeschäft VEEV verzeichnete ein Plus von 61,6 Prozent bei den Quartalsauslieferungen.
Bereinigtes Ergebnis auf Rekordniveau
Das operative Ergebnis nahm um 14,1 Prozent zu, organisch um 10,5 Prozent. Das bereinigte operative Ergebnis erreichte 5,117 Milliarden US-Dollar, die bereinigte operative Marge stieg um 1,6 Prozentpunkte auf 44,7 Prozent.
Das berichtete verwässerte Ergebnis je Aktie sank dagegen um 4,9 Prozent auf 2,12 US-Dollar. Philip Morris verwies dabei vor allem auf eine nicht zahlungswirksame Anpassung des beizulegenden Zeitwerts von Beteiligungen. Bereinigt um solche Effekte stieg das Ergebnis je Aktie um 5,4 Prozent auf 2,36 US-Dollar und damit auf einen neuen Quartalsrekord. Die Angaben stammen aus dem Quartalsbericht von Philip Morris International.
Dividende steigt weiter
Der Konzern erhöhte die reguläre Quartalsdividende um 8,8 Prozent auf 1,60 US-Dollar je Aktie. Auf Jahresbasis entspricht dies einer Ausschüttung von 6,40 US-Dollar je Aktie, sofern der Satz unverändert bleibt. Für einkommensorientierte Anleger stärkt die Anhebung damit die laufende Ausschüttung, sie erhöht aber zugleich die Bedeutung der künftigen Cashflow-Entwicklung.
Ausblick bleibt von Kosten geprägt
Für 2026 erwartet Philip Morris beim bereinigten Ergebnis je Aktie weiterhin 8,29 bis 8,44 US-Dollar. Ohne Währungseffekte soll das Wachstum gegenüber dem Vorjahr 7,5 bis 9,5 Prozent erreichen. Das Unternehmen rechnet mit einem organischen Umsatzwachstum von 5 bis 7 Prozent. Beim organischen operativen Ergebnis liegt die Zielspanne bei 7 bis 9 Prozent, wobei die Entwicklung eher in der Mitte oder unteren Hälfte erwartet wird.
Als Belastungsfaktoren nennt das Management höhere Investitionen in das US-Geschäft, energiebezogene Kosten im Zusammenhang mit geopolitischen Konflikten sowie Beeinträchtigungen der Lieferketten. Für das vierte Quartal sind zusätzliche Ausgaben zur Unterstützung der ZYN-Marke vorgesehen. Der Realtime-Kurs der Philip Morris-Aktie lag am Dienstag, 3. November 2026, um 14:12 Uhr bei Lang & Schwarz bei 185,00 Euro.
Philip Morris International im Überblick
- Unternehmen: Philip Morris International Inc.
- ISIN: US7181721090
- Ticker: PM
- Heimatbörse: New York Stock Exchange
- Kurs bei Lang & Schwarz: 185,00 Euro am Dienstag, 3. November 2026, um 14:12 Uhr
Den Realtime-Kurs der Philip Morris-Aktie finden Anleger im laufenden Handel.
Das internationale Marktumfeld wird unter anderem vom S&P 500 geprägt.
