OLB-Geschäftsentwicklung auf konstant hohem Niveau
26.03.2026 - 15:00:04 | dgap.de| Oldenburgische Landesbank AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis 26.03.2026 / 15:00 CET/CEST Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. PRESSE-INFORMATION Oldenburg, 26. März 2026 Ergebnis vor Steuern per 31. Dezember 2025 bei 347,3 Millionen Euro Anhaltendes Wachstum bei Erträgen und Geschäftsvolumina Umfassendes Risikomanagement – solide Kreditqualität Integration der OLB in die TARGO Deutschland GmbH im Januar 2026 gestartet Die OLB hat das Geschäftsjahr 2025 auf hohem Niveau abgeschlossen. Per 31. Dezember 2025 erzielte die Bank nach internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS) ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 347,3 Millionen (Mio.) Euro. Das Ergebnis im Vorjahr betrug 365,0 Mio. Euro – hier waren noch positive Einmaleffekte aus der Übernahme der Degussa Bank in Höhe von 10,3 Mio. Euro enthalten. Das Geschäft mit ihren bundesweit rund eine Million Kunden hat die OLB weiter ausbauen können, infolgedessen stiegen die operativen Erträge um 2,2% auf 758,0 Mio. Euro (Vorjahr: 741,8 Mio. Euro). Die Bilanzsumme belief sich auf 33,9 Milliarden (Mrd.) Euro (Vorjahr: 34,3 Mrd. Euro). Die Rentabilitäts- und Effizienzkennzahlen waren zum Jahresende 2025 im Branchenvergleich weiterhin herausragend. Die berichtete Eigenkapitalrendite nach Steuern[1] lag bei 14,2%. Nach der Ankündigung des Verkaufs der OLB an die TARGO Deutschland GmbH im März 2025 wurde die für das Geschäftsjahr 2024 geplante Dividende, deren Ausschüttung für das Jahr 2025 vorgesehen war, nicht ausgezahlt, wodurch sich das Eigenkapital weiter erhöht hat. Wäre diese Dividende in Höhe von 130 Mio. Euro ausgeschüttet worden, läge die entsprechend adjustierte Eigenkapitalrendite bei 15,3% (Vorjahr: 16,2%, normalisiert um Nettoeinmaleffekt aus der Übernahme der Degussa Bank in Höhe von 14,8 Mio. Euro). Die Cost-Income-Ratio[2] verbesserte sich auf 43,5% (Vorjahr: 46,2%). „Die OLB hat eine starke Ertragsdynamik und positives Geschäftswachstum und ist bilanziell solide aufgestellt. Das ist eine gute Ausgangsposition, um mit dem engagierten Team unserer Mitarbeitenden die Kundinnen und Kunden weiter kompetent zu begleiten und als Bank nachhaltig erfolgreich zu sein“, sagt Christophe Jéhan, seit 2. Januar 2026 CEO der OLB und weiterhin Teil der Geschäftsführung der Holding TARGO Deutschland GmbH. Alle Geschäftsbereiche mit positiver Entwicklung Für ihre Kundinnen und Kunden war die OLB auch 2025 ein verlässlicher Finanzierer. Das Kreditvolumen erhöhte sich leicht auf 25,8 Mrd. Euro (Vorjahr: 25,4 Mrd. Euro) und verteilt sich weiter zu nahezu gleichen Anteilen auf die beiden Geschäftssegmente Private & Business Customers[3] und Corporates & Diversified Lending3. Im Segment Private & Business Customers waren private Baufinanzierungen erneut ein starker Treiber. Das Bestandsvolumen per 31. Dezember 2025 betrug 11,5 Mrd. Euro (Vorjahr: 11,4 Mrd. Euro), hiervon entfielen 1,7 Mrd. Euro auf das erfolgreiche Vermittlungsgeschäft in den Niederlanden über die Plattform Tulp Hypotheken[4] (Vorjahr: 1,2 Mrd. Euro). Insgesamt steuerte das Segment Private & Business Customers operative Erträge in Höhe von 365,5 Mio. Euro zum Gesamtergebnis bei (Vorjahr: 364,7 Mio. Euro). Die Nettozinsmarge für dieses Segment lag bei 1,89%, die Cost-Income-Ratio bei 57,2%, die Eigenkapitalrendite lag bei 18,7% und die Risikokosten bei 11 Basispunkten. Das Segment Corporates & Diversified Lending erzielte ein starkes Wachstum in den Kerngeschäftsbereichen, insbesondere in den Spezialfinanzierungen mit den Bereichen Acquisition Finance, Football Finance und International Diversified Lending. Zum Gesamtergebnis der Bank trug das Segment Corporates & Diversified Lending mit operativen Erträgen in Höhe von 375,8 Mio. Euro bei (Vorjahr: 350,9 Mio. Euro). Die Nettozinsmarge für dieses Segment belief sich auf 2,40%, die Cost-Income-Ratio betrug 20,8%, die Eigenkapitalrendite lag bei 15,6% und die Risikokosten bei 50 Basispunkten. Die Kundeneinlagen blieben mit 22,2 Mrd. Euro stabil (Vorjahr: 22,3 Mrd. Euro). Die Kredit-Einlagen-Quote lag bei 107% (Vorjahr: 104%). Die Kundengelder bildeten unverändert die wichtigste Säule in der Refinanzierung des Kreditgeschäfts. Die OLB stärkte darüber hinaus ihre Refinanzierung im Jahr 2025 durch die Ausgabe eines mit deutschen Hypotheken besicherten Pfandbriefes in Benchmark-Format in Höhe von 500 Mio. Euro sowie zweier Residential Mortgage-Backed Securities (RMBS) über jeweils 500 Mio. Euro. Basis für die RMBS-Verbriefungen waren private Baufinanzierungen in den Niederlanden aus der Kooperation mit Tulp Hypotheken. Solides Ertragswachstum Die operativen Erträge wurden auf 758,0 Mio. Euro erhöht (Vorjahr: 741,8 Mio. Euro). Der Zinsüberschuss stieg um 8,2% auf 647,5 Mio. Euro (Vorjahr: 598,6 Mio. Euro). Trotz des rückläufigen Zinsniveaus im Berichtszeitraum profitierte die OLB von stabilen Zinserträgen aus dem organischen Kreditwachstum in den Jahren 2024 und 2025. Die Nettozinsmarge blieb mit 2,51% auf einem konstant hohen Niveau (Vorjahr: 2,58%). Der Provisionsüberschuss wurde auf 142,4 Mio. Euro ausgeweitet (Vorjahr: 133,3 Mio. Euro). Hier wirkten sich vor allem die gesteigerten Provisionserträge aus dem Kreditgeschäft sowie ein deutlich verbessertes Provisionsergebnis im Wertpapiergeschäft positiv aus. Dank des nachhaltigen Kostenmanagements und im Vorjahresvergleich entfallener Kosten im Kontext der Integration der Degussa Bank gingen die Aufwendungen deutlich auf 329,4 Mio. Euro zurück (Vorjahr: 342,6 Mio. Euro). Der Personalaufwand stieg leicht an auf 184,2 Mio. Euro (Vorjahr: 178,1 Mio. Euro). Neben allgemeinen Tarifsteigerungen ist dies auch auf eine Harmonisierung der Tarifbedingungen für die von der Degussa Bank übernommenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zurückzuführen. Per 31. Dezember 2025 waren 1.742 Mitarbeitende bei der OLB beschäftigt (Vorjahr: 1.703). Anhaltend solide Kreditqualität Trotz der anhaltend schwachen konjunkturellen Entwicklung in Deutschland war die OLB im Geschäftsjahr 2025 in der Breite des Kreditgeschäftes nicht von herausragenden Ausfällen betroffen. Das konservative Risikomanagement der Bank erwies sich erneut als resilient. Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft betrug 76,0 Mio. Euro (Vorjahr: 71,1 Mio. Euro). Die Risikokosten lagen konstant bei 29 Basispunkten (Vorjahr: 31 Basispunkte). Das Ergebnis aus Finanzanlagen (nicht operativ) belief sich auf 1,1 Mio. Euro, nachdem der Vorjahreswert von 45,1 Mio. Euro auf den Gewinn aus dem Erwerb der Degussa Bank zurückzuführen war. In Summe ergab sich ein Gewinn nach Steuern in Höhe von 251,1 Mio. Euro (Vorjahr: 270,4 Mio. Euro). Kapital- und Liquiditätsquoten kontinuierlich deutlich über den Anforderungen Die OLB hat den Bilanzgewinn aus 2024 im abgelaufenen Geschäftsjahr vollständig thesauriert. Infolgedessen stieg das harte Kernkapital (CET1) auf 1,79 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,68 Mrd. Euro). Die harte Kernkapitalquote (CET1 Ratio[5]) lag trotz leicht erhöhter risikogewichteter Aktiva mit 13,9% über dem Vergleichswert vom 31. Dezember 2024 in Höhe von 13,1% und deutlich über den aufsichtsrechtlichen Anforderungen. Nachdem die OLB im Jahr 2024 ihr als Liquiditätsreserve und Anlagevermögen unterhaltenes Finanzanlageportfolio deutlich ausgeweitet hatte, um nach der Verschmelzung mit der Degussa Bank die gestiegene Bilanzsumme und die damit verbundenen Anforderungen in der Bilanzstruktur anzupassen, hat die Bank den eigenen Bestand an Finanzanlagen im Berichtszeitraum wieder reduziert. Die Liquidity Coverage Ratio (LCR) lag mit 150% per 31. Dezember 2025 erneut deutlich über dem regulatorischen Mindestwert von 100% (Vorjahr: 162%). Moody’s stuft OLB-Ratings herauf Die komfortablen Liquiditätspuffer, das umfassende Risikomanagement und die hohe Rentabilität der Bank spiegeln sich auch in einer verbesserten Einstufung durch die Ratingagentur Moody’s wider. Das langfristige Einlagenrating, das Senior Unsecured Rating und das langfristige Emittentenrating hat Moody’s nach der vollzogenen Übernahme der OLB durch die Crédit Mutuel Alliance Fédérale über die TARGO Deutschland GmbH im Januar 2026 von Baa1 auf A3 heraufgestuft. Der Ausblick für diese Ratings wurde auf „positiv“ gestellt. „Die OLB hat einen starken und nachhaltigen Entwicklungspfad eingeschlagen. Die Heraufstufung ist ein weiterer Beleg dafür, dass die strategische Verbindung zwischen der OLB und ihrem neuen Eigentümer Crédit Mutuel Alliance Fédérale sinnvoll ist und die OLB stärkt“, sagt Dr. Rainer Polster, CFO der OLB. Veränderungen im Managementboard Nach Ablauf seines Vorstandsmandats im September 2026 wird Dr. Rainer Polster die OLB verlassen. Auch Aytac Aydin, Chief Sales Officer und Chief Operating Officer, hat angekündigt, seinen im Juni 2026 auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. Es ist vorgesehen, die im Januar 2026 zu OLB-Generalbevollmächtigten ernannten Michael Fust, Sébastien Haquette und Dr. Andreas Houben als Nachfolger von Dr. Rainer Polster und Aytac Aydin in den Vorstand zu berufen (vorbehaltlich des üblichen behördlichen Genehmigungsverfahrens). Integration in die TARGO Deutschland GmbH Zu Beginn des Jahres startete der „180-Tage-Plan“, der die strategischen Leitplanken für die Integration der OLB in die TARGO Deutschland GmbH vorgeben soll. Dabei geht es in den jeweils von TARGOBANK und OLB paritätisch besetzten 35 Workstreams um die konkrete Ausgestaltung der künftigen Zusammenarbeit. Gewinn- und Verlustrechnung[6]
26.03.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Originalinhalt anzeigen: EQS News |
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