Murata Manufacturing, JP3914400001

Murata Manufacturing-Aktie: KI-Nachfrage stärkt den Ausblick

Veröffentlicht am: 02.11.2026 um 15:50 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Die Murata Manufacturing-Aktie notierte am Montag bei 35,86 Euro in Frankfurt. Ein Fünfjahresplan soll die MLCC-Kapazität für KI-Anwendungen deutlich erweitern.

Murata stärkt Kapazitätspläne

  • Murata hob am 30. Oktober 2026 den Ausblick für Umsatz und operativen Gewinn im Geschäftsjahr bis März 2027 an.
  • Die Nachfrage nach Komponenten für Rechenzentren und KI-Server prägt die Wachstumserwartungen.
  • Ein Fünfjahresprogramm soll die MLCC-Umsätze bis 2030 auf mehr als das Doppelte des Geschäftsjahres 2025 steigern.
Murata Manufacturing, JP3914400001, Illustration mit AI erstellt.

Murata Manufacturing hat am Freitag, 30. Oktober 2026, nach einem starken ersten Halbjahr den Ausblick für das bis März 2027 laufende Geschäftsjahr angehoben. Die am selben Tag veröffentlichte Earnings-Unterlage von Murata Manufacturing nennt stärkere Nachfrage aus Rechenzentren, höhere Produktionsvolumina und einen verbesserten Produktmix als wichtige Faktoren.

Der Realtime-Kurs der Murata Manufacturing-Aktie lag am Montag, 2. November 2026, um 15:37 Uhr bei Lang & Schwarz bei 35,86 Euro. Im eigenen Bericht vom 31. Oktober war die Aktie mit 34,88 Euro genannt worden; daraus ergibt sich ein Abstand von 2,81 Prozent. Dieser Vergleich seit dem Vorbericht ist vom Tagesvergleich an einer Referenzbörse getrennt.

Ausblick und Halbjahr liefern Rückenwind

Murata erwartet für das Geschäftsjahr 2027 nun einen Umsatz von 2,26 Billionen Yen nach zuvor 2,11 Billionen Yen. Die Prognose für den operativen Gewinn steigt von 430 Milliarden auf 520 Milliarden Yen, der den Anteilseignern zurechenbare Gewinn soll 396 Milliarden Yen erreichen statt zuvor 338 Milliarden Yen.

Im ersten Halbjahr bis Ende September wuchs der Umsatz um 20,8 Prozent auf 1,0908 Billionen Yen. Der operative Gewinn stieg um 48,9 Prozent auf 245,9 Milliarden Yen. Im Kondensatorgeschäft legte der Umsatz um 33,1 Prozent auf 605,6 Milliarden Yen zu; die Erlöse mit Computeranwendungen erhöhten sich um 61,2 Prozent.

Investitionen erhöhen die Ausführungsanforderungen

Murata plant über die Geschäftsjahre 2026 bis 2030 Investitionen von rund 1 Billion Yen, um die Produktion mehrschichtiger keramischer Chipkondensatoren auszubauen. Das Unternehmen erwartet, dass die MLCC-Umsätze im Geschäftsjahr 2030 mindestens doppelt so hoch liegen wie 2025. Rund 350 Milliarden Yen entfallen auf Gebäude, weitere 650 Milliarden Yen auf Produktionsanlagen.

Für Anleger verschiebt sich damit der Fokus von der kurzfristigen Prognoseanhebung auf die Umsetzung des Kapazitätsausbaus. Entscheidend bleiben die Beständigkeit der KI- und Rechenzentrumsnachfrage, die Auslastung neuer Anlagen sowie der Einfluss sinkender Produktpreise und steigender Fixkosten.

Das Marktumfeld in Japan wird unter anderem durch den Nikkei 225 geprägt.

Weitere Meldungen und Analysen zur Murata Manufacturing-Aktie

Murata Manufacturing im Überblick

  • Unternehmen: Murata Manufacturing Co., Ltd.
  • ISIN: JP3914400001
  • Lang-und-Schwarz-Kurs: 35,86 Euro am 2. November 2026 um 15:37 Uhr
  • Umsatzprognose: 2,26 Billionen Yen für das Geschäftsjahr bis März 2027
  • Prognose operativer Gewinn: 520 Milliarden Yen
  • MLCC-Investitionsprogramm: rund 1 Billion Yen über die Geschäftsjahre 2026 bis 2030
Disclaimer...
de | JP3914400001 | MURATA MANUFACTURING | boerse | 70446305 |