GRAMMER Aktiengesellschaft, DE0005895403

GRAMMER AG veröffentlicht Ergebnisse für die ersten neun Monate 2026

Veröffentlicht am: 30.10.2026 um 09:00 Uhr | dgap, AD HOC NEWS
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GRAMMER Aktiengesellschaft / Schlagwort(e): 9-Monatszahlen


30.10.2026 / 09:00 CET/CEST
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Konzernumsatz steigt um 48,7 Mio. EUR bzw. 3,5 % auf 1.435,6 Mio. EUR Umsatz im Produktbereich Commercial Vehicles wächst um 5,1 % auf 533,6 Mio. EUR, im Produktbereich Automotive um 2,6 % auf 902,0 Mio. EUR EBIT verbessert sich deutlich auf 57,6 Mio. EUR (01–09 2025: 42,4 Mio. EUR) Operatives EBIT erhöht sich um 6,6 % auf 53,2 Mio. EUR (01–09 2025: 49,9 Mio. EUR), entsprechend einer operativen EBIT-Marge von 3,7 % (01–09 2025: 3,6 %) Umsatz im Q3 2026 um 9,5 % auf 474,2 Mio. EUR gesteigert; operatives EBIT bei 11,5 Mio. EUR (Q3 2025: 14,3 Mio. EUR) Angepasster Ausblick für 2026: Umsatz auf Vorjahresniveau, circa 1,9 Mrd. EUR, operatives EBIT von rund 70 Mio. EUR Ursensollen, 30. Oktober 2026 – Die GRAMMER Gruppe hat heute die Zahlen für die ersten neun Monate 2026 veröffentlicht. Der Konzernumsatz stieg im Berichtszeitraum um 3,5 % auf 1.435,6 Mio. EUR (01–09 2025: 1.386,9 Mio. EUR). Beide Produktbereiche trugen trotz des herausfordernden Marktumfelds zum Wachstum bei. Die Region APAC trug maßgeblich zum Umsatzwachstum bei (+13,6%).  Der Umsatz der Region stieg auf 408,6 Mio. EUR (01–09 2025: 359,7 Mio. EUR). Der Umsatz in der Region EMEA erhöhte sich um 1,6 % auf 825,7 Mio. EUR (01–09 2025: 812,9 Mio. EUR), während der Umsatz in der Region AMERICAS um 5,2 % auf 233,1 Mio. EUR zurückging (01–09 2025: 245,8 Mio. EUR). Währungsbereinigt sank der Umsatz in der Region AMERICAS um 2,2 %. Der Umsatz im Produktbereich Automotive steigerte sich um 2,6 % auf 902,0 Mio. EUR (01–09 2025: 879,3 Mio. EUR), gestützt durch höhere Umsätze in den Regionen APAC und EMEA. Der Umsatz im Produktbereich Commercial Vehicles stieg um 5,1 % auf 533,6 Mio. EUR (01–09 2025: 507,6 Mio. EUR), was im Wesentlichen auf die starke Nachfrage in APAC in den Bereichen Offroad sowie Rail&Road zurückzuführen war. Auch im dritten Quartal 2026 lagen die Umsätze beider Produktbereiche über dem Vorjahresniveau. Trotz anhaltender Marktbelastungen konnte GRAMMER die operative Profitabilität weiter verbessern. Das operative EBIT stieg in den ersten neun Monaten 2026 auf 53,2 Mio. EUR (01–09 2025: 49,9 Mio. EUR). Die operative EBIT-Marge erhöhte sich auf 3,7 % (01–09 2025: 3,6 %). Das operative EBIT wurde um positive Währungseffekte in Höhe von 7,7 Mio. EUR sowie um Sondereffekte in Höhe von 3,3 Mio. EUR bereinigt. Die Sondereffekte umfassten Aufwendungen von 7,7 Mio. EUR für Restrukturierungsmaßnahmen an mehreren Produktionsstandorten. Gegenläufig wirkte die Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 4,4 Mio. EUR. Das EBIT belief sich auf 57,6 Mio. EUR (01–09 2025: 42,4 Mio. EUR). Die Ergebnisverbesserung resultierte vor allem aus der konsequenten Umsetzung der „Top 10“ Initiativen, Restrukturierungsmaßnahmen sowie Effizienz-steigerungen im Konzern. Diese positiven Effekte halfen, die anhaltende Marktschwäche in einzelnen Produktmarktsegmenten sowie die operativen Herausforderungen in AMERICAS anteilig zu kompensieren. Im dritten Quartal 2026 lag das Ergebnis dennoch unter dem Vorjahresniveau. Belastend wirkten sich insbesondere die Folgen des US/Iran-Konflikts sowie US-amerikanische und mexikanische Sonderzölle aus. Hinzu kamen Anlaufkosten für neue Projekte in AMERICAS nach dem Produktionsstart im Juli. Der Konzern geht davon aus, dass diese Faktoren auch das operative Ergebnis im vierten Quartal 2026 belasten werden. Geschäftsentwicklung in den Regionen In der Region EMEA stieg der Umsatz in den ersten neun Monaten 2026 um 1,6 % auf 825,7 Mio. EUR (01–09 2025: 812,9 Mio. EUR). Im Produktbereich Automotive erhöhte sich der Umsatz ebenfalls um 1,6 % auf 475,2 Mio. EUR (01–09 2025: 467,7 Mio. EUR). Insbesondere im dritten Quartal entwickelte sich der Umsatz positiv. Im Produktbereich Commercial Vehicles stieg der Umsatz um 1,5 % auf 350,5 Mio. EUR (01–09 2025: 345,2 Mio. EUR). Dazu trug vor allem die anhaltend solide Nachfrage nach Rail&Road-Produkten bei. Insgesamt entwickelte sich das Geschäft in EMEA trotz der weiterhin schwierigen Marktbedingungen in Teilen der europäischen Automobilindustrie stabil. Das operative EBIT erhöhte sich deutlich auf 53,5 Mio. EUR (01–09 2025: 34,6 Mio. EUR). Positiv wirkten sich die „Top 10“ Maßnahmen sowie Restrukturierungsmaßnahmen aus. Die operative EBIT-Marge stieg auf 6,5 % (01–09 2025: 4,3 %). Das operative EBIT wurde um positive Währungseffekte von 0,7 Mio. EUR sowie Sondereffekte von 5,6 Mio. EUR bereinigt. In der Region APAC stieg der Umsatz in den ersten neun Monaten 2026 um 13,6 % auf 408,6 Mio. EUR (01–09 2025: 359,7 Mio. EUR). Im Produktbereich Automotive erhöhte sich der Umsatz um 8,2 % auf 280,3 Mio. EUR (01–09 2025: 259,1 Mio. EUR). Währungsbereinigt betrug das Umsatzwachstum 7,1 %. Im Produktbereich Commercial Vehicles legte der Umsatz deutlich um 27,5 % auf 128,3 Mio. EUR zu (01–09 2025: 100,6 Mio. EUR). Währungsbereinigt lag das Wachstum bei 30,0 %. Wesentlicher Treiber war die starke Nachfrage in den Segmenten Offroad und Rail&Road. Das operative EBIT erhöhte sich auf 27,6 Mio. EUR (01–09 2025: 26,7 Mio. EUR). Positiv wirkten sich die höheren Umsätze in beiden Produktbereichen – Commercial Vehicles und Automotive – aus. Ein ungünstiger Produktmix wirkte dem teilweise entgegen. Das operative EBIT wurde um negative Währungseffekte von 0,8 Mio. EUR bereinigt. Im Berichtszeitraum ging der Umsatz in der Region AMERICAS um 5,2 % auf 233,1 Mio. EUR zurück (01–09 2025: 245,8 Mio. EUR). Der Umsatz im Produktbereich Automotive sank um 5,6 % auf 153,2 Mio. EUR (01–09 2025: 162,3 Mio. EUR). Gründe dafür waren das Auslaufen bestimmter Produktionsprogramme und eine geringere Kundennachfrage. Im Produktbereich Commercial Vehicles verringerte sich der Umsatz um 4,3 % auf 79,9 Mio. EUR (01–09 2025: 83,5 Mio. EUR). Hauptgrund war die schwächere Nachfrage im Produktmarktsegment Offroad. Das operative EBIT reduzierte sich auf –16,2 Mio. EUR (01–09 2025: –3,9 Mio. EUR). Belastend wirkten vor allem unerwartet hohe Anlaufkosten für neue Projekte nach dem Produktionsstart im Juli. Hinzu kamen Kostenbelastungen aus dem US/Iran-Konflikt sowie US-amerikanische und mexikanische Sonderzölle. Vermögens- und Finanzlage zum 30. September 2026 Zum 30. September 2026 stieg die Bilanzsumme des GRAMMER Konzerns auf 1.856,4 Mio. EUR (31. Dezember 2025: 1.607,2 Mio. EUR). Die langfristigen Vermögenswerte erhöhten sich um 3,9 % auf 963,4 Mio. EUR (31. Dezember 2025: 927,4 Mio. EUR), was im Wesentlichen auf einen Anstieg der latenten Steueransprüche um 12,6 Mio. EUR auf 65,7 Mio. EUR sowie der sonstigen langfristigen Vermögenswerte um 10,6 Mio. EUR auf 83,0 Mio. EUR zurückzuführen ist. Die kurzfristigen Vermögenswerte erhöhten sich um 31,3 % auf 892,9 Mio. EUR (31. Dezember 2025: 679,9 Mio. EUR). Der Grund liegt im Zuwachs der Zahlungsmittel und kurzfristigen Einlagen um 45,1 Mio. EUR. Außerdem trug ein Anstieg der kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Vorräte um insgesamt 147,2 Mio. EUR zur Veränderung bei. Das Eigenkapital nahm zum 30. September 2026 um 14,2 % auf 318,2 Mio. EUR zu (31. Dezember 2025: 278,6 Mio. EUR), während die Eigenkapitalquote leicht um 0,2 Prozentpunkte auf 17,1 % zurückging (31. Dezember 2025: 17,3 %). Die langfristigen Verbindlichkeiten sind um 75,8 Mio. EUR auf 797,7 Mio. EUR gestiegen (31. Dezember 2025: 721,9 Mio. EUR). Grund war der Zuwachs der langfristigen Finanzverbindlichkeiten um 76,6 Mio. EUR auf 452,0 Mio. EUR (31. Dezember 2025: 375,3 Mio. EUR) sowie der latenten Steuerverbindlichkeiten um 6,6 Mio. EUR auf 43,2 Mio. EUR (31. Dezember 2025: 36,6 Mio. EUR). Die kurzfristigen Verbindlichkeiten erhöhten sich ebenfalls um 22,1 % auf 740,5 Mio. EUR (31. Dezember 2025: 606,7 Mio. EUR). Ausblick für das Gesamtjahr 2026 angepasst In der Prognose vom 27. März 2026 ging GRAMMER von einem weiterhin herausfordernden und volatilen Marktumfeld aus. Das Unternehmen erwartete für 2026 einen Konzernumsatz von rund 1,9 Mrd. EUR und ein operatives EBIT von etwa 80 Mio. EUR. Auf Basis der Geschäftsentwicklung in den ersten neun Monaten 2026 und der aktuellen Einschätzung für den weiteren Jahresverlauf hat GRAMMER den Ergebnisausblick angepasst. Der Konzern erwartet weiterhin einen Umsatz von rund 1,9 Mrd. EUR. Die Prognose für das operative EBIT wurde von circa 80 Mio. EUR auf rund 70 Mio. EUR reduziert. Hauptgründe sind unerwartet hohe Anlaufkosten für neue Projekte in der Region AMERICAS nach dem Produktionsstart im Juli. Hinzu kommen Belastungen aus dem US/Iran-Konflikt sowie US-amerikanische und mexikanische Sonderzölle. Für den weiteren Jahresverlauf liegt der Fokus auf der konsequenten Umsetzung der eingeleiteten Maßnahmen und der Stabilisierung der Region AMERICAS. Die vollständige Quartalsmitteilung für die ersten neun Monate 2026 ist auf unserer Website unter https://www.grammer.com/investor-relations/finanzpublikationen-praesentationen/quartalsberichte/ abrufbar.   Unternehmensprofil Die GRAMMER AG mit Sitz in Ursensollen ist spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung von Komponenten und Systemen für die Pkw-Innenausstattung sowie von gefederten Fahrer- und Passagiersitzen für On- und Offroad-Fahrzeuge. Im Bereich Automotive liefert das Unternehmen Kopfstützen, Armlehnen, Mittelkonsolen, hochwertige Interieur-Komponenten und Bediensysteme für die Automobilindustrie an namhafte Pkw-Hersteller und an Systemlieferanten der Fahrzeugindustrie. Der Produktbereich Commercial Vehicles umfasst die Geschäftsfelder Lkw- und Offroad-Sitze (Traktoren, Baumaschinen, Stapler) sowie Bahn- und Bussitze. Mit rund 11.500 Mitarbeiter:innen ist GRAMMER in 20 Ländern weltweit tätig. Die GRAMMER Aktie ist im Prime Standard notiert und wird an den Börsen München und Frankfurt sowie über das elektronische Handelssystem Xetra gehandelt.

Kontakt:
GRAMMER Aktiengesellschaft
Katerina Koch
Tel.: 09621 66 2222
investor-relations@grammer.com


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