GNW-News: Wushu begeistert das Publikum der Olympischen Jugendspiele bei historischem Debüt
Veröffentlicht am: 05.11.2026 um 22:53 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
DIAMNIADIO, Senegal, Nov. 05, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) -- Wushu hat bei den
Olympischen Jugendspielen Dakar 2026 Sportgeschichte geschrieben: Am 3. November
wurden erstmals Goldmedaillen in dieser Sportart bei einem Wettbewerb innerhalb
der olympischen Wettkampfserie vergeben. Damit wurde ein bedeutender Meilenstein
in der internationalen Entwicklung des Wushu erreicht.
Ein Medien-Snippet zu dieser Ankündigung ist über den folgenden Link abrufbar.
(https://ml.globenewswire.com/1.0/snippet/5798/eng)
Dem historischen Wettkampf wohnten der senegalesische Präsident Bassirou Diomaye
Diakhar Faye, Gao Zhidan, Chinas Sportminister, sowie hochrangige Vertreter der
olympischen Sportwelt bei. Unter ihnen waren der Präsident der International
Wushu Federation (IWUF) und IOC-Ehrenpräsident Thomas Bach, IOC-Vizepräsidentin
Nawal El Moutawakel, Baron Pierre-Olivier Beckers-Vieujant, Juan Antonio
Samaranch und weitere namhafte Persönlichkeiten aus dem internationalen Sport.
Der Wettbewerb fand vom 1. bis 3. November im Dakar Expo Center (DEX) statt.
Insgesamt 47 Athletinnen und Athleten aus 46 Ländern und Regionen traten in vier
Medaillenentscheidungen an: im Mehrkampf Changquan der Männer und Frauen sowie
im Mehrkampf Taijiquan der Männer und Frauen.
Jeder Wettbewerb setzte sich aus einer waffenlosen Kür und einer Waffenform
zusammen. Von den dynamischen Bewegungen und akrobatischen Elementen des
Changquan bis zu den fließenden, kontrollierten Bewegungsabläufen des Taijiquan
boten die Darbietungen dem Publikum einen faszinierenden Einblick in die
Vielfalt des Wushu.
Alle vier Goldmedaillen wurden am letzten Wettkampftag vergeben - ein Novum und
ein historischer Meilenstein für die Sportart innerhalb der olympischen
Bewegung.
Den Auftakt der vier Wushu-Taolu-Finals bildete der Mehrkampf Changquan der
Männer. Der erst 15-jährige Lin Yilei aus der Volksrepublik China lag bereits
nach der Changquan-Kür in Führung und überzeugte anschließend auch im Gunshu.
Mit insgesamt 18,796 Punkten sicherte er sich souverän die Goldmedaille. Asael
Christo Jacob Rondonuwu (INA) gewann Silber, Arash Peahali (IRI) sicherte sich
Bronze.
Im Mehrkampf Changquan der Frauen stand am Vormittag die Disziplin Gunshu auf
dem Programm. Ägyptens Sondos Sonbol überzeugte in beiden Disziplinen und gewann
Gold vor Valeria Frannerys Dudamel Alvarado (VEN) und Lanchenbi Chani Rajkumari
(IND).
Im Mehrkampf Taijiquan der Männer triumphierte Poon Hao Ran aus Hongkong
(China). In beiden Disziplinen erzielte er exakt die gleiche Punktzahl: sowohl
im Taijiquan mit seinen fließenden, kontrollierten Bewegungen als auch im
Taijishan, bei dem die Athleten ihre Kür mit einem Fächer gestalten. Mit seiner
präzisen Technik und konstant starken Leistung erzielte er eine höhere
Gesamtpunktzahl als der Silbermedaillengewinner Nguyen Khac le Hoang (VIE).
Bronze ging an Kawamura Shiki (JPN).
Den krönenden Abschluss dieses historischen Finaltages bildete der Mehrkampf
Taijiquan der Frauen. Ng Zhe Nin aus Singapur überzeugte mit einer rundum
starken Leistung und sicherte sich Gold. Silber gewann Chu Yu En (TPE). Die
Bronzemedaille ging an Zhuo Mia Aurelja Xianglin aus Deutschland.
Kontaktperson: Herr Li, Tel.: 86-10-63074558Â
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