Der Yen befand sich bereits einmal in dieser Situation – wird sich die Geschichte wiederholen, oder ist die Lage dieses Mal tatsächlich anders? LIMASSOL, Zypern, 7. August 2026 /PRNewswire/ -- Der japanische Yen ist nach einer koordinierten, rekordverdächtigen Intervention der USA und Japans, die am 30. Juli begann, weiterhin eine viel diskutierte Währung. Vor der Intervention notierte der USD/JPY bei rund 164 Yen – einem 40-Jahres-Tief für den Yen.
Die erste Intervention belastete den USD/JPY-Kurs und löste an einem einzigen Tag Verluste von mehr als 400 Pips (-2,4 %) aus, wobei eine weitere Intervention am 31. Juli einen zusätzlichen Rückgang um 200 Pips zur Folge hatte. Trotz einer zaghaften Erholung von 155 Yen auf etwa 158 Yen – die Untergrenze des 200-Tage-SMA des Währungspaares – sind die Marktteilnehmer verständlicherweise nervös, da sowohl US-amerikanische als auch japanische Vertreter erklärt haben, dass sie bereit sind, bei Bedarf erneut zu intervenieren. Japan hat seit 2022 mehrfach interveniert, doch koordinierte Maßnahmen mit den USA waren selten, vor allem Ende der 1990er Jahre und erneut im Jahr 2011. Beide früheren gemeinsamen Interventionen stellten Wendepunkte im USD/JPY-Trend dar. Die Frage ist, warum die USA und Japan gerade jetzt ihre Kräfte gebündelt haben. Das Engagement der USA diente in erster Linie dazu, einen destabilisierenden Anstieg der inländischen Anleiherenditen zu verhindern. Als größter ausländischer Inhaber von US-Staatsanleihen finanziert Japan seine Interventionen in der Regel durch den Verkauf von Treasury-Beständen. Um den Anleihemarkt vor einem Ausverkauf zu schützen, finanzierte das US-Finanzministerium seinen Anteil durch den Verkauf von Euro aus den Reserven, um Yen zu kaufen.
FP Markets Chief Market Analyst Aaron Hill kommentierte: „Um eine weitere Abwertung des Yen zu verhindern, dürfte eine Intervention allein kaum ausreichen. Die BoJ müsste eingreifen und den Leitzins noch einige Male anheben, um dem Markt ein deutliches Signal zu senden. Um den JPY jedoch strukturell zu stützen, wäre wahrscheinlich auch ein exogener Auslöser erforderlich, der Anreize für die Rückführung von Kapital in den Yen schafft, damit dieses Kapital im Inland eingesetzt werden kann. Ohne diesen Auslöser könnten in nicht allzu ferner Zukunft Käufer bei Kursrückgängen des USD/JPY-Kurses auf den Plan treten und die Niveaus vor der Intervention ins Visier nehmen." Da davon auszugehen ist, dass die Volatilität weiterhin hoch bleiben wird, sind der Zugang zu zuverlässigen Kursen, ein Kundensupport rund um die Uhr, eine schnelle Orderausführung sowie ein erfahrenes Kundensupport-Team von entscheidender Bedeutung. FP Markets bietet wettbewerbsfähige Spreads, eine breite Palette an Devisenpaaren – darunter eine umfangreiche Auswahl an JPY-Paaren –, preisgekrönte Handelsplattformen sowie zeitnahe Marktkommentare, um Händler dabei zu unterstützen, auf sich schnell entwickelnde Ereignisse wie Währungsinterventionen zu reagieren. Informationen zu FP Markets:
FP Markets ist ein weltweit tätiger, mehrfach regulierter und
ausgezeichneter Broker, der 2005 in Sydney, Australien, gegründet wurde. Der Broker bietet über 10.000 CFD-Instrumente in sieben Anlageklassen an, die auf branchenführenden Plattformen verfügbar sind, darunter
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