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EQS-News: Schweizer Autowirtschaft fordert wirtschaftsfreundlichere und realitätsbewusstere Verkehrs- und Umweltpolitik durch den Bundesrat (deutsch)

Veröffentlicht am: 30.10.2026 um 09:00 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Schweizer Autowirtschaft fordert wirtschaftsfreundlichere und realitätsbewusstere Verkehrs- und Umweltpolitik durch den Bundesrat auto-schweiz / Schlagwort(e): Generalversammlung Schweizer Autowirtschaft fordert wirtschaftsfreundlichere und realitätsbewusstere Verkehrs- und Umweltpolitik durch den Bundesrat 30.10.2026 / 09:00 CET/CEST --------------------------------------------------------------------------- Bern, 30.

Schweizer Autowirtschaft fordert wirtschaftsfreundlichere und realitätsbewusstere Verkehrs- und Umweltpolitik durch den Bundesrat


auto-schweiz / Schlagwort(e): Generalversammlung
Schweizer Autowirtschaft fordert wirtschaftsfreundlichere und
realitätsbewusstere Verkehrs- und Umweltpolitik durch den Bundesrat



30.10.2026 / 09:00 CET/CEST



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Bern, 30. Oktober 2026



Die Mitglieder von auto-schweiz haben als Vertreter einer der grössten
Schweizer Importwirtschaften an der gestrigen ausserordentlichen
Generalversammlung in Schinznach-Bad einstimmig neue Mitglieder aufgenommen.
Neu in den Vorstand gewählt wurde die BMW (Schweiz) AG-Geschäftsführerin
Sylvia Neubauer. Angesichts der herausordernden wirtschaftlichen Lage der
Schweizer Automobilwirtschaft und der rekordhohen Treibstoffpreise fordert
der Verband eine Aussetzung der Mehrwertsteuer auf Benzin und Diesel und
eine wirtschaftsfreundlichere und realitätsnähere Verkehrs- und
Umweltpolitik. auto-schweiz appelliert an den Bundesrat, im Projekt Verkehr
'45 eine nachfrageorientierte Verkehrsinfrastrukturpolitik zu verfolgen, was
einen markanten Ausbau der Strasseninfrastruktur verlangt.



Die ausserordentliche Generalversammlung 2026 von auto-schweiz stand im
Zeichen des anhaltenden Mitgliederzuwachses und der Aufnahme neuer
Fahrzeugmarken. Mit den neu mitwirkenden Xpeng, Chery, iCaur und Geely
vertritt auto-schweiz nun die Interessen von 41 Verbandsmitgliedern mit der
rekordhohen Zahl von insgesamt 63 Fahrzeugmarken. Neu in den Vorstand
gewählt wurde Sylvia Neubauer, Präsidentin und CEO der BMW (Schweiz) AG.



Wirtschaftsfreundliche Politik zugunsten Branche und Autonutzer notwendig



In ihren Ansprachen verwiesen Verbandspräsident Peter Grünenfelder und
Verbandsdirektor Thomas Rücker auf die anhaltend grossen wirtschaftlichen
und regulatorischen Herausforderungen für die Schweizer Automobilwirtschaft.
Gefordert werden rasche Erleichterungen bei der derzeitig europaweit
einzigartigen Schweizer CO-Vorschriftendichte und eine markant
wirtschaftsfreundlichere und marktkonformere Ausgestaltung der ab 2030
geplanten neuen CO-Gesetzgebung. Dazu ist die massive Steuer- und
Abgabenlast auf Kosten der Branche von jährlich fast 13 Milliarden Franken
deutlich zu reduzieren. Insbesondere wegen der aktuell rekordhohen
Treibstoffpreise ist die Mehrwertsteuer auf Benzin und Diesel auszusetzen.
Mittelfristig gilt es die Erhebung der Mehrwertsteuer auf den
Mineralölsteuer-Anteil zu eliminieren, um die Kaufkraft der Bevölkerung zu
stärken. «Die vom Bundesrat vorangetriebenen neuen Freihandelsabkommen
machen die aktuell laufende Verschlechterung der inländischen
Standortbedingungen nicht wett. Es braucht eine generell
wirtschaftsfreundliche Politik im Bundeshaus zur Stärkung der Kaufkraft der
Bevölkerung, zugunsten der Schweizer Unternehmen und insbesondere zugunsten
der Automobilbranche als Motor der Schweizer Wirtschaft», kommentierte Peter
Grünenfelder.



Fehlgeleitete Infrastrukturplanung Verkehr '45 korrigieren



Mit Enttäuschung und Unmut beurteilen die Automobil-Importeure die
Stossrichtung der vom Bundesrat in die Vernehmlassung geschickten
Infrastrukturplanung Verkehr '45. Die Vernachlässigung der Strasse und der
einseitige Fokus auf die Schiene wird der realen Nachfrage nach mehr
Strasseninfrastruktur nicht gerecht und plane an den Mobilitätsbedürfnissen
von Bevölkerung und Unternehmen vorbei. Rekordhohe Staustunden mit
volkswirtschaftlichen Folgekosten in Milliardenhöhe werden so in Kauf
genommen. Der Bundesrat wird aufgefordert das Infrastrukturprojekt Verkehr
'45 nochmals neu auszubalancieren. Dazu führte Thomas Rücker aus: «Der
Bundesrat ist gefordert, eine am Markt- und der Konsumrealität orientierte
Wirtschafts- und Verkehrspolitik zu verfolgen, welche sich der zuspitzenden
Verkehrsüberlastung ernsthaft annimmt.»



Weitere Auskünfte:
Thomas Rücker
Direktor
T 079 529 12 02
thomas.ruecker@auto.swiss



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