BASF, DE000BASF111

Die BASF-Aktie legt nach erhöhter Gewinnprognose zu

Veröffentlicht am: 29.08.2026 um 06:37 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Die BASF-Aktie profitiert von einer angehobenen EBITDA-Prognose und einem neuen Aktienrückkaufprogramm – Anleger blicken auf Marge und Nachfrage im Chemiesektor.

Aquarell des Rheinufers bei Sonnenuntergang mit Industriesilhouette und Lastschiff im Vordergrund
Lockeres Aquarell auf Strukturpapier: Rheinufer in der Abenddämmerung mit ruhigem Wasser, das einen pfirsich-orangen und lavendelfarbenen Himmel spiegelt. Auf dem gegenüberliegenden Ufer eine Industriesilhouette aus Schornsteinen, Kühltürmen und Destillationskolonnen. Im Vordergrund ein Holzsteg, Schilfgras und ein vertäutes Lastschiff. Nasse Pinselwäsche, sichtbare Pinselstriche, Tuscheumrisse, Illustration mit AI erstellt.

Die BASF-Aktie (ISIN DE000BASF111) hat zuletzt auf Xetra von einer höheren Ergebnisprognose und einem neuen Aktienrückkaufprogramm profitiert und notierte am 28.08.2026 bei 52,40 EUR, was einem Plus von 1,7 Prozent gegenüber dem Vortag entspricht, wie ein Kursüberblick vom 28.08.2026 zeigt. Laut einem Bericht vom 29.08.2026 hat sich die Stimmung in der deutschen Chemiebranche erstmals seit vier Jahren aufgehellt, wovon auch BASF mit einer angehobenen Ergebnisprognose und besserer Nachfrage profitiert.

Erhöhte EBITDA-Prognose und Rückkaufprogramm

Laut einem Branchenbericht vom 29.08.2026 zur deutschen Chemieindustrie hat BASF nach einem starken zweiten Quartal die Prognose für das aktuelle Geschäftsjahr angehoben und erwartet nun ein EBITDA zwischen 6,9 und 7,7 Milliarden Euro statt der bisherigen Spanne von 6,2 bis 7,0 Milliarden Euro; die neue Spanne liegt damit an beiden Enden jeweils 0,7 Milliarden Euro über der alten Erwartung und signalisiert ein klar verbessertes Ertragsbild.

Im selben Kontext wird berichtet, dass BASF ein neues Aktienrückkaufprogramm über bis zu 1 Milliarde Euro aufgelegt hat, das bis April 2027 laufen soll; damit setzt der Konzern zusätzliches Kapital zur Rückführung an die Aktionäre ein und unterstreicht das Vertrauen in die eigene Bilanzstärke bei gleichzeitig verbesserten Ertragsperspektiven. Für Anleger ist diese Kombination aus angehobener EBITDA-Spanne und Rückkaufvolumen ein konkretes Signal, dass der freie Cashflow aus Sicht des Managements nachhaltig ausreicht, um Investitionen und Ausschüttungen zu finanzieren.

Stimmungsumschwung im Chemiesektor

Ein aktueller Branchenüberblick zur deutschen Chemieindustrie vom 29.08.2026 hebt hervor, dass die Geschäftsstimmung in der Chemie erstmals seit vier Jahren wieder positiv ist; dabei werden BASF, Evonik und Brenntag ausdrücklich als Unternehmen genannt, die jüngst ihre Jahresprognosen angehoben haben, nachdem globale Lieferkettenstörungen bei asiatischen und nahöstlichen Anbietern die Nachfrage nach deutschen Chemieprodukten gestärkt haben.

Für BASF bedeutet dieser Rückenwind, dass die angehobene EBITDA-Prognose von 6,9 bis 7,7 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2026 vor dem Hintergrund eines verbesserten Marktumfelds steht, in dem Kunden wieder stärker auf europäische Lieferketten setzen. Historisch ist dies ein Wendepunkt: In den vergangenen Jahren stand die Branche unter Druck durch hohe Energiekosten und schwache Nachfrage, während nun ein Nachfrageimpuls aus globalen Lieferkettenproblemen den Kapazitätseinsatz und die Marge stützt.

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Kennzahlen, News und ältere Berichte zur BASF-Aktie finden sich gesammelt in der Themenübersicht von ad-hoc-news.de und im Investor-Relations-Bereich von BASF.

Zentrale Rolle der Chemiesparte und Produkte

BASF ist als globaler Chemiekonzern mit einem breiten Portfolio von Basischemikalien über Spezialchemikalien bis zu Lösungen für die Automobil-, Bau- und Landwirtschaftsbranche aktiv; der Ergebnisbeitrag hängt stark von der Auslastung der integrierten Produktionsverbünde und den Margen in Schlüsselprodukten wie Kunststoff-Vorprodukten, Beschichtungen und Pflanzenschutzmitteln.

Die jüngst angehobene EBITDA-Prognose von 6,9 bis 7,7 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2026 macht deutlich, dass das Management für diese Kernbereiche wieder von einer besseren Nachfrage- und Margenlage ausgeht; für Anleger sind insbesondere die Kapazitätsauslastung in Europa und der Beitrag margenstarker Spezialchemikalien entscheidend, wenn sie die Nachhaltigkeit der höheren Ertragsspanne einschätzen.

Kursniveau der BASF-Aktie und Anlegerperspektive

Im Xetra-Handel wurde die BASF-Aktie am 28.08.2026 um 16:28 Uhr mit 52,40 EUR festgestellt, was einem Tagesanstieg um 1,7 Prozent entsprach; bereits zuvor lag der Kurs am gleichen Tag um 12:28 Uhr bei 52,25 EUR, ein Plus von 1,4 Prozent gegenüber der vorherigen Notierung, wie aktuelle Kursdaten vom 28.08.2026 zeigen. Aus Sicht der Anleger ist damit ein Kursniveau erreicht, das von der angehobenen EBITDA-Prognose und dem Rückkaufprogramm über bis zu 1 Milliarde Euro bis April 2027 gestützt wird.

BASF-Aktie im Überblick

  • Unternehmen: BASF SE
  • ISIN: DE000BASF111
  • WKN: BASF11
  • Ticker: BAS
  • Handelsplatz: Xetra
  • Kurs (Stand 28.08.2026, 16:28 Uhr): 52,40 EUR
  • Marktkapitalisierung: [Wert] EUR (Stand 28.08.2026)
  • Sektor / Branche: Chemie
  • Indexzugehörigkeit: DAX

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