AT&T Inc., US00206R1023

AT&T-Aktie: Glasfaser und Mobilfunk stützen höheres Gewinnziel

Veröffentlicht am: 03.11.2026 um 18:27 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
AT&T stärkt mit Glasfaser und Mobilfunk das operative Wachstum. Der Konzern hebt zugleich sein bereinigtes Gewinnziel für 2026 an.

Wachstum trifft auf finanzielle Belastungen

  • AT&T steigerte Umsatz und bereinigtes Ergebnis im dritten Quartal.
  • Glasfaser, Festnetzfunk und Mobilfunk trieben die Kundengewinne.
  • Die geplante Veräußerung des Mexiko-Geschäfts belastete das ausgewiesene Ergebnis.
AT&T Inc., US00206R1023, Illustration mit AI erstellt.

AT&T hat im dritten Quartal 2026 Umsatz und bereinigtes Ergebnis gesteigert. Der US-Telekomkonzern erhöhte am 21. Oktober seinen Ausblick für das bereinigte Ergebnis je Aktie 2026 auf 2,40 US-Dollar. Der Realtime-Kurs der AT&T-Aktie lag am Dienstag, 3. November 2026, um 18:16 Uhr bei Lang & Schwarz bei 18,99 Euro.

Glasfaser treibt Kundenzuwachs

Nach Angaben von AT&T stieg der Umsatz im Quartal um 5,3 Prozent auf 32,3 Milliarden US-Dollar. Das bereinigte Ergebnis je Aktie erhöhte sich von 0,54 auf 0,65 US-Dollar, das bereinigte EBITDA legte um 5,4 Prozent auf 12,5 Milliarden US-Dollar zu. Der freie Cashflow wuchs von 4,9 auf 5,0 Milliarden US-Dollar.

Der Bereich Advanced Connectivity erzielte einen Serviceumsatz von 23,9 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 6,1 Prozent. AT&T gewann 769.000 Internetkunden hinzu, darunter 442.000 Glasfaser- und 327.000 Festnetzfunkkunden. Hinzu kamen 379.000 neue Postpaid-Mobilfunkkunden bei einer Churn-Rate von 0,92 Prozent.

Gewinnziel steigt trotz Belastungen

Für 2026 erwartet AT&T nun ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von rund 2,40 US-Dollar. Zuvor hatte das Unternehmen eine Spanne von 2,25 bis 2,35 US-Dollar genannt. Das Management begründete die Anhebung vor allem mit niedrigeren Abschreibungen im Zusammenhang mit der geplanten Veräußerung des Mexiko-Geschäfts.

Das ausgewiesene Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Aktivitäten lag dagegen bei 0,13 US-Dollar nach 1,29 US-Dollar im Vorjahresquartal. Eine nicht zahlungswirksame Wertminderung von 2,6 Milliarden US-Dollar für das zum Verkauf stehende Mexiko-Geschäft sowie Kosten für den Personalabbau belasteten den Periodenvergleich. Zum Quartalsende belief sich die Gesamtverschuldung auf 159,6 Milliarden US-Dollar.

Investitionen bleiben Anlegerfaktor

AT&T plant 2026 Kapitalinvestitionen von 23 bis 24 Milliarden US-Dollar und erwartet einen freien Cashflow von mindestens 18 Milliarden US-Dollar. Zugleich soll die Glasfaserabdeckung bis Ende 2026 auf mehr als 40 Millionen Standorte steigen. Die operative Dynamik verbessert damit die Wachstumsperspektive, während Investitionsbedarf und Verschuldung den finanziellen Spielraum begrenzen.

Das internationale Marktumfeld für US-Aktien bündelt der S&P 500.

Weitere Meldungen und Analysen zur AT&T-Aktie ordnen die Entwicklung des Telekomkonzerns weiter ein.

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  • ISIN: US00206R1023
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  • Heimatbörse: NYSE
  • Kurs: 18,99 Euro bei Lang & Schwarz am 3. November 2026 um 18:16 Uhr Berliner Zeit
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